Immer mehr Deutsche schließen eine Zahnzusatzversicherung ab. Das ist auch Kassenpatienten sehr zu empfehlen, müssen sie doch mit hohen Kosten für Zahnersatz rechnen. Und viele Menschen werten ein schönes Gebiss als Visitenkarte.

Die Zahnzusatzversicherung boomt! Auch 2018 legte die Zahl der Verträge deutlich zu, so berichtet der Verband der privaten Krankenversicherer. Nach vorläufigen Zahlen kamen bis zum Jahresende etwa 343.000 Verträge hinzu. Nun haben bereits 16 Millionen Menschen einen entsprechenden Schutz.

Dass sich ein Upgrade lohnt, zeigen die zu erwarteten Kosten für Zahnersatz und andere kostenpflichtige Behandlungen. Seit einer Gesetzesreform aus dem Jahr 2004 zahlen die gesetzlichen Versicherer nur noch einen befundbezogenen Festzuschuss. Für ein Implantat ist das zum Beispiel der 50prozentige Zuschuss für metallische Brücke: weniger als 400 Euro. Ein solches Implantat kann aber schnell 3.000 Euro kosten, abhängig davon, welcher Art es ist und wo es eingesetzt werden soll. Müssen mehrere Zähne ersetzt werden, sind die Patienten schnell bei 10.000 Euro. Hierfür bekommt man schon einen günstigen Kleinwagen!

Wer das Geld nicht selbst stemmen kann, sollte folglich mit einer Zahn-Police vorbeugen. Auch deshalb, weil die Bedeutung eines gepflegten Gebisses nicht unterschätzt werden darf. Eine repräsentative Studie des Marktforschers promio.net kam zu dem Ergebnis, dass 79 Prozent der Bürger gepflegten Zähnen einen wesentlichen Einfluss auf den beruflichen Erfolg bescheinigen. Fast die Hälfte beurteilt auch den sozialen Status eines Menschen nach den Zähnen. Sie sind also eine Visitenkarte.

Wer deutlich sichtbare Zahnlücken hat, muss folglich damit rechnen, dass er von anderen Menschen vorverurteilt wird: ihm etwa Nachteile bei einem Vorstellungsgespräch oder der Wohnungssuche entstehen. Zahnlücken und daraus folgende Fehlstellungen können sogar zu Sprachfehlern führen: von Problemen beim Essen ganz zu schweigen. Hier gilt es, rechtzeitig vorzusorgen.

Bei den Tarifen gibt es große Unterschiede in Leistung und Preis. Wichtig ist es darauf zu achten, welche Anteile pro jeweiliger Behandlung erstattet werden. Das gilt auch mit Blick auf vereinbarte Wartezeiten: Manche Versicherer setzen die Erstattungsleistung gerade in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss stark herab. Hier hilft ein Beratungsgespräch, sich die einzelnen Leistungsbausteine erklären zu lassen.

Es wird heiß in Deutschland! Sehr heiß sogar. Bis zu 40 Grad sind am Mittwoch angekündigt, es könnte in einigen Regionen Hitzerekorde geben. Damit steigt auch die Brandgefahr, wie aktuell die Versicherungswirtschaft warnt.

Deutschland schwitzt in der Hitze: Schon ab Montag werden 35 Grad und mehr erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Da wird es selbst am Badesee schwierig zu entspannen, weil der Kreislauf enorm belastet wird. Und eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht. “Die Hitze kommt, um zu bleiben”, teilte der DWD mit. “Nach derzeitigem Stand bleiben vor allem in der Mitte und im Süden die heißen Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad bis über das Wochenende hinweg erhalten”.

Mit der Hitze steigt auch die Brandgefahr an, wie der Dachverband der Versicherungswirtschaft (GDV) aktuell warnt. Was das bedeutet, wird anhand der enormen Anzahl der Schäden deutlich. Allein die Wohngebäudeversicherer mussten 2018 für rund 200.000 Feuerschäden am Haus erstatten, so geht aus vorläufigen GDV-Daten hervor. Mit anderen Worten: Alle drei Minuten brennt es irgendwo! Auf rund 1,2 Milliarden Euro werden die Gesamtkosten hierfür geschätzt: Brände in Landwirtschaft und Gewerbe nicht mit eingerechnet.

Hauptursache für Wohnungsbrände: Elektrik und sorgloses Verhalten

Wer auf die Hauptursachen für Wohnungsbrände schaut, könnte sich wundern. Denn keineswegs ist der Umgang mit offenem Feuer häufigste Brandursache. Dieser ist zwar auch gefährlich, betrifft aber nur drei Prozent aller Schadensfälle.

