Eine Situation, die derzeit gar nicht mal so selten ist: Ruheständler bewohnen ihre Immobilie, ohne diese vererben zu wollen oder zu können. Denn viele ältere Menschen haben in der Vergangenheit ein Leben lang darauf hingearbeitet und hingespart, ein eigenes Haus zu besitzen – und bewohnen nun im Ruhestand dieses hart errungene Domizil. Die Beliebtheit der eigenen Immobilie zeigt sich auch daran, dass in den alten Bundesländern der Bausparvertrag – neben dem Girokonto und dem Sparbuch – lange Zeit beliebteste Form der Geldanlage war.

Einst war dieser Dienst auch eine Vorsorge für die Erben: Da oft mehrere Generationen einer Familie an einem Wohnort sesshaft waren, versprach die eigene Immobilie auch für Kinder und Enkel eine Bleibe. Doch heutzutage wird die eigene Immobilie – als Form der Generationen-Vorsorge – schnell zum Problem. Denn Kinder und Enkel richten in Zeiten der Globalisierung häufig ihren Wohnort nach wechselnden Jobs aus, sind oft auch gar nicht mehr gewillt, ihr Leben nur an einem Ort zu verbringen. Flexibilität und Mobilität bestimmen mehr und mehr das Zusammenleben der Familien über mehrere Generationen hinweg.

Was aber tun, wenn die Nachkommen die Immobilie nicht haben wollen und diese zur Last wird – etwa, weil nun im Ruhestand das Geld fehlt für die notwendige Instandhaltung eines Hauses oder für einen altersgerechten Umbau? Sollte man dann einfach das Haus verkaufen und sein Altersdomizil aufgeben? Hierzu gibt es eine Alternative. Denn in manchen Fällen kann es sich lohnen, über einen Immobilienverkauf gegen lebenslanges Wohnrecht und Rentenzahlung nachzudenken – über die so genannte “Leibrente”.

Rente und lebenslanges Wohnrecht: Die Grundidee der Leibrente

Bei der Leibrente werden Haus und Wohnung zwar veräußert. Der Kaufpreis jedoch wird nicht in einer Summe ausgezahlt, sondern die bisherigen Eigentümer erhalten – bis zu ihrem Lebensende – eine monatliche Rentenzahlung. Der Clou aber ist: Nach dem Verkauf können die Leibrentner*innen ein Leben lang in der verkauften Immobilie wohnen bleiben. Das Alters-Domizil bleibt also erhalten, ein Umzug ist nicht notwendig.

Ausschlaggebend für die Berechnung der Leibrente ist zum einen der Verkehrswert der Immobilie als zugrunde liegender Kaufpreis. Ausschlaggebend ist zum anderen die erwartete Dauer des Rentenbezugs gemäß durchschnittlicher Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung. Denn in Orientierung an den so genannten “Sterbetafeln” für die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung (erstellt zum Beispiel durch das Statistische Bundesamt) wird der Kaufpreis umgerechnet für Zahlungen eines monatlichen Rentenbetrags.

Der Wohnwert: Die “Mietzahlung” der Leibrentner

Sowohl die monatliche Rentenzahlung als auch das lebenslange Wohnrecht werden notariell im Grundbuch beurkundet und damit abgesichert. Allerdings verzichtet der Käufer keineswegs umsonst auf die Immobilie, solange die einstigen Eigentümer noch darin wohnen. Denn zugleich mindert ein “Wohnwert” die monatliche Rentenhöhe.

Der Wohnwert orientiert sich ebenfalls an den statistischen Durchschnittsdaten – auch bei Berechnung dieses Werts wird davon ausgegangen, dass die Leibrente gezahlt wird ab Rentenbeginn bis zum Erreichen der durchschnittlichen Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung (differenziert nach Geschlecht der Rentenbezieher*innen). Man nimmt also an: Für diesen Zeitraum besteht auch Wohnrecht. Das Wohnrecht aber kostet: ein Gesamtwert wird festgelegt für die Dauer des Wohnens und in monatliche Werte umgerechnet. Monat um Monat wird nun dieser monatliche Betrag von der Leibrente abgezogen. Demnach bezahlen die Leibrentner lebenslang dafür, in ihrer Immobilie wohnen zu bleiben – eine Art Miete mindert ihre Leibrente. Keineswegs erhalten sie das Wohnrecht umsonst.

Die Leibrente als “Wette auf den Tod”?

Ein Finanzportal hat die Leibrente auch als “Wette auf den Tod” bezeichnet. Denn zwar wird eine lebenslange Leibrente garantiert. Jedoch orientiert sich diese an statistischen Durchschnittsdaten für die Lebenserwartung. Wer länger lebt als dieser statistische Durchschnitt, der macht folglich ein gutes Geschäft – er bezieht die Rente länger und erhält folglich in der Summe mehr als “Kaufpreis” für die Immobilie. Wer hingegen zeitig nach Abschluss der Leibrente stirbt, der hat nicht nur mit Blick auf seine Lebensdauer, sondern auch mit Blick auf das Leibrenten-Geschäft Pech: In der Summe der Rentenzahlungen bedeutet dies letztendlich ein Minus, weil nur ein Teil des Kaufpreises letztendlich als Rente ausgezahlt wird. Allerdings werden auch Modelle angeboten, die bei frühem Tod einer Leibrentnerin oder eines Leibrentners eine Mindestabsicherung für Hinterbliebene anbieten. Bei solchen Modellen gleicht sich das finanzielle Risiko einer kürzeren Lebensdauer zumindest teilweise aus.

