Online-Reiseportale dürfen Kunden nicht mit drastischen Warnhinweisen zum Abschluss einer Versicherung drängen. Darauf hat das Amtsgericht Leipzig mit einem aktuellen Urteil bestanden (Az: 5 O 911/15).

In den Wintermonaten brechen viele Bundesbürger in Richtung Süden auf, weil sie Silvester lieber unter Palmen feiern, statt in heimischen Gefilden vor Kälte zu bibbern. Dabei wird mittlerweile jede dritte Reise in Deutschland online gebucht, wie der „Verband Internet Reisevertrieb“ berichtet. Verbraucher bezahlen die schnelle Buchung per Mausklick aber oft mit versteckten Zusatzkosten. Denn die Reisevermittler und Online-Portale lassen sich so einiges einfallen, um den Kunden zur Kasse zu bitten.

Auch ohne Reiseversicherung muss der Kunde nicht alle Risiken tragen

Das Landgericht Leipzig hat einer solchen Methode nun eine deutliche Absage erteilt. Auf einem Portal, das Flugreisen vermittelt, wurden die Kunden gefragt, ob sie zusätzlich zum Umbuchungsservice auch eine Reiseversicherung haben wollen. Klickten die Verbraucher auf „nein“, erschien ein rot unterlegtes Fenster mit der Warnung „nicht empfehlenswert“. Die Stornierung der Reise sei mit erheblichen Kosten von bis zu 100 Prozent des Flugpreises verbunden, so warnte das Reiseportal.

Dieser Hinweis zur angebotenen Reiseversicherung sei irreführend, so entschieden die Richter. Kunden könnten nämlich bei einer Stornierung in jedem Fall die im Flugpreis enthaltenen Steuern und Flughafengebühren geltend machen. Dies mag bei einer sehr teuren Reise nur ein kleiner Trost sein. Doch ein weiterer Warnhinweis wurde als irreführend gebrandmarkt. Keineswegs sei es nämlich so, dass für den Verbraucher „volles Risiko ohne Reiseschutz“ bestehe, wie der Reisevermittler behauptete. Schließlich hat auch der Kunde seine Rechte!

Fluggesellschaft haftet für Gepäckverlust

Wenn zum Beispiel Taschen und Gepäck in der Obhut einer Fluggesellschaft verloren gehen, muss der Kunde keine Reisegepäckversicherung besitzen, um den Schaden ersetzt zu bekommen. Vielmehr haftet die Fluggesellschaft für den von ihr verschuldeten Verlust. Die Haftung des Fluganbieters greift auch, wenn sich in dem verlorenen Koffer Gegenstände anderer Mitreisender befanden, wie ein Urteil des Bundesgerichtshofes bestätigte (Az. X ZR 99/10).

Folglich sind entsprechende Warnhinweise von Reiseportalen irreführend, so das Amtsgericht Leipzig. Natürlich kann es sinnvoll sein, mit einer Reiseversicherung für etwaige Schäden vorzusorgen. Oftmals empfiehlt sich hierbei aber ein Vergleich mehrerer Anbieter, da zwischen den einzelnen Verträgen nicht nur hohe preisliche Unterschiede bestehen, sondern auch die Leistungen sehr verschieden sind. Die gute Nachricht für Verbraucher: Grundsätzlich verboten ist es, dem Reisenden eine entsprechende Versicherung einfach unterzujubeln – er muss aktiv zustimmen, dass er eine zusätzliche Versicherung abschließen will.

Wenn zum Jahreswechsel die Feuerwerke und Sektkorken knallen, geht mitunter auch mal was zu Bruch oder gar in Flammen auf. Denn Alkohol und Feuer ergeben nicht immer eine gelungene Kombination, wie auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren zu berichten wissen. Aber welche Versicherung zahlt für Silvesterschäden? Ein Überblick.

In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Millionen Bundesbürger begrüßen zu Silvester das neue Jahr mit Böllern, Alkohol und rauschenden Partys. Dass dies auch ein erhöhtes Brand- und Unfallrisiko bedeutet, bestätigen Zahlen des Versicherungs-Dachverbandes GDV. Zum Jahresende 2013 zählten die Versicherer zum Beispiel 11.000 Brände, die einen Schaden von rund 29 Millionen Euro bewirkten. Eingerechnet sind in dieser Statistik auch Brände aus der Weihnachtszeit. Wer aber zahlt, wenn sich eine Silvesterrakete in die Wohnung verirrt oder gar -wortwörtlich- ins Auge geht?