Stattdessen wird eine andere Brandursache häufig unterschätzt: Elektrizität. Diese ist mit 32 Prozent aller Fälle Hauptursache für derartige Schäden am Haus. Brandherd ist hier häufig ein defektes Kabel, ein unsicheres elektrisches Gerät oder ein Lithium-Ionen-Akku, wie er zum Beispiel in Elektrofahrrädern eingesetzt wird. Beim Kauf derartiger Technik sollte man deshalb unbedingt darauf achten, dass sie ein Sicherheitszertifikat haben! Wer billig kauft, gefährdet im schlimmsten Fall Gesundheit und Leben.

Zweithäufigste Ursache: menschliches Fehlverhalten mit rund 17 Prozent aller Fälle. “Klassiker” sind hierbei mit Fett vollgesogene Abzugshauben oder die Pfanne voll Fett, die für ein paar Minuten unbeobachtet gelassen wird, berichtet der GDV in einem Artikel. Wichtig: Ein solches Feuer kann sich immens schnell ausbreiten und auf die gesamte Wohnung ausdehnen. “Nur in den ersten zwei bis vier Minuten kann man einen Brand selbst löschen”, sagt Hermann Drews, Geschäftsführer vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS). “Danach bleibt nur noch die Flucht.” Beachtet werden sollte, dass nicht nur die Flammen selbst gefährlich sind. Die meisten Menschen sterben durch eine Rauchgasvergiftung.

Positiv: Zumindest mit Blick auf das Feuerrisiko sind die Deutschen gut abgesichert, Wohngebäude-, und Hausratpolicen weit verbreitet. Die Aufklärung über die Risiken hat auch dazu beigetragen, die Zahl der getöteten und schwer verletzten Menschen deutlich zu reduzieren. Vor allem Rauchmelder und strenge Brandschutz-Vorschriften haben bewirkt, die Zahl der Todesfälle von 787 im Jahr 1990 auf 367 (2015) mehr als zu halbieren.

Waldbrandgefahr: Zigaretten sind tabu

Während in der Wohnung die Auswirkungen der Hitzewelle weniger spürbar sind, ist es in der Natur ganz anders: Jede Unachtsamkeit kann zu einem großen Brand führen. Und das ist leider keine Ausnahme: Laut Bundesregierung brannten allein 2018 mehr als 1.700 Wälder.

Auch hier sind es oft Kleinigkeiten, die als Brandursache dienen. Der Deutsche Wetterdienst nennt die achtlos weggeworfene Zigarette und Holzkohle vom Grill, aber auch Glasscherben als Auslöser für Waldbrände.

Fakt ist: Feuer im Wald ist verboten! In vielen Bundesländern ist das Rauchen im Wald ebenfalls tabu. Von März bis Oktober gilt ein grundsätzliches Rauchverbot im gesamten Bundesgebiet. Schwere Verstöße können nicht nur mit einem hohen Bußgeld, den Kosten eines Feuerwehreinsatzes sowie Schadensersatz einhergehen, sondern sogar mit einer Gefängnisstrafe. In der Regel hilft eine private Haftpflichtversicherung, wenn man unachtsam einen Waldbrand verursacht hat: Hier sollte aber bedacht werden, dass der drohende Schaden immens hoch sein kann.

Erst Hitze und schönster Sonnenschein, dann Starkregen und heftige Gewitter: Die Unwetter über Pfingsten haben den deutschen Versicherern rund 650 Millionen Euro Schaden verursacht. In Summe mussten 250.000 Schäden nur für das verlängerte Wochenende reguliert werden. Dies zeigt erneut, wie wichtig es ist, sich gegen derartige Gefahren abzusichern.

Für viele begann das Pfingstwochenende traumhaft: Strahlender Sonnenschein und Picknick-Wetter lockten die Menschen ins Freie. Doch die schönen Tage mündeten vielerorts in Hagel, Starkregen und heftige Gewitter.

Das mussten auch die Versicherer schmerzhaft merken: Erneut wurden sie mit Millionenschäden konfrontiert. So hätten alleine die Unwetter rund um Pfingsten fast 250.000 versicherte Schäden angerichtet, für die geschätzt 650 Millionen Euro gezahlt werden müssen, berichtet diese Woche der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Hagel, Starkregen, Blitzeinschläge

Diesmal mussten vor allem die Autoversicherer hohe Kosten erstatten. Mit 350 Millionen Euro entfiel rund die Hälfte der Gesamtsumme auf Kaskoschäden, berichtet der Versichererverband. Ursache war hierfür Jörn: ein Tief, das vom Allgäu über Oberbayern bis hin nach Sachsen zog. Es brachte teils golfballgroße Hagelkörner mit sich. So nahmen der Lack und die Scheiben von so manchem PKW Schaden.

