Am 1. Mai wird der „Tag der Arbeit“ begangen. Dies soll ein Anlass sein, den Schutz der Arbeitskraft in den Mittelpunkt zu stellen, und das geht am besten mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Fünf Fakten, warum der Schutz wichtig ist – und wer eine solche BU abschließen sollte.

1. Wie viele Menschen müssen ihren Beruf vor Erreichen des Rentenalters aufgeben?

Wie wichtig eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist, zeigt sich an der hohen Zahl der Menschen, die vor Erreichen des Rentenalters ihren Job aufgeben müssen. Jeder vierte Bundesbürger schafft es nicht bis zur Rente, wie aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Die Absicherung der Bundesbürger ist aber noch immer gering. Nicht einmal jeder zweite Erwerbstätige besitzt einen BU-Vertrag!

2. Was sind die wichtigsten Gründe, warum Menschen vorzeitig aus ihrem Job ausscheiden?

Bei den Gründen für eine Berufsunfähigkeit haben viele Menschen noch Vorurteile. Sie glauben nämlich, dass nur solche Berufe abgesichert werden müssten, in denen schwere Arbeiten verrichtet werden oder eine hohe Unfallgefahr besteht. Aber nicht nur in Malocher-Jobs sind die Beschäftigten bedroht!

So sind psychische Erkrankungen die wichtigste Ursache für die Berufsunfähigkeit. 2012 bekamen 75.000 Personen erstmals wegen psychischer Störungen eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente zugesprochen, wie die Rentenversicherung berichtet. Das betraf mit 42,7 Prozent fast jeden zweiten Frührentner. An zweiter Stelle folgen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Diese Fakten zeigen: Auch wer im Büro am Computer arbeitet, sollte vorsorgen! Stress, Burn Out oder Rückenleiden können Ursache für ein vorzeitiges Aus im Beruf sein.

3. Wie hoch sollte die vereinbarte Rente bei einer BU sein?

Auch wer eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sein Eigen nennt, ist nicht automatisch geschützt. Wichtig ist nämlich, dass eine ausreichend hohe BU-Rente vereinbart wurde. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schlug im Februar Alarm: Eine Stichprobe habe ergeben, dass die versicherte Monatsrente im Schnitt nur 400 Euro beträgt. Damit bleibt die Summe weit unter der staatlichen Grundsicherung in Höhe von rund 700 Euro.

Hier sollte bedacht werden, dass die Bezüge aus einer privaten BU-Rente mit der Grundsicherung verrechnet werden. Und deshalb müssen Versicherungsnehmer eine monatliche Rente vereinbaren, die deutlich über dem Grundsicherungsniveau von 700 Euro liegt, sonst haben sie jahrelang umsonst Beiträge gezahlt. Als Faustregel gilt: Der festgelegte Rentenbeitrag sollte mindestens zwei Drittel des letzten Nettoeinkommens betragen.

4. Wann sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Bei der BU gilt: Je zeitiger abgeschlossen, desto besser! Denn der Preis einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch abhängig von Vorerkrankungen und vom Alter der entsprechenden Person. Deshalb raten Versicherungsexperten dazu, so frühzeitig wie möglich eine entsprechende Police zu zeichnen. Bei den Gesundheitsfragen ist Ehrlichkeit unbedingte Pflicht. Stellt die Versicherung im Nachhinein fest, dass ein Kunde falsche Angaben im Antrag gemacht hat, darf sie den Vertrag anfechten und die Versicherungsleistung verweigern.

5. Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus, um bei einem Ausscheiden aus dem Beruf abgesichert zu sein?

Viele könnten nun einwenden: Warum soll ich eine private BU abschließen? Es gibt doch auch den Schutz durch die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Dieses Argument stimmt – und stimmt auch wiederum nicht. Denn der gesetzliche Schutz bietet nur einen Grundschutz, der nicht selten in den sozialen Abstieg mündet.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bei voller Erwerbsminderung betrug 2013 im Schnitt nur 634 Euro im Monat, wie eine Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin ergab. Deshalb empfehlen auch Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest oder die Verbraucherzentralen den zusätzlichen Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

Es sind erschreckende Zahlen: Alle zwei bis drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen, wie aktuell ein großer Versicherer berichtet. Doch die Verbraucher können selbst etwas tun, um nicht Opfer von Kriminellen zu werden. Viele Einbrüche scheitern an vorausschauendem Verhalten und Sicherheitstechnik.