Wohngebäudeversicherung

Für Hauseigentümer bedeutet Silvester ein erhöhtes Schadenrisiko. Kinder stecken Böller in die Briefkästen, Mieter zünden Tischfeuerwerke, fehlgeleitete Raketen beschädigen Fassaden und Dächer. Für die drohenden Reparaturkosten kommt eine Wohngebäudeversicherung auf.

Ein Blick in das Vertragswerk lohnt, um sicherzustellen, in welchem Rahmen Schutz besteht. So schließen manche Verträge eine Zahlung für Aufwendungen aus, die bei der Löschung des Brandes durch die Feuerwehr entstehen. Sogenannte Löschschäden sollten folglich inbegriffen sein.

Aber Vorsicht! Bagatellschäden wie einen zerbeulten Briefkasten sollte man mitunter besser selbst zahlen, statt sie an den Versicherer zu melden. Nach mehreren Schadensfällen kann der Anbieter den Vertrag kündigen und nicht immer ist es leicht, einen neuen zu finden. Die Wohngebäudeversicherung soll Schutz bei existentiellen Risiken bieten – etwa, wenn das Haus niederbrennt und der Schaden sich auf mehrere hunderttausend Euro beziffert.

Hausratversicherung

Adventskränze, trockene Gestecke und Tischfeuerwerke bilden einen idealen Brandherd. Für den angeschmorten Teppich nach einer Silvestersause zahlt die Wohngebäude-Police in der Regel nicht. Hierfür ist die Hausratversicherung zuständig, die u.a. für Schäden an Einrichtungsgegenständen einspringt. Auch, wenn das Smartphone durch ein fehlgeleitetes Tischfeuerwerk in der versicherten Wohnung kaputtgeht, springt die Hausratversicherung in der Regel ein.

Hierbei ist jedoch in den Verträgen darauf zu achten, ob die sogenannte „Einrede grober Fahrlässigkeit“ greift. In diesem Fall kann der Versicherer eine Regulierung des Schadens unter Umständen schon verweigern, wenn Personen im alkoholisierten Zustand einen Brand verursachen oder das teure elektrische Gerät in der Nähe einer Gefahrenquelle benutzt wurde. Die gute Nachricht: Immer mehr Anbieter verzichten auf eine entsprechende Klausel!

Private Haftpflichtversicherung

Zum erstem Mal bei den Schwiegereltern eingeladen – und schon landet das Rotweinglas auf dem teuren Perserteppich? In diesem Fall sollte man im Besitz einer Privathaftpflichtversicherung sein, damit man trotz des Missgeschicks einen positiven Eindruck hinterlässt. Eine solche Police greift nämlich, wenn man Dritten leichtsinnig oder unbedacht Schaden zufügt.

Noch wichtiger ist die Privathaftpflicht aber, wenn beim allzu leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerk eine fremde Person verletzt wird, etwa weil die Whiskeyflasche als Abschussrampe für die Rakete wenig taugte. Tatsächlich berichten die Behörden, dass zu Silvester viele Patienten mit Augenverletzungen und Hörschäden in die Notaufnahme kommen. Besser ist es freilich, im Umgang mit Feuerwerk die notwendige Sorgfalt walten zu lassen – und notfalls vor Mitternacht ein Glas weniger zu trinken.

Übrigens haften Eltern auch für die Dummheiten, die ihre Kinder mit Feuerwerk anstellen. Als ein 13-Jähriger zuhause Böller fand, sie zündete und einem Kind nachwarf, musste die Mutter 1.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil sie die nicht jugendfreie Pyrotechnik nicht sicher aufbewahrt hatte. Das bestätigte das Landgericht München mit einem Urteil (Az. 31 S 23681/00).

Kfz-Versicherung

Silvester ist leider auch der Tag, auf den die Kaskoversicherer mit Bangen blicken. So mancher Fahrzeughalter findet Schmauchspuren am Lack oder gar Brand- und Explosionsschäden vor, wenn er mit seinem Auto ins neue Jahr starten will. Wer die Chance hat, sollte das geliebte Gefährt deshalb besser in einer Garage unterstellen, statt es am Straßenrand zu parken.

Wer zahlt aber, wenn eine Silvesterrakete den Lack des neuen Sportwagens beschädigte? Für Brand- und Explosionsschäden kommt die Teilkasko-Versicherung auf. Brenzlich wird es hingegen, wenn das Auto von einem fremden Täter mutwillig beschädigt wurde. Für diesen Fall muss eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden!