Doch auch an Hausdächern, Fenstern und Fassaden wütete Jörn. Und damit nicht genug. Eine weitere Gewitterfront zog über Deutschland hinweg und suchte vor allem Niedersachsen und Hessen heim. Von Wetterexperten auf den Namen “Frank” getauft, schickte das Tief ebenfalls Sturm, Hagel und Blitzeinschläge. Anschließend hatten Windböen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg ereilt.

Infolge der Unwetter mussten nicht nur die Autoversicherer hohe Summen erstatten. Weitere 120.000 Schäden seien an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben gezählt worden. In vielen Städten liefen Keller voll. So waren allein durch Starkregen weitere 40 Millionen Euro an Schadensforderungen zu beklagen, Hausrat-, Industrie- und Wohngebäudeversicherer sprangen für weitere 260 Millionen Euro ein.

Schutz ist wichtig!

Für Sturmschäden zahlt in der Regel die Wohngebäudeversicherung, wenn der Wind mit mindestens Windstärke 8 um die Häuser blies: Aufschluss darüber geben die lokalen Wetterdienste. Für Schäden durch Starkregen reicht das hingegen nicht. Läuft der Keller voll, so muss in der Regel eine extra Elementarschadenversicherung bestehen, damit der Versicherer für die Kosten aufkommt. Sie ist als Zusatzbaustein in Wohngebäude-Policen oder eigenständiger Vertrag versicherbar. Hier gilt es zu bedenken: Starkregen tritt auch in Gebieten auf, die nicht direkt am Wasser liegen.

Ein aktuelles Urteil zu Drohnen lässt aufhorchen. Demnach bekam ein Mann Recht, der in seinem Garten eine teure Drohne mit Kamera abschoss, die sein Nachbar ferngesteuert hatte. Die Begründung: Die Drohne verletze die Privatsphäre des Mannes und seiner Familie.

Immer mehr Menschen kaufen sich eine Drohne, um damit Luftaufnahmen per Foto oder Video zu machen. Dass diese mehr sind als nur ein harmloses Spielzeug oder Medien-Tool, musste nun auch ein Kopter-Besitzer aus Sachsen erfahren. Der Nachbar hatte seine Drohne abgeschossen, nachdem sie über dessen Grundstück geflogen war — und zwar durchaus begründet, wie nun das Amtsgericht Gotha bestätigte. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht.

Im verhandelten Rechtsstreit hatte ein Familienvater eine Drohne mit dem Luftgewehr abgeschossen, wie die Webseite Legal Tribune berichtet. Das 40 mal 40 Zentimeter große Flugobjekt war mit einer Kamera bestückt und circa 1.500 Euro wert. Der Nachbar, dem die Drohne gehörte, verklagte daraufhin den Mann und machte Sachbeschädigung geltend.

Der Schütze argumentierte aber, dass die Drohne seine beiden Töchter verängstigt habe und auch seine Frau, weil sie ihr auffällig gefolgt sei. Auch sah er seine Privatsphäre verletzt, da sie Kameraaufnahmen machte. Er habe sich letztendlich nicht zu helfen gewusst, als das Gerät mit seinem Luftgewehr vom Himmel zu holen.

Das Gericht bestätigte, dass der Schütze gemäß § 228 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) richtig gehandelt habe. Das Eindringen der Drohne in seinen Garten habe den Tatbestand des § 201a Abs. 1 Nr. 1 Strafgesetzbuch (StGB) erfüllt, der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Das könne auch damit begründet werden, dass sich die Familie mit einer hohen Hecke und einem Zaun vor den Blicken Fremder habe schützen wollen. Demnach sei auch das Abschießen der Drohne verhältnismäßig.

Das Urteil lenkt auch den Blick auf die Pflichten von Drohnenbesitzern. Fest steht: Wer eine Drohne sein Eigen nennt, der darf sie nicht ohne Haftpflicht-Schutz fliegen lassen. Grundlage ist § 43 Absatz 2 des Luftfahrtverkehrsgesetzes. Eine private Haftpflicht-Police sichert Drohnen in der Regel nur in engen Grenzen und mit begrenzter Höchstsumme. Üblich sind hier 1, 5 Kilogramm Gewicht. Wer darüber hinaus Schutz genießen will, muss eine spezielle Drohnenversicherung abschließen.

Doch nicht nur Persönlichkeits-Rechte stehen auf dem Spiel: ein Kopter kann auch Leben uns Gesundheit anderer Menschen gefährden. Deshalb gibt es für die Flieger strenge Vorschriften. Die Drohne darf nicht über Industrie- und Bahnanlagen, Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten und in Kontrollzonen von Flughäfen genutzt werden. Bei vorliegenden Versicherungsschutz und unter der Prämisse eines Drohnengewichts unter 5 kg, darf die Drohne bis zu 100m über dem Boden aufsteigen.