Besonders gern nutzen Diebe Fenster oder Balkon- und Terrassentüren, um sich Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Entsprechend sollten diese stabil sein und nicht einfach mit einem Schraubenzieher aufgebrochen werden können. Auch die Türen bei warmem Wetter offenzulassen, wenn man sich in einen anderen Raum entfernt, ist nicht empfehlenswert. Es gibt Kriminelle, die Häuser und ihre Bewohner lange beobachten, bevor sie zur Tat schreiten – und in Sekundenbruchteilen zuschlagen können! Wer Mülltonnen oder Gartenmöbel unter dem Fenster stehen hat, erleichtert den Übeltätern ihr Handwerk.

Einbrecher scheuen hohen Zeitaufwand

Als Faustregel gilt: Alles, was den Zeitaufwand beim Einbruch erhöht, verhindert, dass sich Kriminelle Zugang zur Wohnung verschaffen können. Wie Erfahrungen aus der Schadensregulierung zeigen, brechen viele Übeltäter ihren Einbruchsversuch ab, wenn sie nicht innerhalb von zwei bis vier Minuten in der Wohnung sind. Im Handel sind spezielle Türen und Fenster erhältlich, die besonders schwer zu knacken sind. Und viele Hersteller lassen ihre Produkte auf Einbruchsicherheit überprüfen. Wer eine elektrische Warnanlage einbauen lassen will, kann auf die sogenannte VdS-Zertifizierung der Anlage schauen. VdS ist eine unabhängige Prüfstelle für Sicherheitstechnik jeder Art.

Auch die Installation einer automatisch reagierenden Lichtanlage für Garten und Haus schützt vor Einbrechern. Denn Kriminelle gehen ihrem verderblichen Handwerk lieber im Dunklen nach. Wer sein Haus verlässt, sollte immer richtig abschließen und nicht einfach die Tür ins Schloss fallen lassen. Sonst reicht eine einfache Geldkarte aus, um den Schließmechanismus zu knacken!

Hausratversicherung zahlt den Schaden – unter bestimmten Bedingungen!

Für Schäden, die bei einem Einbruch entstehen, kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Dafür ist es aber erforderlich, dass ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. So ist zum Beispiel der sogenannte Trickdiebstahl nicht in jedem Hausrat-Vertrag abgedeckt und bei vielen nur in sehr begrenztem Umfang.

Beim Trickdiebstahl handelt es sich um Diebstähle, bei denen das Opfer dem Übeltäter selbst die Wohnung öffnet und die Tür nicht aufgebrochen werden muss. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich jemand als Staubsauger-Vertreter ausgibt und den Wohnungsbesitzer in ein Gespräch verwickelt, während sich ein Komplize unbemerkt durch die Tür schleicht. Besonders ältere Menschen werden Opfer solcher Verbrechen, wie die Polizei berichtet.

Auch muss Diebesgut von der Hausratversicherung nur ersetzt werden, wenn der Betroffene glaubhaft nachweisen kann, dass Sachen tatsächlich gestohlen wurden. So entschied das Oberlandesgericht Naumburg zu Ungunsten eines Versicherten, der behauptete, man habe von seinem Küchentisch einen Brief mit fast 5.000 Euro Bargeld entwendet. Damit wollte der Mann angeblich eine Reise in einem Reisebüro zahlen. Das fanden die Richter wenig glaubhaft, da das Reisebüro auch eine Bezahlung per Überweisung anbot. Warum also sollte der Mann den hohen Bargeldbetrag mit sich rumschleppen? Das konnte er nicht plausibel erklären und ging leer aus (Az. 4 U 99/11). Damit derartige Fälle vermieden werden, kann bei der Schadensmeldung auch ein Versicherungsvermittler hinzugezogen werden – er weiß in der Regel, worauf zu achten ist!

Wohngebäudeversicherung: Experten rechnen damit, dass die Prämien für Wohngebäudeversicherungen in diesem Jahr weiter ansteigen werden. Grund sind die Schadenhäufungen durch Naturkatastrophen, die in letzter Zeit zu beklagen waren.

Vor wenigen Wochen fegte Sturm Niklas über Deutschland hinweg. Er deckte Dächer ab, warf Bäume um, ließ Flüsse über die Ufer treten. „Mit Schäden in Höhe von 750 Millionen Euro war Niklas einer der schwersten Orkane der vergangenen Jahre“, sagt Dr. Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Am meisten Geld musste für Gebäudeschäden aufgebracht werden.