Unfallversicherung

Besonders folgenschwer können Unfälle mit Feuerwerkskörpern sein. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt zwar die Heilbehandlung, aber für Verletzungen mit bleibenden Körperschäden kommt sie in der Regel nicht mehr auf. Hier greift eine private Unfallversicherung. Ist der Schaden so schwer, dass sogar der Beruf aufgegeben werden muss, dann springt die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer monatlichen Rente ein. Aber aufgepasst! Wer die Verletzungen mit selbstgebastelten Knallern herbeiführt, verwirkt in der Regel seinen Versicherungsschutz.

Pflegezusatzversicherung: Frauen sind mehr noch als Männer davon bedroht, im Alter ein Pflegefall zu werden. Grund hierfür ist ausgerechnet der gesunde Lebenswandel von Frauen. Da sie eine höhere Lebenserwartung haben, sind sie auch stärker von dem steigenden Pflegerisiko im betagten Alter betroffen. Umso wichtiger ist die Pflegevorsorge, zum Beispiel mit einer Pflegezusatzversicherung!

Es ist ein bekannter Fakt, dass Frauen in Deutschland eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung haben als Männer. Nach der allgemeinen Sterbetafel 2010/2012 beträgt die Lebenserwartung für neugeborene Jungen 77 Jahre und 9 Monate sowie für neugeborene Mädchen 82 Jahre und 10 Monate, wie das Statistische Bundesamt im Frühjahr 2015 mitteilte. Genetische Ursachen hierfür konnten bisher nicht ausgemacht werden. Aber Frauen leben insgesamt gesundheitsbewusster, gehen zeitiger zum Arzt und ernähren sich oft auch gesünder als Männer.

Risiko einer Pflegebedürftigkeit für Frauen sehr hoch

Die höhere Lebenserwartung führt dazu, dass Frauen in der Gruppe der Hochbetagten besonders stark vertreten sind – und damit ein höheres Pflegerisiko haben. Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, ein Pflegefall zu werden, betrifft dies sogar jede zweite Frau! Bedenklich ist das auch deshalb, weil Frauen ohnehin ein niedrigeres Alterseinkommen erzielen als Männer, unter anderem, weil sie öfter für die Kindererziehung ihre Erwerbsarbeit einschränken.

Wenn das Geld für die Pflegekosten nicht reicht, werden die Angehörigen in gerader Linie zur Kasse gebeten, in der Regel also die Kinder. Im Jahr 2014 lag das Alterseinkommen für Neurentnerinnen bei ungefähr 533 Euro, während ein stationär betreuter Pflegebedürftiger in der niedrigsten Pflegestufe rund 1.427 Euro als Eigenanteil entrichten musste. Es droht also eine Pflegelücke im Alter, die sich schnell auf einen fünfstelligen Betrag summieren kann! Diesbezüglich gilt es zu bedenken, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teilkaskoschutz bietet.

Private Pflegezusatzversicherung fängt finanzielles Risiko auf

Das Thema Pflegevorsorge ist deshalb für Frauen besonders wichtig. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können finanzielle Risiken aufgefangen werden. Zur Auswahl stehen eine Pflegerenten-, Pflegekosten- oder Pflegetagegeldversicherung. Bei der Wahl des Tarifes sollten Frauen darauf achten, dass der Versicherer auch bei Demenz eine Leistung erbringt und die Beitragsbefreiung bereits bei Pflegestufe 0 greift. Um eine Anpassung des Pflegeschutzes zu gewährleisten, sollte der Tarif zudem eine Nachversicherungsgarantie beinhalten.

Auch aus einem weiteren Grund sollte die Pflegevorsorge in der Familie angesprochen werden. Es sind nämlich zu zwei Dritteln die Frauen, die in den sauren Apfel beißen und ihre Berufstätigkeit einschränken, um Verwandte in häuslicher Pflege zu betreuen. Das bedeutet oft Entbehrungen in Freizeit und Karriere. Wenn ausreichend Geld zur Verfügung steht, um bei Wunsch auf eine professionelle Betreuung zurückzugreifen, bedeutet das größere Freiheiten für alle pflegenden Angehörigen! Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung.

Pflegezusatzversicherung: Frauen sind mehr noch als Männer davon bedroht, im Alter ein Pflegefall zu werden. Grund hierfür ist ausgerechnet der gesunde Lebenswandel von Frauen. Da sie eine höhere Lebenserwartung haben, sind sie auch stärker von dem steigenden Pflegerisiko im betagten Alter betroffen. Umso wichtiger ist die Pflegevorsorge, zum Beispiel mit einer Pflegezusatzversicherung!