Rund 183 Tage vergehen im Schnitt, bis ein Antragsteller erfährt, ob seine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt oder nicht. Das zeigt eine aktuelle Studie. Auch viele Vermittler sind mit dieser langen Dauer unzufrieden: Doch dass es nicht schneller geht, liegt oft nicht in der Verantwortung der Versicherer.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig: Schließlich muss jeder vierte Beschäftigte seinen Job vor Erreichen des Rentenalters aufgeben. Wenn der Ernstfall eingetreten ist, wollen die Betroffenen natürlich schnell wissen, ob sie Anrecht auf eine BU-Rente haben. Schließlich befinden sie sich in einer existentiell schwierigen und auch psychisch belastenden Situation. In der Regel wird eine BU-Rente gezahlt, wenn eine mindestens 50prozentige Berufsunfähigkeit festgestellt wird: Abhängig ist das jedoch vom jeweiligen Vertrag.

Es klafft eine große Lücke

Das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg hat nun in einer Studie gegenübergestellt, wie sich die Praxis der Leistungsprüfung von der Erwartung der Versicherungsvermittler unterscheidet. Und hier klafft eine gewaltige Lücke. Die Vermittler gaben nämlich zu Protokoll, eine Leistungsprüfung dürfe im Schnitt nicht länger als 42 Tage dauern. Die Realität sieht freilich anders aus. Bei den befragten BU-Versicherern dauert es nämlich im Schnitt 183 Tage, bis sie über einen Leistungsanspruch entscheiden. Das ist eine gewaltige Lücke! Für die Zahlen wurden sechs Versicherer analysiert, die aber immerhin 60 Prozent des deutschen Marktes abdecken: Es sind also wahre Branchengrößen.

Nun könnte man auf die Versicherer zeigen und ihnen unterstellen, sie würden das Prozedere bewusst verzögern. Doch diese können in der Regel gar nichts dafür. Bis nämlich der Anspruch auf BU-Rente festgestellt werden kann, müssen auch mehrere Stellungnahmen von Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften eingeholt werden. Und das dauert eben. 104 Tage vergehen im Schnitt, bis ein Arzt nach Anfrage sein fertiges Gutachten oder Fach-Statement vorlegt, so berichtet das Analysehaus. Hier stoßen Versicherer an ihre Grenzen, weil die Verzögerungen an anderer Stelle stattfinden. Die Einflußmöglichkeiten sind begrenzt.

Rund 78 Prozent der BU-Anträge problemlos bewilligt

Aktuell bemühen sich die Versicherer, die Leistungsprüfung zu beschleunigen: etwa durch eine bessere Absprache mit Ärztevertretern sowie neue technische Möglichkeiten durch den digitalen Wandel. Aber man muss gegenüber den Kunden ehrlich sein: Der Prüfprozess kann eine Weile dauern. Das bedeutet freilich nicht, dass die Versicherer Neinsager wären. Rund 78 Prozent aller Anträge auf BU-Rente werden ohne Beanstandung bewilligt, so geht aus GDV-Zahlen hervor. Das ist die überwiegende Mehrheit.

Doch Versicherungsnehmer können selbst etwas tun, um die Zeit zwischen Antrag auf BU-Rente und der tatsächlich bewilligten Leistung zu überbrücken. Wichtig ist es, ärztliche Unterlagen verfügbar zu haben und auch über die eigene Krankheitsakte im Bilde zu sein. Oft kommt es nämlich auch deshalb zu Verzögerungen, weil die Betroffenen ärztliche Unterlagen nicht zur Hand haben und nachreichen müssen. Auch sind fehlerhafte Diagnosen in Arzt-Abrechnungen leider keine Seltenheit: Hier kann der Patient auf eine Korrektur bestehen.

Bei neueren Verträgen gibt es eine Klausel in BU-Policen, die helfen kann, die Wartefrist zu überbrücken. Die Rede ist von der sogenannten Arbeitsunfähigkeits-Klausel (AU). Hier zahlt der Versicherer eine Übergangsleistung, wenn die Arbeitsunfähigkeit nach einer längeren Frist festgestellt wurde: ähnlich einer Krankentagegeldversicherung.

Der Vorteil dieser Klausel: Die Leistungen werden ausdrücklich wegen Arbeitsunfähigkeit erbracht und stellen keine Vorauszahlung einer Berufsunfähigkeitsrente dar. Deshalb muss sie der Betroffene später auch nicht zurückzahlen, sollte keine BU-Rente bewilligt werden. Ein Beratungsgespräch kann helfen, einen guten Vertrag mit Bonusleistungen zu finden.