Eine im Jahr 2010 veröffentlichte Studie von Versicherern und Klimaforschern prognostiziert, dass Sturmschäden bis zum Jahr 2100 um mehr als 50 Prozent zunehmen könnten. Doch der Anstieg der schadhaften Naturereignisse hat bereits bittere Konsequenzen. Denn schon jetzt ist der durchschnittliche Versicherungsschaden durch Sturm und Hagel um 58 Prozent angestiegen, wie aus Zahlen des Versicherungs-Dachverbandes hervorgeht – innerhalb von nur zwei Jahren!

Wohngebäudeversicherung könnte insgesamt teurer werden

Infolge der hohen Schäden könnten auch die Preise für die Elementarschaden- und Wohngebäudeversicherung demnächst steigen. Laut einem Zeitungsbericht des Weser-Kuriers gehen Experten davon aus, dass stolze 80 Prozent der Versicherer ihre Prämien anheben werden. Viele Kunden haben bereits unliebsame Post im Briefkasten entdeckt. Sie sollen Preisaufschläge akzeptieren, damit sie weiterhin den Schutz ihrer Versicherung genießen.

Ärgerlicherweise setzen die Anbieter mit der Kündigungsdrohung ihren Kunden die Pistole auf die Brust: eine derartige „Änderungskündigung“ ist rechtens. Wer die Preiserhöhung nicht akzeptiert, verliert binnen einer bestimmten Frist seinen Versicherungsschutz. Gerade wenn die eigene Region erst kürzlich von einem Unwetter heimgesucht wurde, kann es aber schwer werden, eine neue Versicherung für Naturgefahren zu finden. Im Zweifel müssen hohe Preisaufschläge akzeptiert werden oder das eigene Gebäude ist nicht mehr ohne weiteres versicherbar. Die Versicherer schauen nämlich sehr genau hin, ob ein Haus bedroht ist!

Deshalb kann es klüger sein, eine moderate Beitragsanpassung anzunehmen und sich parallel bei einem Versicherungsvermittler ein neues Angebot machen zu lassen. Die Kündigung des bestehenden Vertrages ist nur ratsam, wenn bereits ein neuer Versicherer gefunden und der Abschluss des Vertrages dort unterschriftsreif vorbereitet ist. Denn es gilt: Ein etwas teurerer Schutz für die eigenen vier Wände ist besser als gar keiner.

Wohngebäudeversicherung: Experten rechnen damit, dass die Prämien für Wohngebäudeversicherungen in diesem Jahr weiter ansteigen werden. Grund sind die Schadenhäufungen durch Naturkatastrophen, die in letzter Zeit zu beklagen waren.

Vor wenigen Wochen fegte Sturm Niklas über Deutschland hinweg. Er deckte Dächer ab, warf Bäume um, ließ Flüsse über die Ufer treten. „Mit Schäden in Höhe von 750 Millionen Euro war Niklas einer der schwersten Orkane der vergangenen Jahre“, sagt Dr. Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Am meisten Geld musste für Gebäudeschäden aufgebracht werden.

Eine im Jahr 2010 veröffentlichte Studie von Versicherern und Klimaforschern prognostiziert, dass Sturmschäden bis zum Jahr 2100 um mehr als 50 Prozent zunehmen könnten. Doch der Anstieg der schadhaften Naturereignisse hat bereits bittere Konsequenzen. Denn schon jetzt ist der durchschnittliche Versicherungsschaden durch Sturm und Hagel um 58 Prozent angestiegen, wie aus Zahlen des Versicherungs-Dachverbandes hervorgeht – innerhalb von nur zwei Jahren!

Wohngebäudeversicherung könnte insgesamt teurer werden

Infolge der hohen Schäden könnten auch die Preise für die Elementarschaden- und Wohngebäudeversicherung demnächst steigen. Laut einem Zeitungsbericht des Weser-Kuriers gehen Experten davon aus, dass stolze 80 Prozent der Versicherer ihre Prämien anheben werden. Viele Kunden haben bereits unliebsame Post im Briefkasten entdeckt. Sie sollen Preisaufschläge akzeptieren, damit sie weiterhin den Schutz ihrer Versicherung genießen.

Ärgerlicherweise setzen die Anbieter mit der Kündigungsdrohung ihren Kunden die Pistole auf die Brust: eine derartige „Änderungskündigung“ ist rechtens. Wer die Preiserhöhung nicht akzeptiert, verliert binnen einer bestimmten Frist seinen Versicherungsschutz. Gerade wenn die eigene Region erst kürzlich von einem Unwetter heimgesucht wurde, kann es aber schwer werden, eine neue Versicherung für Naturgefahren zu finden. Im Zweifel müssen hohe Preisaufschläge akzeptiert werden oder das eigene Gebäude ist nicht mehr ohne weiteres versicherbar. Die Versicherer schauen nämlich sehr genau hin, ob ein Haus bedroht ist!

