Nicht jeder Katzenfreund will sein Tier ähnlich verwöhnen wie Karl Lagerfeld. Dessen Stubentiger Choupette hat angeblich zwei Dienstmädchen, einen eigenen iPad und frisst von edlem Geschirr. Aber auch wer seiner Katze weniger Luxus zugestehen will, kann mit dem richtigen Versicherungsschutz etwas für die Mieze tun.

Privathaftpflichtversicherung

Wenn die Katze beim Tollen und Spielen etwas kaputt macht, kann das schnell teuer werden. Schleicht sie sich etwa in die Nachbarwohnung und stößt dort eine teure Vase um, dann wird der Geschädigte möglicherweise auf den Katzenbesitzer zukommen, damit er für den Verlust bezahlt. Aber keine Bange: Für das Samtpfötchen müssen Tierliebhaber nicht eine extra Tierhalterhaftpflicht abschließen, wie dies etwa bei Hunden oder Pferden der Fall ist. Schäden, die durch zahme Haustiere entstehen, zahlt die „normale“ Privathaftpflichtversicherung.

Allerdings kommt die Haftpflichtversicherung nicht für jeden Schaden auf, den die Katze verursacht. Langfristige Schäden wie Kratzspuren auf dem Parkett einer Mietwohnung werden in der Regel nicht übernommen. Der Grund hierfür ist, dass ein Haftpflichtschaden „plötzlich und spontan“ entstehen muss, damit die Versicherung zahlt. „Abnutzung, Verschleiß und übermäßige Beanspruchung“ sind in den Verträgen meist vom Schutz ausgeschlossen.

Katzenkrankenversicherung

Geht es der Katze gut, freut sich der Mensch – hat sie Bauchweh, belastet es das Portemonnaie. Viele Menschen unterschätzen, wie hoch die Tierarztrechnung ausfallen kann, wenn eine ernsthafte Krankheit beim Tier diagnostiziert wird. Die Operation aufgrund eines komplizierten Bruches kann einen vierstelligen Betrag verschlingen. Und dann steht der Mensch vor der traurigen Entscheidung, ob er das Geld bezahlt oder den vierbeinigen Freund einschläfern lässt.

Besonders bedroht sind Freigängerkatzen, die gerne auf gefährliche Erkundungstouren gehen. Dann ist kein Zaun zu hoch, kein Sprung zu weit, und wenn die Katze einem Vogel hinterherjagt, vergisst sie schnell jede Vorsicht. Aber selbst das waghalsigste Manöver ist finanziell abgesichert, sollte der Tierliebhaber im Besitz einer speziellen Katzenkrankenversicherung oder Katzen-Op-Versicherung sein.

Eine solche Police erstattet nicht nur die notwendigen Behandlungskosten, sondern zahlt auch für präventive Maßnahmen wie Entwurmungskuren, Impfungen oder Zahnreinigungen. Allerdings ist der Versicherungsschutz mit Monatsbeiträgen von bis zu 20 Euro recht teuer. Ob es sinnvoll ist einen solchen Vertrag abzuschließen oder man besser etwas Geld für die Katze spart, muss jeder Tierliebhaber selbst entscheiden.

Hausratversicherung

Es mag dem Tierliebhaber das Herz bluten, aber per Definitionem werden Katzen dem Hausrat zugerechnet, ebenso wie der Herd oder die Schrankwand. Das hat immerhin den Vorteil, dass die Hausratversicherung eine Leistung erbringt, wenn die Katze bei „typischen“ Hausrat-Schäden verletzt wird, etwa durch eine Überschwemmung oder einen Blitz. Dies gilt aber nur, wenn das Tier sich während des Unglücks in der versicherten Wohnung aufhält und nicht selbst Urheber des Malheurs ist.

Es ist eine besorgniserregende Entwicklung: Immer weniger Menschen sind in Deutschland zu einer Organspende bereit. Für die Patienten auf den Wartelisten hat das bittere Konsequenzen. Viele sterben, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten.