Es ist ein bekannter Fakt, dass Frauen in Deutschland eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung haben als Männer. Nach der allgemeinen Sterbetafel 2010/2012 beträgt die Lebenserwartung für neugeborene Jungen 77 Jahre und 9 Monate sowie für neugeborene Mädchen 82 Jahre und 10 Monate, wie das Statistische Bundesamt im Frühjahr 2015 mitteilte. Genetische Ursachen hierfür konnten bisher nicht ausgemacht werden. Aber Frauen leben insgesamt gesundheitsbewusster, gehen zeitiger zum Arzt und ernähren sich oft auch gesünder als Männer.

Risiko einer Pflegebedürftigkeit für Frauen sehr hoch

Die höhere Lebenserwartung führt dazu, dass Frauen in der Gruppe der Hochbetagten besonders stark vertreten sind – und damit ein höheres Pflegerisiko haben. Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, ein Pflegefall zu werden, betrifft dies sogar jede zweite Frau! Bedenklich ist das auch deshalb, weil Frauen ohnehin ein niedrigeres Alterseinkommen erzielen als Männer, unter anderem, weil sie öfter für die Kindererziehung ihre Erwerbsarbeit einschränken.

Wenn das Geld für die Pflegekosten nicht reicht, werden die Angehörigen in gerader Linie zur Kasse gebeten, in der Regel also die Kinder. Im Jahr 2014 lag das Alterseinkommen für Neurentnerinnen bei ungefähr 533 Euro, während ein stationär betreuter Pflegebedürftiger in der niedrigsten Pflegestufe rund 1.427 Euro als Eigenanteil entrichten musste. Es droht also eine Pflegelücke im Alter, die sich schnell auf einen fünfstelligen Betrag summieren kann! Diesbezüglich gilt es zu bedenken, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teilkaskoschutz bietet.

Private Pflegezusatzversicherung fängt finanzielles Risiko auf

Das Thema Pflegevorsorge ist deshalb für Frauen besonders wichtig. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können finanzielle Risiken aufgefangen werden. Zur Auswahl stehen eine Pflegerenten-, Pflegekosten- oder Pflegetagegeldversicherung. Bei der Wahl des Tarifes sollten Frauen darauf achten, dass der Versicherer auch bei Demenz eine Leistung erbringt und die Beitragsbefreiung bereits bei Pflegestufe 0 greift. Um eine Anpassung des Pflegeschutzes zu gewährleisten, sollte der Tarif zudem eine Nachversicherungsgarantie beinhalten.

Auch aus einem weiteren Grund sollte die Pflegevorsorge in der Familie angesprochen werden. Es sind nämlich zu zwei Dritteln die Frauen, die in den sauren Apfel beißen und ihre Berufstätigkeit einschränken, um Verwandte in häuslicher Pflege zu betreuen. Das bedeutet oft Entbehrungen in Freizeit und Karriere. Wenn ausreichend Geld zur Verfügung steht, um bei Wunsch auf eine professionelle Betreuung zurückzugreifen, bedeutet das größere Freiheiten für alle pflegenden Angehörigen! Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung.

Wenn die Bundesbürger sich in der Weihnachtszeit um den Kamin versammeln und bei Glühwein und Weihnachtsgepäck die Heimeligkeit genießen, steigt leider auch die Brandgefahr. In keinem anderen Monat sind so viele Wohnungsbrände zu beklagen wie im Dezember, wie aus Zahlen des Versicherungs-Dachverbandes hervorgeht. Um stolze 40 Prozent steigen die Schäden durch Brände in der Weihnachts- und Silvesterzeit!

Die Ursachen hierfür sind schnell ausgemacht. Lichter und Kerzen werden in vielen Haushalten entzündet und sollen für weihnachtliche Stimmung sorgen. Doch unzureichend gesicherte Adventsbestecke, oft aus Holz, Tannenzweigen und anderen leicht brennbaren Stoffen, bedeuten ein erhöhtes Brandrisiko. Auch der unbedachte Umgang mit Kerzenlicht führt oft dazu, dass die Feuerwehr ausrücken muss.

Kerzen und Lichterketten als Brandrisiko

Dabei sind es oft schon kleine Schritte, die für eine sichere Weihnachtszeit sorgen. Kerzen sollten auf eine nicht-brennbare Unterlage gestellt werden, zum Beispiel ein Metall-Tablett. Auch sollten offene Lichter nie für längere Zeit unbeobachtet bleiben. Ein ausreichender Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Gegenständen wie Gardinen oder Decken ist ebenfalls dringend zu empfehlen.

Besondere Vorsicht ist bei Lichterketten geboten. So manches billige Modell hat sich schon als Brandursache entpuppt, wie die Stiftung Warentest warnt. Ein TÜV- oder GS- Siegel verrät, ob das auserwählte Fabrikat sicher ist. Wenn ein entsprechendes Prüf-Siegel fehlt, besser die Finger davon lassen! Der Weihnachtsbaum sollte fest und sicher in einem dafür vorgesehenen Halter befestigt werden.