Deshalb kann es klüger sein, eine moderate Beitragsanpassung anzunehmen und sich parallel bei einem Versicherungsvermittler ein neues Angebot machen zu lassen. Die Kündigung des bestehenden Vertrages ist nur ratsam, wenn bereits ein neuer Versicherer gefunden und der Abschluss des Vertrages dort unterschriftsreif vorbereitet ist. Denn es gilt: Ein etwas teurerer Schutz für die eigenen vier Wände ist besser als gar keiner.

Im Frühjahr beginnt auch die Oldtimer-Saison. Viele Freunde alter Autos holen ihre Schmuckstücke aus der Garage, um zu einer Spritztour aufzubrechen oder sich auf Festivals mit Gleichgesinnten zu treffen. Weil Oldtimer aber keine gewöhnlichen Autos sind, gibt es dafür auch eine besondere Kfz-Versicherung.

Als Oldtimer gelten Fahrzeuge, die vor mindestens dreißig Jahren gebaut und erstzugelassen wurden. Damit gelten nicht nur Edelkarossen mit Chrom, Gold und Leder als Oldtimer, sondern zum Beispiel auch ein Opel Kadett E oder ein Golf II GTD, die 1984 erstmals vom Förderband liefen. Kein Wunder, finden doch auch diese Fahrzeuge in ihrer schlichten Ästhetik immer mehr Liebhaber – Wenn sie denn der Schrottpresse entkommen sind!

Oldtimerversicherung ist auf Wagen zugeschnitten

Auf dem Versicherungsmarkt gibt es eine Vielzahl von speziellen Oldtimer-Versicherungen. Diese Angebote sind oft abhängig vom Alter des Wagens, Modell, Alter des Fahrzeugführers und der Nutzungshäufigkeit. Die Versicherungen für Oldtimer gliedern sich wie „normale“ Kfz-Tarife in eine Haftpflicht-, Teilkasko- oder Kaskoversicherung. Manche Anbieter gestatten es sogar, für ein 20 Jahre altes Fahrzeug eine Oldtimerversicherung abzuschließen.

Freunde des blitzenden Chroms sollten bei der Wahl des Versicherungsschutzes einiges beachten. So sollte der „tatsächliche“ Wert des Fahrzeuges versichert werden – also jene Summe, die aufgebracht werden muss, um einen gleichwertigen Ersatz zu beschaffen. Auch ist zu bedenken, dass unter Umständen bei der Reparatur des geliebten Autos Ersatzteile nur schwer und teuer zu beschaffen sind. Die Summe für die Wiederherstellung des Fahrzeuges sollte also entsprechend hoch liegen – auch über dem derzeitigen Marktwert.

Viele Oldtimer-Fans lassen ihr Edelstück im Winter über in der Garage stehen, damit es bei schlechter Witterung keinen Schaden nimmt. Hierfür kann ein Saisonkennzeichen erworben werden. Mit dem Saisonkennzeichen ist das Gefährt jedes Jahr automatisch für mindestens zwei bis maximal elf volle Monate zugelassen. Aber Obacht: Auch wenn der Wagen nicht benutzt wird, kann er gestohlen werden oder anderweitig Schaden nehmen! Deshalb sollte eine sogenannte Ruheversicherung im Schutz inbegriffen sein – dann besteht das ganze Jahr über Kaskoschutz.

H-Kennzeichen verspricht Ersparnisse

Ein H-Kennzeichen (mit H rechts neben dem Ziffernblock) nach § 9 Zulassungsverordnung erhalten nur „echte“ Oldtimer, die hauptsächlich zum Erhalt des historischen Kulturguts dienen. Mit diesem Kennzeichen kann man das ganze Jahr über Fahrvergnügen genießen, allerdings erst nach einer gesonderten Begutachtung. Neben dem günstigeren Steuersatz sind auch die Versicherungskosten geringer. Hierbei wird aber von den Versicherern oftmals davon ausgegangen, dass neben einem weiteren Alltagsfahrzeug der Oldtimer als Zweitwagen – nur zum Vergnügen – gehalten wird.

Auch die Nutzung eines roten 07er-Kennzeichens ist für Oldtimerfreunde eine Option. Dieses kann für bis zu zehn Fahrzeuge verwendet werden, ist aber an strenge Regeln gebunden. Damit gestattet sind lediglich die Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen, An- und Abfahrten hierzu sowie Probe- und Überführungsfahrten und Fahrten zum Zwecke der Wartung oder Reparatur. Der Steuersatz beträgt pauschal wie beim H-Kennzeichen jährlich 191 Euro (Pkw und Lkw) bzw. 46 Euro (Zweirad). Was noch beim Versicherungsschutz für Oldtimer zu beachten ist, klärt ein Beratungsgespräch!