Wer in Deutschland ein lebensrettendes Organ braucht, macht eine Zeit des Hoffens und Bangens durch. Rund 11.300 Menschen sind derzeit auf einer Warteliste für Transplantationen vermerkt, allein 8.000 von ihnen brauchen eine neue Niere. Für viele Menschen hat die Warterei leider kein Happy End. Jedes Jahr verlieren 2.000 Patienten ihr Leben, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten: Das sind drei pro Tag.

Umso erschreckender sind die aktuellen Zahlen zum Thema Spendenbereitschaft. Von Januar bis Oktober 2013 konnten bislang im Bundesgebiet 754 Organspenden realisiert werden, berichtet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Das entspricht einem Rückgang von -15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als noch 892 Patienten ein neues Organ erhielten. Die Zahl der insgesamt gespendeten Organe sank in den ersten zehn Monaten weniger stark (-11,8 Prozent) von 3.001 in 2012 auf 2.647 in diesem Jahr.

Organspendeskandale erschütterten das Vertrauen der Bürger

Der Trend zu weniger Spendern ist für die Betroffenen bitter. Denn mit jedem Organ, das weniger gespendet wird, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, rechtzeitig eine lebensrettende Transplantation zu erhalten. Nicht zuletzt haben die Organspendeskandale der letzten Jahre das Vertrauen erschüttert. Ärzte in Regensburg, Göttingen, München und Leipzig hatten Patientenakten manipuliert, damit die Patienten kranker erscheinen und auf der Warteliste nach oben rutschen. So haben sie schneller ein Spenderorgan erhalten.

Seitdem sind aber zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, die für mehr Transparenz im Organspendesystem sorgen sollen. Die Transplantationszentren etwa müssen sich auf unangemeldete Kontrollen einstellen. Auch soll über jede Transplantation von drei Ärzten entschieden werden, damit ein Missbrauch unwahrscheinlicher wird. Weitere Reformen werden aktuell von der Politik diskutiert, damit auch die Wartenden mehr Rechte erhalten. Im Gespräch ist etwa eine Akteneinsicht für Patienten auf der Warteliste.

Organspende ist wichtig!

Damit mehr Menschenleben gerettet werden können, sollten sich gerade junge Menschen verstärkt mit ihrer Spendenbereitschaft auseinandersetzen. Die Organspende ist „der beste Weg, auch nach dem eigenen Tod andere Menschen glücklich zu machen“, sagt der Arzt und Comedian Eckart von Hirschhausen. Hierbei kann sich jeder Mensch ins Bewusstsein rufen, dass er im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls ebenfalls auf ein Spenderorgan hoffen darf. Es ist nur ein kleiner Schritt, sich einen Spenderausweis zuzulegen! Besonders traurig: Auch viele Kinder befinden sich auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Bis zu zehn Prozent aller Transplantationen werden bei Kindern durchgeführt, Grund sind meist angeborene Organfehlbildungen.

Mit der Reform des Transplantationsgesetzes im Jahr 2012 haben nun auch Lebendspender mehr Rechtssicherheit, wenn sie einem Angehörigen oder einer nahe stehenden Person ein Organ spenden wollen. Jeder Spender hat zukünftig einen Anspruch gegen die Krankenversicherung des Organempfängers auf Krankenbehandlung, Vor- und Nachbetreuung, Rehabilitation, Fahrtkosten und Krankengeld in Höhe des Nettoverdienstausfalls – ganz gleich, ob er privat oder gesetzlich versichert ist.

Es ist eine besorgniserregende Entwicklung: Immer weniger Menschen sind in Deutschland zu einer Organspende bereit. Für die Patienten auf den Wartelisten hat das bittere Konsequenzen. Viele sterben, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten.

Wer in Deutschland ein lebensrettendes Organ braucht, macht eine Zeit des Hoffens und Bangens durch. Rund 11.300 Menschen sind derzeit auf einer Warteliste für Transplantationen vermerkt, allein 8.000 von ihnen brauchen eine neue Niere. Für viele Menschen hat die Warterei leider kein Happy End. Jedes Jahr verlieren 2.000 Patienten ihr Leben, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten: Das sind drei pro Tag.