Ist ein Brand bereits ausgebrochen, sollte man zunächst versuchen, ihn mit einem Feuerlöscher einzudämmen. Allerdings nur dann, wenn keine Gefahr für Leib und Leben besteht. Wenn der Brand zu weit fortgeschritten ist, empfiehlt es sich, umgehend den Raum zu verlassen, die Tür zu schließen und die Feuerwehr zu alarmieren. Am Gefährlichsten sind übrigens nicht die Flammen selbst, sondern die Rauchgase mit ihrer giftigen Wirkung. Auf verrauchten Fluchtwegen sollte man sich deshalb in Bodennähe bewegen, da die Gase nach oben steigen.

Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bieten Schutz

Welche Versicherung aber zahlt nach einem Wohnungsbrand? Die Hausratversicherung übernimmt den Schaden, wenn Einrichtungsgegenstände durch das Feuer beschädigt oder zerstört werden. Allerdings ist in den Verträgen darauf zu achten, dass der Versicherungsanbieter auch bei „grober Fahrlässigkeit“ zahlt – sonst kann schon ein kleiner Moment der Unachtsamkeit eine Kürzung der Leistung nach sich ziehen.

Hauseigentümer können zudem mit einer Gebäudeversicherung vorsorgen. Diese ersetzt nach einem Brand zum Beispiel auch zerstörte Türen, Wände, Fenster und den angekokelten Holzboden. Für Einrichtungsgegenstände selbst kommt eine solche Police aber in der Regel nicht auf, weshalb auch Wohnungs-Eigentümer hierfür eine extra Hausratversicherung brauchen.

Wenn Kunden eine Anfrage an ihre Versicherung stellen, aber als Antwort nur eine standardisierte Werbemail kommt, müssen sie sich das nicht gefallen lassen. Der Bundesgerichtshof hat mit einem aktuellen Urteil bestätigt, dass ungefragte Werbung unterbunden werden kann.

Oft schon totgesagt, aber quicklebendig: Die Email gehört für Verbraucher noch immer zu den bevorzugten Kanälen, um mit Versicherungen und Finanzdienstleistern zu kommunizieren. Laut der YouGov-Studie „Kundenmonitor Assekuranz 2015“ lesen 66 Prozent der Empfänger das per Mail gesendete Material „immer“ oder „häufig“ durch. Was aber, wenn sich der Kunde wichtige Informationen von der Versicherung erhofft, aber stattdessen plumpe Werbung erhält, die mit seinem eigentlichen Anliegen gar nichts zu tun hat? Dann drohen der Versicherung hohe Ordnungsgelder.

Statt Bestätigung der Kündigung landete Werbung im Postfach des Kunden

Firmen dürfen im Mail-Verkehr ihren Kunden nicht ungefragt Werbung senden, wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Mittwoch bestätigte. Die Juristen gaben damit einem genervten Mann aus dem schwäbischen Göppingen recht. Er hatte seine Versicherung verklagt, weil er per Mail eine Anfrage stellte, jedoch mehrfach nur automatisierte Werbemails erhielt. Von dem Fall berichtet heute die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Der Kunde hatte seine Versicherung gekündigt und wollte nun wissen, ob das Schreiben auch bei der Gesellschaft eingegangen und die Kündigung rechtens war. Der Versicherer schickte ihm aber nur automatische Werbung für einen „Unwetter-Warn-Service“ auf das Handy.

Der Mann schrieb daraufhin zwei Mails an den Versicherer, in denen er deutlich zum Ausdruck brachte, an einem solchen Service kein Interesse zu haben. Wie zum Spott erhielt er als Rückmeldung dieselbe automatisierte Werbe-Mail erneut zugesendet. Einen persönlichen Ansprechpartner aber erreichte der Verbraucher nicht. Der Anwalt des Verbrauchers sah sich sogar an literarische Helden von Franz Kafka erinnert, wie er in der Gerichtsverhandlung betonte. Auch diese Figuren rennen gegen eine undurchschaubare Bürokratie an.

BGH droht mit hohem Bußgeld

Dass es nicht rechtens ist, Verbraucher, die ein ernstes Anliegen haben, mit Werbung „abzuwimmeln“, betonte nun auch Deutschlands oberstes Zivilgericht. Sollte der Versicherer seinen Kunden weiterhin mit Werbung belasten, drohe ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro, so urteilten die Richter (Aktenzeichen: VI ZR 134/15). Damit wurde das Urteil der Vorinstanz aufgehoben – das Landgericht Stuttgart hatte noch anders entschieden.