Wer nicht jeden Berg mit bloßer Muskelkraft hinaufstrampeln will und auch zum Schieben zu bequem ist, für den bieten Elektrofahrräder die ideale Lösung. 2014 wurden deutschlandweit rund 480.000 E-Bikes verkauft, wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) berichtet. Besonders bei der Generation Ü50 erfreuen sich Fahrräder mit Hilfsmotor großer Beliebtheit. Warum soll man sich beim Radfahren nicht von einem Motor unterstützen lassen, wenn die Kraft im Alter nachlässt?

Keine Versicherungspflicht für Pedelecs bis 25km/h

Die Pflicht, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen, besteht für die auch als „Pedelecs“ bekannten Gefährte nicht. Zumindest gilt dies dann, wenn das E-Bike einen maximal 250 Watt starken Motor hat und die Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h gedrosselt ist. Dann entfällt auch die Helm- und Führerscheinpflicht.

Anders gestaltet sich die Situation bei den weit leistungsstärkeren S-Pedelecs, die Geschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern erreichen und mit einer Motorleistung bis 500 Watt ausgestattet sind. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet, benötigt man für diese Zweiräder einen Führerschein der Klasse M und einen Helm. Auch brauchen S-Pedelecs ein Nummernschild und müssen wie ein Mofa mit der Haftpflichtversicherung versichert werden!

Unfallversicherung auch für „langsame“ E-Bikes

Radfahrer, die sich für ein nicht versicherungspflichtiges Pedelec mit 25km/h Höchstgeschwindigkeit entscheiden, sollten sich dennoch Gedanken über ihren Versicherungsschutz machen. So ist eine Unfallversicherung für Radler grundsätzlich zu empfehlen. Zwar zweigen Statistiken der Bayrischen Polizei, dass E-Bikes nicht häufiger in Unfälle verwickelt sind als „herkömmliche“ Fahrräder. Aber allgemein haben Radfahrer ein hohes Unfallrisiko. Im Jahr 2014 passierten 78.653 Fahrradunfälle auf deutschen Straßen und dabei starben 405 Menschen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Hier hilft eine private Unfallversicherung, die finanziellen Folgen aufzufangen.

Auch eine private Haftpflichtversicherung sollten E-Bike-Nutzer im Gepäck haben. Wer mit seinem Pedelec zum Beispiel einen Fußgänger umfährt oder gegen ein parkendes Auto donnert, muss für den entstandenen Schaden einstehen. Hier empfiehlt es sich, im Versicherungsvertrag die Absicherung für E-Bikes zu prüfen: Nicht jeder Tarif bietet für die flinken Gefährte Schutz! Und auch auf einen Helm sollte man trotz fehlender Pflicht nicht verzichten – letztendlich geht es um die eigene Gesundheit.

Auch für ausländische Studenten besteht eine Krankenversicherungspflicht, wenn sie sich an einer deutschen Universität einschreiben wollen. Dass die Policen gefährliche Lücken haben können, zeigt ein aktueller Fall. Vor allem bei Tarifen zum Dumping-Preis ist Vorsicht geboten!

Wer ein Studiensemester im Ausland aufnimmt, lernt neue Kulturen und Erfahrungen kennen. Dies ist ein Gewinn für junge Menschen, kann aber zu Stress und Überforderung führen. So auch im Falle eines BWL-Studenten aus Kamerun, der sich an der Uni Münster eingeschrieben hatte. Der Mann erlitt einen Nervenzusammenbruch und musste wochenlang in einer deutschen Klinik behandelt werden. Die Behandlungskosten summierten sich auf über 10.000 Euro, wie Zeit Online berichtet.

Versicherung meidet juristische Auseinandersetzung

Doch die Versicherung wollte für die Therapie des Afrikaners nicht zahlen. Und das hatte Gründe. Knapp bei Kasse, hatte der angehende Wirtschaftswissenschaftler das Billigangebot eines privaten Anbieters unterzeichnet: Nicht einmal 30 Euro zahlte er im Monat für seinen Schutz. Folglich beinhaltete auch der Versicherungsvertrag viele Ausschlussklauseln. Laut Vertragstext waren Psychotherapien und Vorerkrankungen explizit nicht in den Schutz eingeschlossen.