Zahnersatz kann teuer werden. Seit 2005 beteiligen sich die Krankenkassen nur noch durch einen Festzuschuss an den Kosten. Alles weitere muss der Versicherte selber tragen – sowohl die Differenz des Zuschusses zu den Gesamtkosten (oft 50 Prozent) als auch zusätzliche Leistungen. Dieses Problem führt viele Menschen ins europäische Ausland, um bares Geld zu sparen.

Aufgrund der europarechtlich garantierten Dienstleistungsfreiheit kann auch für die Behandlung in EU-Ländern ein Festzuschuss bei der Krankenkasse geltend gemacht werden. Ein wahrer Zahnersatz-Tourismus hat sich aufgrund dieser Möglichkeit entwickelt, da Behandlungskosten in diesen Ländern oft wesentlich günstiger sind – Zahnärzte in Polen, Tschechien oder Ungarn bieten ganz gezielt Behandlungen für deutsche Patientinnen und Patienten an. Wer aber für eine solche Behandlung Geld von seiner Krankenkasse erhalten will, muss die Bedingungen des deutschen Rechts beachten. Das erfuhr nun auch eine Frau vor dem Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen.

Qualitätskriterien mangelhaft

Die Frau hatte zuvor ihre Krankenkasse verklagt. Ursache war folgender Vorgang: Die Frau benötigte Zahnersatz sowohl für den Ober- als auch Unterkiefer, ließ sich dafür einen Heil- und Kostenplan durch einen deutschen Zahnarzt erstellen, 4986,85 Euro hätte der Eingriff gekostet. Für diesen Heil- und Kostenplan gab die Krankenkasse auch ihre Zustimmung. 1433.53 Euro hätte die Frau von der Behandlung selber tragen müssen, denn aufgrund des Kostenplans genehmigte ihre Krankenkasse einen doppelten Festzuschuss in Höhe von 3553,32 Euro.

Da ergab sich jedoch für die Frau die Möglichkeit, durch Behandlung in Polen Geld zu sparen – eine polnische Zahnärztin orientierte sich am Heil- und Kostenplan des deutschen Arztes und führte die Behandlung für 3254,60 Euro durch. Ein neuer Plan der polnischen Praxis aber wurde der Krankenkasse nicht durch die Patientin vorgelegt. Das führte zu einer bösen Überraschung: Obwohl die gesamte Behandlung sogar billiger war als der genehmigte Festzuschuss, verweigerte die Kasse nun einen Teil der Kostenübernahme.

Das hatte seinen guten Grund: Ein medizinisches Gutachten im Auftrag der Krankenkasse ergab, dass die Versorgung im Unterkiefer nicht den in Deutschland geltenden Qualitätskriterien entsprach. Also war die Krankenkasse einzig bereit, die Kosten von 1669,40 Euro für die erfolgte Versorgung im Oberkiefer zu übernehmen.

Niederlage in zweiter Instanz

Das wollte die Frau so nicht hinnehmen, klagte zunächst vor dem Sozialgericht Braunschweig auf Erstattung weiterer Kosten in Höhe von 1883,92 Euro – und bekam in erster Instanz sogar Recht. Die verklagte Kasse jedoch ging in Berufung vor dem Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, verwies auf den fehlenden Heil- und Kostenplan und die nicht standardgerechte Versorgung – und konnte sich damit nun vor dem Landessozialgericht durchsetzen: Das Urteil des Sozialgerichts wurde aufgehoben und die Klage der Patientin wurde abgewiesen.

Denn das Fünfte Sozialgesetzbuch fordert, dass vor jeder Behandlung ein Heil- und Kostenplan erstellt wird, der es einer Kasse erlaubt, die Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der geplanten Behandlung insgesamt zu überprüfen. Erst nach Genehmigung dieses Plans muss die Kasse den Festzuschuss zur Behandlung gewähren. Wichtig ist stets, dass die Genehmigung im Voraus der Behandlung zu erfolgen hat und dass zudem der behandelnde Arzt beziehungsweise die behandelnde Praxis den Plan erstellt.

Die Art der Prüfung muss nämlich in jenem Umfang erfolgen, dass auch jeweils spezifische Bedingungen geprüft werden, die mit jeder Praxis wechseln können – zum Beispiel Herstellungsort und Art des verwendeten Zahnersatzes. Weil die Frau demnach nicht einen Heil- und Kostenplan der polnischen Ärztin durch ihre Kasse genehmigen ließ, hat sie auch keinen Anspruch auf den Festzuschuss.