Umso erschreckender sind die aktuellen Zahlen zum Thema Spendenbereitschaft. Von Januar bis Oktober 2013 konnten bislang im Bundesgebiet 754 Organspenden realisiert werden, berichtet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Das entspricht einem Rückgang von -15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als noch 892 Patienten ein neues Organ erhielten. Die Zahl der insgesamt gespendeten Organe sank in den ersten zehn Monaten weniger stark (-11,8 Prozent) von 3.001 in 2012 auf 2.647 in diesem Jahr.

Organspendeskandale erschütterten das Vertrauen der Bürger

Der Trend zu weniger Spendern ist für die Betroffenen bitter. Denn mit jedem Organ, das weniger gespendet wird, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, rechtzeitig eine lebensrettende Transplantation zu erhalten. Nicht zuletzt haben die Organspendeskandale der letzten Jahre das Vertrauen erschüttert. Ärzte in Regensburg, Göttingen, München und Leipzig hatten Patientenakten manipuliert, damit die Patienten kranker erscheinen und auf der Warteliste nach oben rutschen. So haben sie schneller ein Spenderorgan erhalten.

Seitdem sind aber zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, die für mehr Transparenz im Organspendesystem sorgen sollen. Die Transplantationszentren etwa müssen sich auf unangemeldete Kontrollen einstellen. Auch soll über jede Transplantation von drei Ärzten entschieden werden, damit ein Missbrauch unwahrscheinlicher wird. Weitere Reformen werden aktuell von der Politik diskutiert, damit auch die Wartenden mehr Rechte erhalten. Im Gespräch ist etwa eine Akteneinsicht für Patienten auf der Warteliste.

Organspende ist wichtig!

Damit mehr Menschenleben gerettet werden können, sollten sich gerade junge Menschen verstärkt mit ihrer Spendenbereitschaft auseinandersetzen. Die Organspende ist „der beste Weg, auch nach dem eigenen Tod andere Menschen glücklich zu machen“, sagt der Arzt und Comedian Eckart von Hirschhausen. Hierbei kann sich jeder Mensch ins Bewusstsein rufen, dass er im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls ebenfalls auf ein Spenderorgan hoffen darf. Es ist nur ein kleiner Schritt, sich einen Spenderausweis zuzulegen! Besonders traurig: Auch viele Kinder befinden sich auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Bis zu zehn Prozent aller Transplantationen werden bei Kindern durchgeführt, Grund sind meist angeborene Organfehlbildungen.

Mit der Reform des Transplantationsgesetzes im Jahr 2012 haben nun auch Lebendspender mehr Rechtssicherheit, wenn sie einem Angehörigen oder einer nahe stehenden Person ein Organ spenden wollen. Jeder Spender hat zukünftig einen Anspruch gegen die Krankenversicherung des Organempfängers auf Krankenbehandlung, Vor- und Nachbetreuung, Rehabilitation, Fahrtkosten und Krankengeld in Höhe des Nettoverdienstausfalls – ganz gleich, ob er privat oder gesetzlich versichert ist.

Auch Versicherer sammeln Daten ihrer Kunden! Das tun sie ganz legal, schließlich wollen sie damit dem Missbrauch von Versicherungsleistungen vorbeugen. Weil nicht jeder Verdacht begründet ist, sollten Verbraucher von ihrem Recht auf kostenlose Selbstauskunft Gebrauch machen.

Erst geht angeblich die teure Brille des Freundes kaputt, wenige Wochen später der Laptop der Freundin – da kann doch die Haftpflichtversicherung zahlen? Weil es immer wieder zum Missbrauch des Versicherungsschutzes kommt, haben die Versicherungen eine Meldedatei für Auffälligkeiten eingerichtet. Wenn sich bei einem Kunden die Schadensmeldungen häufen, muss er mit einem Eintrag in die Datei rechnen.

Diese Daten werden von der Auskunftei Informa insurance Risk and fraud Prevention GmbH im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erhoben. Die Meldungen umfassen sowohl Auffälligkeiten im Schadensfall als auch Häufungen von Schäden. In der Regel werden die Informationen nach 5 Jahren gelöscht – sofern es nicht zu einer neuen Meldung kam. Dann verlängert sich die Speicherung der Daten auf bis zu 10 Jahre. Man kann die sogenannte Hinweis- und Informationssystem (HIS) durchaus als „Schufa“ des Versicherungswesens bezeichnen.