Erst als ein Anwalt der Münsteraner Studentenschaft intervenierte und auch die Finanzaufsicht BaFin auf den Fall aufmerksam wurde, entschloss sich der Versicherer zu zahlen. Es handle sich um den Irrtum eines untergeordneten Sacharbeiters, argumentierte das Unternehmen. Durch das Einlenken verhinderte es eine juristische Auseinandersetzung über die Vertragsbedingungen.

Eine Urteil blieb jedoch aus. Deshalb konnte nicht geklärt werden, ob bei Krankenversicherungen für ausländische Studenten Psychotherapien verpflichtender Bestandteil sein müssen. Das Aufenthaltsgesetz schreibt den Anbietern generell einen “der gesetzlichen Krankenversicherung oder einem im Wesentlichen gleichwertigen Versicherungsschutz” vor. In der GKV jedenfalls sind stationäre Psychotherapien laut Gesetzgeber bindend!

Finger weg von Dumping-Angeboten!

Wie aber können sich ausländische Studenten in Deutschland krankenversichern? Eine einfache Antwort ist auf diese Frage nicht möglich, hängt dies doch vom Herkunftsstaat ab. Ausländer aus der EU genießen generell den gesetzlichen Versicherungsschutz in Deutschland. Entsprechende Abkommen bestehen mit über 30 weiteren Staaten, etwa den USA und China.

Aber gerade Studenten aus Afrika oder aus Entwicklungsländern müssen sich privat versichern, wenn sie erst noch die deutsche Hochschulreife über Sprach- und Studienkurse erwerben wollen. Und damit steht ihnen das teils schwer überschaubare Angebot der privaten Krankenversicherung offen. Gute Angebote gibt es hier ebenso wie weniger überzeugende. Für Studenten, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind, eine echte Herausforderung! Hier hilft professionelle Beratung.

Generell aber gilt: Finger weg von Dumping-Angeboten. Wenn eine Krankenversicherung verspricht, einen vollwertigen Versicherungsschutz für weniger als 30 Euro im Monat zu bieten, stellt sich die Frage nach der Seriosität dieser Tarife. Die Gefahr einer Unterversicherung ist hier stark gegeben.

Auch die Kosten eines Fahrstuhls sind als außergewöhnliche Belastung steuerlich abzugsfähig, wenn ein ärztliches Testat die gesundheitliche Notwendigkeit bescheinigt. Dies gilt auch dann, wenn mit dem Einbau eine erhebliche Wertsteigerung der Immobilie verbunden ist, wie das Finanzgericht Köln mit einem aktuellen Urteil bestätigte.

Wenn Menschen aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls keine Treppen mehr steigen können, müssen sie auch ihre Wohnung umbauen und einen Treppenlift installieren. Die Kosten hierfür sind in der Regel als „außergewöhnliche Belastung“ von der Steuer absetzbar. Doch gilt dies auch, wenn sogar ein teurer Fahrstuhl eingebaut werden muss und damit das eigene Haus bedeutend an Wert gewinnt? Mit dieser Frage musste sich aktuell das Finanzgericht Köln auseinandersetzen (Az. 14 K 2517/12).

Haus für Treppenlift nicht geeignet – Fahrstuhl wurde eingebaut

Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine 83jährige Seniorin geklagt, die für sich und ihren Mann einen behindertengerechten Fahrstuhl in das Eigenheim hatte einbauen lassen. Beide waren so stark beeinträchtigt, dass die Stufen der Treppe eine zu große Hürde bedeuteten, der Mann war gar zu 50 Prozent behindert. Dieses Handicap konnten sie anhand ärztlicher Atteste nachweisen. Im Schreiben des ambulant behandelten Arztes hieß es, dass ein „Treppenlift eine medizinisch notwendige Einrichtung“ darstellte, „um die Mobilität und Lebensqualität aufrecht zu erhalten.”

Doch das alte Haus war schlichtweg nicht geeignet, um einen Lift einzubauen. Der Flur war hierfür viel zu eng, so dass die erforderliche Fußstütze gegen die Wand stieß und an ein Ein- und Aussteigen nicht zu denken war. Deshalb entschloss sich das Paar, stattdessen einen behindertengerechten Fahrstuhl zu installieren. Dieser Einbau erzeugte gegenüber dem Lift Mehrkosten von fast 40.000 Euro.

Als die Frau im Jahr 2011 den Fahrstuhl steuerlich geltend machen wollte, stellte sich das Finanzamt quer. Der Einbau sei „purer Luxus“ und könne nicht als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, weil damit eine deutliche Wertsteigerung der eigenen Immobilie verbunden sei, argumentierte das Finanzamt. Als ein Einspruch gegen die Anerkennung abgelehnt wurde, entschloss sich die Behinderte zur Klage.