Wenn Kunden Fragen zu einer Versicherung haben, können sie sich übrigens auch an ihren Versicherungsvermittler wenden. Der Vermittler sollte wissen, innerhalb welcher Frist ein Schaden gemeldet werden muss, wann eine Kündigung wirksam wird oder was es bei einer Schadensmeldung zu beachten gilt.

Die Senioren in Deutschland werden immer fitter! Das berichtet der Dachverband der Versicherer (GDV) und beruft sich auf Daten des Mikrozensus 2013. Damit im Alter alles glatt läuft, sollte auch der Unfallschutz nicht vernachlässigt werden.

Wenn die Alterung der Gesellschaft thematisiert wird, greifen die Medien gern auf drastische Bilder zurück: Gebrechliche Greise, die Rollatoren schieben oder gar bettlägerig sind. Das vermittelt ein sehr einseitiges Bild des Lebensherbstes. Denn die Mehrheit der heutigen Senioren fühlt sich gar nicht alt – und ist auch nicht hilfsbedürftig! Im Gegenteil: Selbst Menschen der Generation „Ü75“ fahren heute noch Rad, gehen regelmäßig schwimmen, legen beim Tanzkurs eine flotte Sohle aufs Parkett oder laufen sogar Marathon.

Bessere Lebensbedingungen und eine umfangreiche Gesundheitsversorgung führen dazu, dass die Bundesbürger nicht nur auf ein längeres Leben hoffen dürfen, sondern auch länger fit und aktiv bleiben. „Die heute 70-Jährigen sind so gesund, wie es die 60-Jährigen vor 20 Jahren waren“, sagt Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Leiterin der Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité Berlin, dem GDV. Das spiegelt sich auch in Zahlen wieder. Laut der letzten großen Volksbefragung, dem Mikrozensus 2013, fühlen sich zwei Drittel der Generation 65+ noch fit und aktiv (83,4 Prozent). Selbst bei den Über-75-Jährigen stimmen noch 73,2 Prozent dieser Aussage zu.

Versicherungsschutz überprüfen!

Wer im Alter aktiv ist, der braucht auch einen Versicherungsschutz, der auf die neuen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Manche Privathaftpflichtversicherer schließen zum Beispiel nebenberufliche Tätigkeiten bis zu einem bestimmten Höchstbetrag mit ein, so dass Oma geschützt ist, wenn sie als Rentnerin selbstständig noch mit Tupperware handelt.

Und wenn Opa ehrenamtlich einen Chor leitet, sollte er im Versicherungsvertrag nachlesen, ob die Privathaftpflicht im Ehrenamt greift. Kritisch wird es für Ehrenamtliche mit Verantwortung, etwa Vorstandsmitglieder eines Fußballvereins. Hierfür zahlt die Privathaftpflicht häufig nicht mehr, wenn Opa etwa als Kassenwart einen Schaden verursacht – der Träger muss zum Schutz seiner Honoratioren eine Betriebs- oder Vereinshaftpflichtpolice abschließen!

Auch der Unfallschutz sollte gewährleistet sein, wenn die rüstigen Senioren auf dem Sportplatz zum Langstreckenlauf oder Fußballspiel starten. Viele Versicherer bieten spezielle Senioren-Tarife in der Unfallversicherung an, die Extraleistungen bieten. Unter anderem zahlen sie eine Sofortleistung bei Oberschenkelhalsbruch, da solch eine Verletzung bei Senioren langsamer verheilt als bei jüngeren Menschen. Doch auch die Installation eines Hausnotrufes, ein Essensservice und die Versorgung mit Medikamenten sind Bausteine, von denen Senioren profitieren.

Optimismus ist geboten!

In welchen Sparten darüber hinaus Extras für Senioren geboten werden, klärt ein Beratungsgespräch. Optimismus ist jedenfalls angebracht. Laut dem Deutschen Alterssurvey (DEAS), einer Langzeitbefragung, die sich mit der Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte befasst, hat sich zwischen 1996 und 2008 das Bild vom Älterwerden positiv verändert. „Menschen sehen im Ruhestand immer stärker die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung und verbinden damit weniger die Nachteile wie körperliche Einschränkungen“, berichtet der Versicherungs-Dachverband.

Nach einem Autounfall hoffen die Geschädigten, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers schnell zahlt. Doch verzögert der Versicherer eine Regulierung des Schadens, muss er auch die Anwaltskosten übernehmen, wenn der Unfallgeschädigte juristisch gegen die verspätete Zahlung vorgeht. Das hat mit einem verbraucherfreundlichen Urteil das Amtsgericht Berlin-Mitte bestätigt (Az.: 102 C 3305/14).