Weil es jedoch immer wieder zu Irrtümern kommt, rät nun der Dachverband der Verbraucherzentralen, von dem Auskunftsrecht bei der Auskunftei Gebrauch zu machen. So könne es gerade bei der Wohngebäude- und Hausratversicherung schnell zu einer Häufung von Schadensfällen kommen. Im Sommer wird das Fahrrad aus dem Keller gestohlen, im Herbst geht ein Fenster wegen eines Hagelschlags kaputt: Schon sieht man sich zu Unrecht des Versicherungsbetrugs verdächtigt.

Die Folgen können sein, dass Versicherungsnehmern Prämienerhöhungen drohen oder ein neuer Versicherungsvertrag verweigert wird. Auch falsche Einträge wegen angeblicher Vorerkrankungen wirken sich schnell zum Nachteil des Kunden aus. Auf Antrag muss die Auskunftei einmal pro Jahr kostenlos informieren, welche Daten sie erhoben hat. Bei Fehlern können Kunden eine Korrektur der Daten fordern.

Bei Fragen zu dem Informationssystem kann auch ein Versicherungsvermittler weiterhelfen. Die Auskunftei der Versicherer ist unter folgender Postadresse zu erreichen:

informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden

Auch Versicherer sammeln Daten ihrer Kunden! Das tun sie ganz legal, schließlich wollen sie damit dem Missbrauch von Versicherungsleistungen vorbeugen. Weil nicht jeder Verdacht begründet ist, sollten Verbraucher von ihrem Recht auf kostenlose Selbstauskunft Gebrauch machen.

Erst geht angeblich die teure Brille des Freundes kaputt, wenige Wochen später der Laptop der Freundin – da kann doch die Haftpflichtversicherung zahlen? Weil es immer wieder zum Missbrauch des Versicherungsschutzes kommt, haben die Versicherungen eine Meldedatei für Auffälligkeiten eingerichtet. Wenn sich bei einem Kunden die Schadensmeldungen häufen, muss er mit einem Eintrag in die Datei rechnen.

Diese Daten werden von der Auskunftei Informa insurance Risk and fraud Prevention GmbH im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erhoben. Die Meldungen umfassen sowohl Auffälligkeiten im Schadensfall als auch Häufungen von Schäden. In der Regel werden die Informationen nach 5 Jahren gelöscht – sofern es nicht zu einer neuen Meldung kam. Dann verlängert sich die Speicherung der Daten auf bis zu 10 Jahre. Man kann die sogenannte Hinweis- und Informationssystem (HIS) durchaus als „Schufa“ des Versicherungswesens bezeichnen.

Weil es jedoch immer wieder zu Irrtümern kommt, rät nun der Dachverband der Verbraucherzentralen, von dem Auskunftsrecht bei der Auskunftei Gebrauch zu machen. So könne es gerade bei der Wohngebäude- und Hausratversicherung schnell zu einer Häufung von Schadensfällen kommen. Im Sommer wird das Fahrrad aus dem Keller gestohlen, im Herbst geht ein Fenster wegen eines Hagelschlags kaputt: Schon sieht man sich zu Unrecht des Versicherungsbetrugs verdächtigt.

Die Folgen können sein, dass Versicherungsnehmern Prämienerhöhungen drohen oder ein neuer Versicherungsvertrag verweigert wird. Auch falsche Einträge wegen angeblicher Vorerkrankungen wirken sich schnell zum Nachteil des Kunden aus. Auf Antrag muss die Auskunftei einmal pro Jahr kostenlos informieren, welche Daten sie erhoben hat. Bei Fehlern können Kunden eine Korrektur der Daten fordern.

Bei Fragen zu dem Informationssystem kann auch ein Versicherungsvermittler weiterhelfen. Die Auskunftei der Versicherer ist unter folgender Postadresse zu erreichen:

informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden

Auch Versicherer sammeln Daten ihrer Kunden! Das tun sie ganz legal, schließlich wollen sie damit dem Missbrauch von Versicherungsleistungen vorbeugen. Weil nicht jeder Verdacht begründet ist, sollten Verbraucher von ihrem Recht auf kostenlose Selbstauskunft Gebrauch machen.