Zwangsläufigkeit der Situation entscheidet zugunsten der Rentnerin

Das Finanzamt Köln entschied zugunsten der Klägerin. Zwar stellten auch die Richter fest, dass in diesem Fall der Fahrstuhl eine Aufwertung des eigenen Hauses bedeutet. Aber die entstehenden Mehrkosten seien laut § 33 EStG steuerlich absetzbar, weil in diesem Fall die Zwangsläufigkeit der Situation die Wertsteigerung überwiege. Mit anderen Worten: Das Paar hat es sich nicht ausgesucht, ob es einen Fahrstuhl haben will, sondern dies wurde aufgrund ihres Gesundheitszustandes notwendig.

Zum Nachweis der medizinischen Notwendigkeit für den Umbau seien die vorgelegten ärztlichen Atteste ausreichend, betonten die Richter weiter. Dass angesichts des Fahrstuhleinbaus ein nicht unerheblicher Gegenwert entstehe, rücke angesichts der Notsituation in den Hintergrund. Deshalb muss das Finanzamt die Fahrstuhl-Kosten in Höhe von 65.000 Euro anerkennen. Ob einer entsprechenden Klage stattgegeben werden kann, ist jedoch immer auch abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung hilft, juristische Ansprüche durchzusetzen.

Auch die Kosten eines Fahrstuhls sind als außergewöhnliche Belastung steuerlich abzugsfähig, wenn ein ärztliches Testat die gesundheitliche Notwendigkeit bescheinigt. Dies gilt auch dann, wenn mit dem Einbau eine erhebliche Wertsteigerung der Immobilie verbunden ist, wie das Finanzgericht Köln mit einem aktuellen Urteil bestätigte.

Wenn Menschen aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls keine Treppen mehr steigen können, müssen sie auch ihre Wohnung umbauen und einen Treppenlift installieren. Die Kosten hierfür sind in der Regel als „außergewöhnliche Belastung“ von der Steuer absetzbar. Doch gilt dies auch, wenn sogar ein teurer Fahrstuhl eingebaut werden muss und damit das eigene Haus bedeutend an Wert gewinnt? Mit dieser Frage musste sich aktuell das Finanzgericht Köln auseinandersetzen (Az. 14 K 2517/12).

Haus für Treppenlift nicht geeignet – Fahrstuhl wurde eingebaut

Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine 83jährige Seniorin geklagt, die für sich und ihren Mann einen behindertengerechten Fahrstuhl in das Eigenheim hatte einbauen lassen. Beide waren so stark beeinträchtigt, dass die Stufen der Treppe eine zu große Hürde bedeuteten, der Mann war gar zu 50 Prozent behindert. Dieses Handicap konnten sie anhand ärztlicher Atteste nachweisen. Im Schreiben des ambulant behandelten Arztes hieß es, dass ein „Treppenlift eine medizinisch notwendige Einrichtung“ darstellte, „um die Mobilität und Lebensqualität aufrecht zu erhalten.”

Doch das alte Haus war schlichtweg nicht geeignet, um einen Lift einzubauen. Der Flur war hierfür viel zu eng, so dass die erforderliche Fußstütze gegen die Wand stieß und an ein Ein- und Aussteigen nicht zu denken war. Deshalb entschloss sich das Paar, stattdessen einen behindertengerechten Fahrstuhl zu installieren. Dieser Einbau erzeugte gegenüber dem Lift Mehrkosten von fast 40.000 Euro.

Als die Frau im Jahr 2011 den Fahrstuhl steuerlich geltend machen wollte, stellte sich das Finanzamt quer. Der Einbau sei „purer Luxus“ und könne nicht als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, weil damit eine deutliche Wertsteigerung der eigenen Immobilie verbunden sei, argumentierte das Finanzamt. Als ein Einspruch gegen die Anerkennung abgelehnt wurde, entschloss sich die Behinderte zur Klage.

Zwangsläufigkeit der Situation entscheidet zugunsten der Rentnerin

Das Finanzamt Köln entschied zugunsten der Klägerin. Zwar stellten auch die Richter fest, dass in diesem Fall der Fahrstuhl eine Aufwertung des eigenen Hauses bedeutet. Aber die entstehenden Mehrkosten seien laut § 33 EStG steuerlich absetzbar, weil in diesem Fall die Zwangsläufigkeit der Situation die Wertsteigerung überwiege. Mit anderen Worten: Das Paar hat es sich nicht ausgesucht, ob es einen Fahrstuhl haben will, sondern dies wurde aufgrund ihres Gesundheitszustandes notwendig.