Forderung nach Plan kein Verstoß gegen Dienstleistungsfreiheit

Anders als von der Kläger-Partei behauptet, stellt eine solche Orientierung an inländischem Recht (und damit dem Fünften Sozialgesetzbuch) auch keine Diskriminierung dar, welche die europarechtlich garantierte Dienstleistungsfreiheit behindern würde. Vielmehr gelten Leistungsvoraussetzungen und Begrenzungen des Leistungsumfangs, die im nationalen Recht angelegt sind, auch für Behandlungen im europäischen Ausland uneingeschränkt. Die Kasse muss also nicht im Ausland Leistungen abdecken, zu deren Abdeckung sie im Inland nicht verpflichtet wäre. Auch muss die Kasse keine Leistungen genehmigen, die zum Beispiel nicht deutschen Standards entsprechen.

Zahnzusatzversicherungen können helfen

Wer sich vor derartigen rechtlichen oder qualitativen Fallstricken einer Auslandsbehandlung oder vor finanziellen Risiken durch notwendigen Zahnersatz absichern will, für den könnte sich eine Zahnzusatzversicherung lohnen. Denn diese springt anteilig oder ganz für die zu leistende Zuzahlung bei Zahnersatz ein. Die Popularität solcher Versicherungen ist groß, weswegen sich viele Produkte auf dem Markt befinden.

Wichtig aber ist, folgende Dinge zu beachten: So leistet eine Zahnzusatzversicherung oft nicht für Schäden, die schon vor Abschluss der Versicherung bestanden. Auch wird in den ersten Jahren oft nur ein eingeschränkter Betrag gezahlt, so dass Behandlungen nur zum Teil abgedeckt sind. Ein zeitiger Abschluss der Zahnzusatzversicherung bei einwandfreien Zähnen kann also von Vorteil sein.

Wichtig ist auch, dass sich Zahnzusatztarife im Leistungsumfang sehr unterscheiden können und einige Versicherer bestimmte Leistungen nicht mit ihren Tarifen abdecken. Beratung kann hier helfen, um sich in den vielen angebotenen Produkten der Zahnzusatzversicherung zu orientieren.

Der Juni ist Marderzeit! Gehen paarungswillige Steinmarder-Männchen auf Brautschau, sind leider auch Autokabel und Dämmmatten nicht sicher. Marderbisse und deren Folgen zählen zu den häufigsten Schäden der Autoversicherer.

Würde man die Deutschen nach ihren Lieblingstieren fragen, der Marder gehörte sicher nicht dazu. Zwar sind die flinken Tiere, die zu den Hundeartigen zählen, durchaus possierlich anzuschauen mit ihrem buschigen Fell und der spitzen Schnauze. Wenn sie nur nicht die Angewohnheit hätten, in Autos zu randalieren und sich dort in Kabeln festzubeißen. In Zahlen: Mehr als 214.000 Marderschäden regulierten die Versicherer 2017 und mussten in Summe mehr als 74 Millionen Euro erstatten, so berichtet der Branchenverband “GDV”.

Im Juni sind die Autos besonders gefährdet. Dann nämlich beginnt für die Steinmarder die Paarungszeit und so manches Männchen macht sich auf die Suche nach einem Weibchen. Dass dabei auch viele Autos bedroht sind, ist Folge ihres Sozialverhaltens:

Einerseits finden es Marder im Raum unter der Motorhaube schön kuschelig und gemütlich: speziell nachts, wenn es noch kalt sein kann. Andererseits mögen speziell die Männchen überhaupt keine Konkurrenz. Wenn sie ihr Revier neu abstecken, markieren sie es mit ihrem Duft — und der Geruch eines fremden Tieres versetzt die kleinen Machos in pure Raserei. Sie beißen wild um sich, um den Konkurrenten zu vertreiben: dumm, wenn dabei Autokabel und Dämmmatten in der Nähe sind.

Teilkasko zahlt, aber…

Ist das Kabel erst einmal durchgebissen, kommt in der Regel die Teilkasko-Versicherung für den Schaden auf. Im Vertrag sollte aber genau nachgelesen werden, ob das der Fall ist und auch Folgeschäden abgesichert sind. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn der Motor aufgrund eines defekten Kabels Öl verliert und deshalb kaputtgeht. Oder schlimmer noch, dass Bremsschläuche beschädigt sind und deshalb etwas bei der Fahrt passiert. Hier verzichtet manch billiger Tarif zum Dumping-Preis auf den Schutz von Folgeschäden. Auch ist die Ersatzleistung bei vielen Versicherern sehr begrenzt, wobei es große Unterschiede geben kann. Ein Totalschaden des Motors ist bei solchen Defekten aber nicht ausgeschlossen.