Erst geht angeblich die teure Brille des Freundes kaputt, wenige Wochen später der Laptop der Freundin – da kann doch die Haftpflichtversicherung zahlen? Weil es immer wieder zum Missbrauch des Versicherungsschutzes kommt, haben die Versicherungen eine Meldedatei für Auffälligkeiten eingerichtet. Wenn sich bei einem Kunden die Schadensmeldungen häufen, muss er mit einem Eintrag in die Datei rechnen.

Diese Daten werden von der Auskunftei Informa insurance Risk and fraud Prevention GmbH im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erhoben. Die Meldungen umfassen sowohl Auffälligkeiten im Schadensfall als auch Häufungen von Schäden. In der Regel werden die Informationen nach 5 Jahren gelöscht – sofern es nicht zu einer neuen Meldung kam. Dann verlängert sich die Speicherung der Daten auf bis zu 10 Jahre. Man kann die sogenannte Hinweis- und Informationssystem (HIS) durchaus als „Schufa“ des Versicherungswesens bezeichnen.

Weil es jedoch immer wieder zu Irrtümern kommt, rät nun der Dachverband der Verbraucherzentralen, von dem Auskunftsrecht bei der Auskunftei Gebrauch zu machen. So könne es gerade bei der Wohngebäude- und Hausratversicherung schnell zu einer Häufung von Schadensfällen kommen. Im Sommer wird das Fahrrad aus dem Keller gestohlen, im Herbst geht ein Fenster wegen eines Hagelschlags kaputt: Schon sieht man sich zu Unrecht des Versicherungsbetrugs verdächtigt.

Die Folgen können sein, dass Versicherungsnehmern Prämienerhöhungen drohen oder ein neuer Versicherungsvertrag verweigert wird. Auch falsche Einträge wegen angeblicher Vorerkrankungen wirken sich schnell zum Nachteil des Kunden aus. Auf Antrag muss die Auskunftei einmal pro Jahr kostenlos informieren, welche Daten sie erhoben hat. Bei Fehlern können Kunden eine Korrektur der Daten fordern.

Bei Fragen zu dem Informationssystem kann auch ein Versicherungsvermittler weiterhelfen. Die Auskunftei der Versicherer ist unter folgender Postadresse zu erreichen:

informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden

Auch Versicherer sammeln Daten ihrer Kunden! Das tun sie ganz legal, schließlich wollen sie damit dem Missbrauch von Versicherungsleistungen vorbeugen. Weil nicht jeder Verdacht begründet ist, sollten Verbraucher von ihrem Recht auf kostenlose Selbstauskunft Gebrauch machen.

Erst geht angeblich die teure Brille des Freundes kaputt, wenige Wochen später der Laptop der Freundin – da kann doch die Haftpflichtversicherung zahlen? Weil es immer wieder zum Missbrauch des Versicherungsschutzes kommt, haben die Versicherungen eine Meldedatei für Auffälligkeiten eingerichtet. Wenn sich bei einem Kunden die Schadensmeldungen häufen, muss er mit einem Eintrag in die Datei rechnen.

Diese Daten werden von der Auskunftei Informa insurance Risk and fraud Prevention GmbH im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erhoben. Die Meldungen umfassen sowohl Auffälligkeiten im Schadensfall als auch Häufungen von Schäden. In der Regel werden die Informationen nach 5 Jahren gelöscht – sofern es nicht zu einer neuen Meldung kam. Dann verlängert sich die Speicherung der Daten auf bis zu 10 Jahre. Man kann die sogenannte Hinweis- und Informationssystem (HIS) durchaus als „Schufa“ des Versicherungswesens bezeichnen.