In Deutschland ist die Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Sie soll dafür sorgen, dass Menschen, die unschuldig in einen Unfall verwickelt werden, schnell und unkompliziert Entschädigung erhalten. Schließlich können bei einem Crash nicht nur hohe Sachschäden entstehen, sondern sogar schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Was aber, wenn ein Kfz-Versicherer die Schadenszahlung verschleppt oder gar verweigert? In diesem Fall bleibt den Betroffenen oft nur der Weg zum Anwalt, um ihr Recht vor dem Kadi durchzusetzen. Mit einem aktuellen Urteil hat nun das Amtsgericht Berlin-Mitte darauf bestanden, dass in einem solchen Fall die Anwaltskosten ebenfalls die Versicherung des Unfallverursachers zu zahlen hat – selbst, wenn der Versicherer dann doch zahlt. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und beruft sich dabei auf die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Oft Abzüge und Verzögerungen zu beobachten

Im konkreten Rechtsstreit hatte eine gewerbliche Autovermietung einen Juristen eingeschaltet, weil es zu Verzögerungen bei der Schadenszahlung kam. Der Kfz-Versicherer regulierte zwar den Unfall, weigerte sich aber, auch für die Anwaltskosten des Geschädigten aufzukommen. Die Autovermietung zog daraufhin erfolgreich vor Gericht.

Die Einschaltung eines Anwalts sei notwendig gewesen, wie die Richter betonten. Entsprechend der heutigen Regulierungspraxis der Versicherungen könne man kaum noch annehmen, dass eine Regulierung ohne Abzüge erfolge. Oft seien zudem Verspätungen bei der Schadenszahlung zu beobachten. Deshalb müsse die gegnerische Versicherung die Anwaltskosten tragen.

Weil derartige Rechtsstreitigkeiten über mehrere Instanzen gehen und viel Geld verschlingen können, lohnt sich zusätzlich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung mit Verkehrsrechtsschutz.

Die Bundesregierung will den altersgerechten Umbau von Wohnraum zukünftig besser unterstützen. Deshalb haben Bundesbürger nun Anspruch auf eine höhere Förderung, wenn sie ihre eigenen vier Wände barrierefrei umgestalten möchten. Auch die Bezuschussung von Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche steigt.

Gute Nachrichten für Haus- und Wohnungsbesitzer! Ab sofort können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden die Zuschüsse für Investitionen in die Barrierereduzierung sowie das Erreichen des Standards „Altersgerechtes Haus“ erhöht. Das teilte die öffentliche Förderbank in einer Pressemeldung mit.

Defizite beim Einbruchschutz und altersgerechtem Wohnraum

Hintergrund ist unter anderem die Tatsache, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren stark angewachsen ist. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Zahl der Delikte um ein Fünftel an, wie aus Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervorgeht, 2013 wurden 149.500 Vorfälle gezählt. Hier sieht auch die Bundesregierung Handlungsbedarf – unter anderem durch einen besseren Selbstschutz der Bürger.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks erklärt: „Fast die Hälfte aller Einbrecher geben nach wenigen Minuten ihr Vorhaben auf, wenn sie durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert werden. Investitionen in den Einbruchschutz machen sich also bezahlt! Deshalb fördern wir ab sofort den Einbau kriminalpräventiver Maßnahmen mit 30 Millionen Euro.“

Auch hinsichtlich des altersgerechten Wohnens ist der Handlungsdruck hoch. Bis zum Jahr 2020 könnten bundesweit über 2,45 Millionen barrierefreie Wohnungen fehlen, schätzt der Sozialverband VdK. Die Bundesregierung will mit dem Förderprogramm „Altersgerechtes Haus“ nun einen Anreiz geben, dass die Bürger selbst handeln und umbauen.

Förderfähige Investitionskosten

Was aber sind die Bestandteile des Umbaus, die im Rahmen des KfW-Programms gefördert werden können? Das Amt orientiert sich bei der Bezuschussung an dem Ausmaß der förderfähigen Investitionskosten. So lässt sich rechnen, dass die Zuschüsse bei Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus einheitlich bei 10 Prozent (bisher 8 Prozent) und für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ bei 12,5 Prozent (bisher 10 Prozent) der förderfähigen Investitionskosten liegen. Zudem werden die Mindestinvestitionskosten abgesenkt, ab denen eine Inanspruchnahme der Bezuschussung möglich ist. Das heißt konkret, die Schwelle liegt künftig nicht mehr bei 3.750 Euro, sondern bei 2.000 Euro.