Allerdings ist es natürlich besser, wenn das Auto gar nicht erst Schaden nimmt. Hier bieten zum Beispiel spezielle Ummantelungen für gefährdete Kabel Schutz. Auch eine regelmäßige Motorwäsche wirkt vorbeugend, um Geruchsspuren zu beseitigen: Wenn sie auch die Umwelt belasten. Spezielle Ultraschallgeräte können die Tiere ebenfalls abschrecken, da sie nervige Töne absondern: zum Glück für den Menschen kaum wahrnehmbar.

Kurz vor Pfingsten hat der Bundesrat noch eine Verordnung der Bundesregierung gebilligt. Millionen Rentner können sich nun über erhöhte Bezüge freuen. Auch das Bafög steigt.

Am Freitag hat der Bundesrat eine Verordnung gebilligt, die Millionen Ruheständlern höhere Renten sichern. Während in den westdeutschen Bundesländern die monatlichen Altersbezüge um 3,18 Prozent steigen, sind es in Ostdeutschland sogar 3,91 Prozent. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Die Rentenerhöhung resultiert wesentlich aus der positiven Lohnentwicklung.

Konkret bedeutet dies: im Westen erhöht sich eine monatliche Rente von 1.000 Euro brutto um 31,80 Euro, im Osten um 39,10 Euro. Wie viel davon aber tatsächlich im Portemonnaie bleibt, ist fraglich. So führt die Rentenerhöhung auch dazu, dass deutlich mehr Senioren Einkommenssteuer zahlen. Hier sei daran erinnert, dass der Fiskus auch bei den Ruhestands-Geldern zugreift.

Bereits für das Jahr 2018 müssen rund 5,6 Millionen Rentner eine Steuererklärung machen, schätzt die Bundesregierung. Damit sind bereits doppelt so viele steuerpflichtig wie noch im Jahr 2005, als die höhere Steuer auf Renten eingeführt wurde. Grund ist ein geringerer Steuerfreibetrag auf Renten: Wer 2018 in den Ruhestand wechselte, erhält 24 Prozent steuerfrei.

Wie hoch der Freibetrag ist, richtet sich nach dem Jahr des Renteneintritts. Er bleibt dann für den Rest der Rente stabil: Die Senioren nehmen ihn quasi über den gesamten Ruhestand mit. Nicht so bei Neurentnern: Die Besteuerung der Renten wird schrittweise angehoben, bis sie schließlich die vollen 100 Prozent erreicht. Wer nicht weiß, ob er eine Steuererklärung einreichen muss, sollte sich informieren und beraten lassen. Zum Beispiel lassen sich auch Pflegeausgaben und Kosten für Helfer im Haushalt geltend machen.

Gute Nachrichten gibt es auch für Schüler und Studenten. Die Bafög-Sätze werden im Herbst angehoben. Der Höchstbetrag soll in zwei Stufen von 735 auf 861 Euro im Monat steigen. Auch Freibeträge werden raufgesetzt, damit künftig mehr Studenten von der finanziellen Stütze profitieren. Auch für diese Reform war die Zustimmung des Bundesrates notwendig, weil die Länder Teile der Ausbildungsförderung zahlen.

Die Sonne knallt, der Badesee ruft: Also fix ins Auto springen und mit Flip Flops oder Badelatschen zur kühlen Erfrischung fahren? Das ist nicht ratsam. Nicht nur droht im Falle eines Verkehrsunfalls eine Mithaftung, weil die Sorgfaltspflicht verletzt wurde. Auch die Kfz-Versicherung kann Ärger machen.

Wenn es im Sommer heiß ist, weichen viele Menschen auf loses Schuhwerk aus. Flip Flops, Crocs, Sandalen und Badelatschen erfreuen sich dann großer Beliebtheit. Schließlich schwitzen bei Temperaturen über 30 Grad auch die Füße und sind dankbar über jeden Luftzug.

Wer aber bei hohen Temperaturen Auto fährt, sollte auf derartig sommerliche Schuhe verzichten. Und das aus mehreren Gründen. Zwar gibt es kein Verbot für Sandalen am Steuer. Aber bereits im Jahr 2006 hat das Oberlandesgericht Bamberg entschieden, dass Flip Flops beim Autofahren als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht gemäß StVO geahndet werden. Damit werden sie als Ordnungswidrigkeit eingestuft. Das Gericht verpflichtete einen Brummi-Fahrer zur Zahlung eines Bußgeldes, auch wenn es mit 50 Euro recht gering ausfiel (Az: 2 Ss OWi 577/06).

Der Urteilstext begründet auch, warum Flip Flops am Steuer ein No-go sind. Zum sicheren Führen eines Fahrzeuges gehöre es, “dass ein Betroffener jederzeit mit den vorhandenen Pedalen entsprechend reagieren kann, ohne dass die Gefahr des Abrutschens besteht. Dies ist nur gewährleistet bei festem Schuhwerk”. Deshalb ist es übrigens auch ordnungswidrig, sich mit bloßen Socken ans Lenkrad zu setzen. Auch hier sind Kraft und Sicherheit des Fußes nicht ausreichend gegeben.