Weil es jedoch immer wieder zu Irrtümern kommt, rät nun der Dachverband der Verbraucherzentralen, von dem Auskunftsrecht bei der Auskunftei Gebrauch zu machen. So könne es gerade bei der Wohngebäude- und Hausratversicherung schnell zu einer Häufung von Schadensfällen kommen. Im Sommer wird das Fahrrad aus dem Keller gestohlen, im Herbst geht ein Fenster wegen eines Hagelschlags kaputt: Schon sieht man sich zu Unrecht des Versicherungsbetrugs verdächtigt.

Die Folgen können sein, dass Versicherungsnehmern Prämienerhöhungen drohen oder ein neuer Versicherungsvertrag verweigert wird. Auch falsche Einträge wegen angeblicher Vorerkrankungen wirken sich schnell zum Nachteil des Kunden aus. Auf Antrag muss die Auskunftei einmal pro Jahr kostenlos informieren, welche Daten sie erhoben hat. Bei Fehlern können Kunden eine Korrektur der Daten fordern.

Bei Fragen zu dem Informationssystem kann auch ein Versicherungsvermittler weiterhelfen. Die Auskunftei der Versicherer ist unter folgender Postadresse zu erreichen:

informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden

Wer noch keine Winterreifen auf dem Auto hat, der sollte jetzt handeln. Denn Autofahrer riskieren nicht nur ein Bußgeld, wenn sie bei schlechter Witterung mit Sommerreifen unterwegs sind – auch die Kfz-Versicherung kann bei einem Unfall ihre Schadensleistung kürzen.

Der Winter schlug in diesem Jahr besonders früh und heftig zu. Als bereits Mitte Oktober in hohen Lagen Bayerns der erste Schnee fiel, waren viele Bürger überrascht. In Garmisch-Partenkirchen mussten Schulen geschlossen werden, Bäume stürzten aufgrund der Schneelast um. In vielen Häusern fiel der Strom aus. Und nicht zuletzt blieben Autos unterwegs liegen, weil sie mit Sommerreifen unterwegs waren und auf der der glatten Fahrplan nicht vorankamen.

Das Beispiel zeigt: Es kann nicht schaden, wenn Autofahrer möglichst zeitig ihre Winterreifen aufziehen. Verkehrsexperten raten zu einem Wechsel spätestens in den letzten Oktobertagen. Denn wer von einem Schneetreiben überrascht wird oder auf glatte Fahrbahn gerät, der riskiert ein Bußgeld von bis zu 80 Euro und einen teilweisen Verlust seines Kaskoschutzes. Von der Unfallgefahr ganz zu schweigen.

Seit Dezember 2010 schreibt der Gesetzgeber in Deutschland wintertaugliche Reifen für bestimmte Straßenverhältnisse vor. Dies gilt sowohl für PKW als auch motorisierte Zweiräder. Winter- oder Ganzjahresreifen müssen laut Straßenverkehrsordnung bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch und Reifglätte benutzt werden.

Zwar zahlt die Haftpflichtversicherung in der Regel immer, wenn fremde Personen bei einem Unfall geschädigt werden. Darauf hat bereits im vergangenen Jahr der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hingewiesen. Aber die Kaskoversicherung kann einen Teil der Zahlung verweigern, wenn ein Schaden am eigenen PKW entstanden ist. Dies gilt speziell für Tarife, die eine Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit vorsehen.

Nicht zuletzt erhöhen Winterreifen die Chance, bei Schnee und Glatteis heil und ohne Probleme nach Hause zu kommen. Schon deshalb sollten Autofahrer nicht zögern, möglichst zeitig mit einem „dicken Profil“ vorzusorgen.

Wer noch keine Winterreifen auf dem Auto hat, der sollte jetzt handeln. Denn Autofahrer riskieren nicht nur ein Bußgeld, wenn sie bei schlechter Witterung mit Sommerreifen unterwegs sind – auch die Kfz-Versicherung kann bei einem Unfall ihre Schadensleistung kürzen.

Der Winter schlug in diesem Jahr besonders früh und heftig zu. Als bereits Mitte Oktober in hohen Lagen Bayerns der erste Schnee fiel, waren viele Bürger überrascht. In Garmisch-Partenkirchen mussten Schulen geschlossen werden, Bäume stürzten aufgrund der Schneelast um. In vielen Häusern fiel der Strom aus. Und nicht zuletzt blieben Autos unterwegs liegen, weil sie mit Sommerreifen unterwegs waren und auf der der glatten Fahrplan nicht vorankamen.