Wer Schritte unternimmt, um seine Wohnung oder sein Haus vor Einbruch zu schützen, der kann je nach Höhe der Investitionskosten mit Zuschüssen von mindestens 200 Euro bis max. 1.500 Euro rechnen. Das betrifft zum Beispiel den Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, der Einbau und die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie die Nachrüstung von Fenstern.

Der altersgerechte Umbau beinhaltet den Abbau von Barrieren, das heisst also z. B. Einbau einer bodengleichen Dusche, Verbreiterung von Türen, Grundrissänderungen oder schwellenlose Wohnungstüren. Strebt man den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ an, so hat man Glück, den hier steigt der Zuschuss sogar auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten an; im Ergebnis können so maximal 6.250 Euro beantragt werden. Förderfähig sind bei allen genannten Maßnahmen sowohl Materialkosten als auch die Handwerkerleistungen. Bedingung ist allerdings, dass ein Fachunternehmen des Handwerks involviert ist.

Der altersgerechte Umbau von Wohnungen wird übrigens auch in Versicherungsverträgen bezuschusst, etwa in bestimmten Wohngebäude-Tarifen, wenn der Schadensfall eingetreten ist. Gegen die finanziellen Folgen von Einbruchdiebstählen kann man sich mit einer Hausratversicherung schützen.

Immer mehr Kfz-Versicherer werden in den nächsten Monaten und Jahren einen sogenannten Telematik-Tarif auf den Markt bringen. Vorsichtige Autofahrer können damit Geld sparen. Doch was verbirgt sich dahinter? Wo sind die Chancen und Risiken? Ein kurzer Überblick.

Im angelsächsischen Raum sind sie längst etabliert, auf dem deutschen Markt aber noch ein Nischenprodukt: Telematiktarife in der Autoversicherung. Dabei misst eine Black Box oder Smartphone-App das individuelle Fahrverhalten des Versicherungsnehmers. Wer vorsichtig und vorausschauend fährt, wird mit Preisnachlässen bei der Versicherungsprämie belohnt. Mehrere große Versicherer haben angekündigt, ab 2016 entsprechende Policen anbieten zu wollen. Weil der individuelle Fahrstil die Beitragshöhe beeinflusst, spricht man auch von einer „Pay-as-you-drive“-Versicherung (PAYD).

Datenschutz – ein wichtiges Thema!

Doch die Telematik-Versicherungen sind nicht unumstritten. Das liegt daran, dass sie höchst sensible Daten aufzeichnen. Gemessen werden zum Beispiel die Beschleunigung, das Bremsverhalten, das Kurvenfahren sowie die Geschwindigkeit. Und rein theoretisch wäre es mittels GPS oder Black Box auch möglich, zu ermitteln, wo sich der Fahrer zum jeweiligen Zeitpunkt gerade aufhält. Deshalb warnen Datenschützer vor dem „Spion im Auto“.

Die Versicherer aber versprechen, dass sie gar nicht alle Daten auswerten wollen und müssen, um die Tarife anzubieten, zudem strenge Datenschutz-Gesetze gelten. Auch erfolge die Messung des Fahrverhaltens weitestgehend anonymisiert.

Der Lebensretter im Auto

Nicht nur Prämienrabatte werden den Kunden gewährt, die Technik kann noch mehr. Bei einem Autounfall wird mittels Crash-Sensoren oder per Taste ein automatisches Notrufsystem (eCall) ausgelöst und ein Rettungsdienst herbeigerufen. Wenn der Fahrer so schwer verletzt wird, dass er selbst keinen Notarzt alarmieren kann, rettet diese Zeitersparnis unter Umständen Leben! Wenn das Auto eine Panne hat, kann der Sender zudem den schnellsten Weg zu einer Vertragswerkstatt weisen. Auch ein Parkfinder und extra Diebstahlschutz ist denkbar.

Zielgruppe für diese Angebote sind unter anderem Fahranfänger, die grundsätzlich ein höheres Unfallrisiko haben. 2014 verunglückten über 67.200 junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren, wie die Deutsche Verkehrswacht berichtet. Tests der Versicherer haben gezeigt, dass Telematiktarife auch eine Disziplinierungsfunktion haben. Wer eine solche Police nutzt, fährt in der Regel vorsichtiger und tritt seltener aufs Gaspedal. Welche Versicherer einen Telematik-Tarif bereits im Angebot haben und wann die nächsten Tarife auf den Markt kommen, klärt ein Beratungsgespräch!