Zum Nachweis der medizinischen Notwendigkeit für den Umbau seien die vorgelegten ärztlichen Atteste ausreichend, betonten die Richter weiter. Dass angesichts des Fahrstuhleinbaus ein nicht unerheblicher Gegenwert entstehe, rücke angesichts der Notsituation in den Hintergrund. Deshalb muss das Finanzamt die Fahrstuhl-Kosten in Höhe von 65.000 Euro anerkennen. Ob einer entsprechenden Klage stattgegeben werden kann, ist jedoch immer auch abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung hilft, juristische Ansprüche durchzusetzen.

Auch die Kosten eines Fahrstuhls sind als außergewöhnliche Belastung steuerlich abzugsfähig, wenn ein ärztliches Testat die gesundheitliche Notwendigkeit bescheinigt. Dies gilt auch dann, wenn mit dem Einbau eine erhebliche Wertsteigerung der Immobilie verbunden ist, wie das Finanzgericht Köln mit einem aktuellen Urteil bestätigte.

Wenn Menschen aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls keine Treppen mehr steigen können, müssen sie auch ihre Wohnung umbauen und einen Treppenlift installieren. Die Kosten hierfür sind in der Regel als „außergewöhnliche Belastung“ von der Steuer absetzbar. Doch gilt dies auch, wenn sogar ein teurer Fahrstuhl eingebaut werden muss und damit das eigene Haus bedeutend an Wert gewinnt? Mit dieser Frage musste sich aktuell das Finanzgericht Köln auseinandersetzen (Az. 14 K 2517/12).

Haus für Treppenlift nicht geeignet – Fahrstuhl wurde eingebaut

Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine 83jährige Seniorin geklagt, die für sich und ihren Mann einen behindertengerechten Fahrstuhl in das Eigenheim hatte einbauen lassen. Beide waren so stark beeinträchtigt, dass die Stufen der Treppe eine zu große Hürde bedeuteten, der Mann war gar zu 50 Prozent behindert. Dieses Handicap konnten sie anhand ärztlicher Atteste nachweisen. Im Schreiben des ambulant behandelten Arztes hieß es, dass ein „Treppenlift eine medizinisch notwendige Einrichtung“ darstellte, „um die Mobilität und Lebensqualität aufrecht zu erhalten.”

Doch das alte Haus war schlichtweg nicht geeignet, um einen Lift einzubauen. Der Flur war hierfür viel zu eng, so dass die erforderliche Fußstütze gegen die Wand stieß und an ein Ein- und Aussteigen nicht zu denken war. Deshalb entschloss sich das Paar, stattdessen einen behindertengerechten Fahrstuhl zu installieren. Dieser Einbau erzeugte gegenüber dem Lift Mehrkosten von fast 40.000 Euro.

Als die Frau im Jahr 2011 den Fahrstuhl steuerlich geltend machen wollte, stellte sich das Finanzamt quer. Der Einbau sei „purer Luxus“ und könne nicht als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, weil damit eine deutliche Wertsteigerung der eigenen Immobilie verbunden sei, argumentierte das Finanzamt. Als ein Einspruch gegen die Anerkennung abgelehnt wurde, entschloss sich die Behinderte zur Klage.

Zwangsläufigkeit der Situation entscheidet zugunsten der Rentnerin

Das Finanzamt Köln entschied zugunsten der Klägerin. Zwar stellten auch die Richter fest, dass in diesem Fall der Fahrstuhl eine Aufwertung des eigenen Hauses bedeutet. Aber die entstehenden Mehrkosten seien laut § 33 EStG steuerlich absetzbar, weil in diesem Fall die Zwangsläufigkeit der Situation die Wertsteigerung überwiege. Mit anderen Worten: Das Paar hat es sich nicht ausgesucht, ob es einen Fahrstuhl haben will, sondern dies wurde aufgrund ihres Gesundheitszustandes notwendig.

Zum Nachweis der medizinischen Notwendigkeit für den Umbau seien die vorgelegten ärztlichen Atteste ausreichend, betonten die Richter weiter. Dass angesichts des Fahrstuhleinbaus ein nicht unerheblicher Gegenwert entstehe, rücke angesichts der Notsituation in den Hintergrund. Deshalb muss das Finanzamt die Fahrstuhl-Kosten in Höhe von 65.000 Euro anerkennen. Ob einer entsprechenden Klage stattgegeben werden kann, ist jedoch immer auch abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung hilft, juristische Ansprüche durchzusetzen.