Das Beispiel zeigt: Es kann nicht schaden, wenn Autofahrer möglichst zeitig ihre Winterreifen aufziehen. Verkehrsexperten raten zu einem Wechsel spätestens in den letzten Oktobertagen. Denn wer von einem Schneetreiben überrascht wird oder auf glatte Fahrbahn gerät, der riskiert ein Bußgeld von bis zu 80 Euro und einen teilweisen Verlust seines Kaskoschutzes. Von der Unfallgefahr ganz zu schweigen.

Seit Dezember 2010 schreibt der Gesetzgeber in Deutschland wintertaugliche Reifen für bestimmte Straßenverhältnisse vor. Dies gilt sowohl für PKW als auch motorisierte Zweiräder. Winter- oder Ganzjahresreifen müssen laut Straßenverkehrsordnung bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch und Reifglätte benutzt werden.

Zwar zahlt die Haftpflichtversicherung in der Regel immer, wenn fremde Personen bei einem Unfall geschädigt werden. Darauf hat bereits im vergangenen Jahr der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hingewiesen. Aber die Kaskoversicherung kann einen Teil der Zahlung verweigern, wenn ein Schaden am eigenen PKW entstanden ist. Dies gilt speziell für Tarife, die eine Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit vorsehen.

Nicht zuletzt erhöhen Winterreifen die Chance, bei Schnee und Glatteis heil und ohne Probleme nach Hause zu kommen. Schon deshalb sollten Autofahrer nicht zögern, möglichst zeitig mit einem „dicken Profil“ vorzusorgen.

Gute Nachricht für Kassenpatienten: Auch 2014 müssen die gesetzlich Krankenversicherten wohl keinen Zusatzbeitrag zahlen. Denn noch immer sitzen die Krankenkassen auf Milliardenüberschüssen.

Als zum Jahresbeginn die Praxisgebühr abgeschafft wurde, da spekulierten Gesundheitsexperten: Schon bald müssen die Krankenkassen wieder Zusatzbeiträge erheben. Es wurde befürchtet, dass infolge der Abschaffung vor allem Fachärzte einen Patientenansturm verzeichnen, weshalb die Kosten im Gesundheitssystem steigen. Doch es kann Entwarnung gegeben werden. Voraussichtlich werden die Kassenpatienten auch im kommenden Jahr ohne Zusatzbeitrag auskommen.

So zumindest nach Interpretation des derzeit geschäftsführenden Bundesministeriums für Gesundheit. Das BMG gab im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium bekannt, der Durchschnitts-Zusatzbeitrag werde auch 2014 bei null Euro liegen. Grund hierfür sei die gute Konjunktur und die daraus resultierenden Mehreinnahmen an Beiträgen, so dass die Kassen insgesamt Überschüsse von 30 Milliarden Euro angehäuft haben.

Lohnt es sich also gar nicht, Krankenkassen zu vergleichen? War doch gerade der Zusatzbeitrag zuvor ein wichtiges Kriterium, sich für oder gegen einen Kassenanbieter zu entscheiden. Hier sei darauf verwiesen, dass es gerade bei den Zusatzleistungen große Unterschiede zwischen den Versicherungen gibt. Seien es Vorsorgeuntersuchungen, die Erstattung für homöopathische Heilbehandlungen oder Wahltarife, bei denen man bei gesunder Lebensführung Geld zurückbekommt: Krankenkasse ist nicht gleich Krankenkasse!

Zusätzlich können Kassenpatienten eine private Krankenzusatzversicherung abschließen. Hiermit lassen sich die Lücken füllen, die daraus resultieren, dass in den letzten Jahren immer mehr Leistungen für Kassenpatienten gestrichen wurden. Sei es die Erstattung von Zahnersatz, ein Zwei-Bett-Zimmer im Krankenhaus oder die Bezuschussung von Sehhilfen: Es lohnt sich, über ein Upgrade des Versicherungsschutzes nachzudenken.