Ein Problem ist falsches Schuhwerk auch, wenn man damit in einen Unfall verwickelt wird. Wird dem Fahrer ein Mitverschulden aufgrund der Flip Flops zugesprochen, kann der gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherer die Leistung entsprechend dieser Schuld kürzen. Auch die Kasko kann den eigenen Schaden herabsetzen: zumindest, wenn grobe Fahrlässigkeit laut Vertrag vereinbart sind. Also besser für die Autofahrt Wechselschuhe im Wagen haben — um sicher bremsen und Gas geben zu können!

Am 03. Juni wird der Weltfahrradtag begangen: ein Tag, mit dem die Uno auf die Vorteile des Radfahrens aufmerksam machen will. Aber wann ist ein Fahrrad eigentlich ein Fahrrad? Diese Frage mag absurd klingen — ist aber wichtig für die Frage, ob man verpflichtend einen Versicherungsschutz braucht. Darauf macht am Montag die Polizei aufmerksam.

Immer mehr Menschen fahren Rad! Zwischen 2007 und 2016 haben die Bundesbürger in Summe etwa 6 Milliarden Personenkilometer mehr mit dem Fahrrad zurückgelegt, so geht aus Daten des Bundesumweltamtes hervor. Und auch die Verkäufe boomen. Mehr als 90 Millionen Räder stehen mittlerweile in deutschen Haushalten.

Normalerweise braucht man für ein Fahrrad keine extra Versicherung, die der Gesetzgeber vorschreibt. Wobei sich für begeisterte Radler aber unbedingt eine Unfallversicherung empfehlen. Schließlich verletzen sich pro Jahr fast 14.500 Menschen auf dem Rad, zum Teil schwer. Und auch eine Privat-Haftpflicht ist im Grunde ein Muss. Wer Dritten einen Schaden verursacht, haftet auch auf dem Rad mit seinem gesamten Vermögen.

Wann ist ein Rad ein Rad?

Der Weltfahrradtag am 3. Juni soll für die Vorteile und Gefahren des Radfahrens sensibilisieren. Das nimmt die Polizei Nordrhein-Westfalen aktuell zum Anlass, auf Twitter über die Unterschiede zwischen Pedelec, S-Pedelec und E-Bike zu informieren. Denn der Fahrradboom resultiert auch daraus, dass immer mehr Räder mit Hilfsmotor unterwegs sind. Und das bedeutet: Je stärker der Motor, desto strengere Vorschriften sieht der Gesetzgeber vor. Besonders bei Senioren sind Elektroräder beliebt.

Hier gilt es, beim Kauf genau hinzuschauen. Noch als Fahrrad gelten Pedelecs und E-Bikes, die maximal über einen 250-Watt-Motor verfügen und nicht schneller als 25 km/h fahren. Für diese Zweiräder ist nach § 63a der Straßenverkehrsordnung (StVZO) weder ein Helm noch ein Führerschein Pflicht. Folglich müssen die Radler auch keine Kfz-Versicherung für ihr Gefährt abschließen. Diese Räder dürfen auf dem Radweg benutzt werden.

S-Pedelecs erfordern Versicherung und Führerschein

Anders sieht es jedoch aus, wenn es sich um ein S-Pedelec bis 45 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit handelt und der Motor 250-500 Watt Leistung erbringt. Diese gelten nicht mehr als Fahrrad, sondern werden als Kleinkraftrad bzw. KfZ eingestuft. S-Pedelecs dürfen nur mit Helm und Versicherungskennzeichen gefahren werden. Auch ein Führerschein (AM) ist erforderlich. Und weil diese Räder so schnell sind, sind auch Radwege tabu. Sie müssen auf der Straße fahren.

Ein Sonderfall sind E-Bikes, die über keine Pedale verfügen. Sie brauchen eine Mofa-Versicherung und ein entsprechendes Kennzeichen. Etwas schwierig ist es hier mit der Helmpflicht. Fahren sie bis zu 20 km/h schnell und haben maximal 500 Watt Leistung, brauchen der Fahrer oder die Fahrerin keinen Helm. Wenn das Zweirad aber bis zu 25 km/h schafft und mit bis zu 1.000 Watt Motorleistung ausgestattet ist, muss ein Helm getragen werden.

Grundsätzlich empfiehlt sich wegen des hohen Verletzungsrisikos aber, immer einen Helm zu tragen: egal, ob man per Muskelkraft oder mit Hilfsmotor fährt. Die Gefahr einer schweren Kopfverletzung lässt sich so deutlich minimieren.