Leibrente: Empfehlenswert bei Restschuld und fehlenden Instandhaltungsgeldern

Ob sich der Abschluss einer Leibrente und damit einer “Rente aus Stein” wirklich lohnt, kommt immer auf den Einzelfall an. Zum Teil kann der direkte Verkauf einer Immobilie oder die Vermietung einer Immobilie lukrativer sein. Dennoch aber gibt es Situationen, in denen sich der Abschluss einer Leibrente anbietet.

Das kann zum Beispiel zutreffen, wenn ältere Menschen weiterhin in ihrer eigenen Immobilie wohnen wollen, obwohl wenig Kapital für Instandhaltung oder Umbau vorhanden ist. Denn es kann über eine Leibrente zum Beispiel auch ein altersgerechter Umbau der Immobilie – als Zusatzleistung – vereinbart werden. Auch sind Mischmodelle denkbar, bei denen zusätzlich zur Rente ein Teil der Summe dennoch sofort ausgezahlt wird – zum Beispiel, um eine Restschuld zu tilgen und dadurch die Erben von eigenen Schulden zu entlasten. Sogar Zustifter-Renten sind möglich, bei denen die Leibrente mit einem guten Zweck verbunden wird – und die Immobilie zum Beispiel nach Tod der Leibrentner an eine Stiftung geht.

Auf dem deutschen Markt fehlen noch Standards

Anders als in anderen Ländern aber, in denen die Leibrente bereits fester Bestandteil der Vorsorgelandschaft ist, hat sich die “Rente aus Stein” in Deutschland noch nicht durchgesetzt – Anbieter gibt es erst wenige, der Markt der Leibrenten ist in Deutschland noch klein. Weil deswegen auch feste Standards fehlen, sollte man Leibrenten nur nach ausreichender Beratung durch einen Experten abschließen.

In Zeiten zunehmender Vorsorgelücken und eines sinkenden Rentenniveaus aber kann auch die Leibrente eine Möglichkeit sein, das eigene Finanzpolster aufzubessern.

Ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichtshofes gibt Autokäufern Hoffnung, die sich im sogenannten Dieselgate-Skandal von VW oder einem anderen Autobauer getäuscht sahen. Demnach wurde der Autobauer dazu verurteilt, dass klagende Käufer ihr Auto zurückgeben und das Geld dafür einfordern können: Wenn auch unter Anrechnung der gefahrenen Kilometer. Noch immer sind mehr als 60.000 Klagen gegen die Autohersteller anhängig.

Wenn Verbraucher einen Diesel von Volkswagen bzw. einer Firmentochter gekauft haben, dessen Abgaseinrichtung manipuliert wurde, ist der Autobauer zu Schadenersatz verpflichtet. Das hat heute der Bundesgerichtshof mit einem viel beachteten Urteil entschieden, wie übereinstimmend mehrere Medien berichten. Allerdings muss sich der Käufer die Wertminderung durch die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen (Az. VI ZR 252/19).

Verbraucher, die noch immer gegen VW in Sachen Dieselgate klagen, gibt das Urteil neue Hoffnung. Noch immer sind mehr als 60.000 Klagen gegen den Konzern anhängig, wie die Wolfsburger berichten: Rechtsstreite, in denen es folglich weder ein rechtskräftiges Urteil gibt noch ein Vergleich zwischen VW und Autokäufer zustande kam.

Vorsätzlich und sittenwidrig

Im BGH-Urteil fällte das oberste deutsche Zivilgericht ein deutliches Urteil. Der Käufer eines VW Sharan sei vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt worden, so hoben die Richter hervor. Der Käufer soll nun 25.600 Euro plus Zinsen für die verstrichene Zeit erhalten.

Positiv: Nachdem sich die Rechtsschutzversicherer zunächst gesträubt hatten, die Kosten für derartige Rechtsstreite zu übernehmen, haben sie in den letzten Jahren überwiegend die Rechtskosten erstattet, wenn ein Verbraucher in Sachen Dieselgate geklagt hat. Über alle Instanzen hinweg sind hier Ansprüche von mehr als 23.000 Euro möglich, um die Honorare für Anwälte, Verfahrenskosten etc. vorzuschießen. Allein in den Jahren vom Bekanntwerden des Dieselgate-Skandals bis 2019 mussten die Versicherer bereits 380 Millionen Euro erstatten, wie die Versicherungswirtschaft errechnet hat.

90 Prozent der Geschädigten stimmten einem Vergleich zu

Wer bisher noch nicht klagte, dürfte aber Pech haben: Viele Ansprüche dürften mittlerweile verjährt sein. Rund 90 Prozent der betroffenen Diesel-Kunden bzw. 235.000 Autofahrer haben zudem einen Vergleich mit VW zugestimmt: und dadurch ihre rechtlichen Ansprüche abgetreten. Sie werden zwar auch entschädigt, erhalten aber deutlich weniger: zwischen 1.350 und 6.250 Euro Schadenersatz.

Wer weiter klagt, hat nun gute Chancen, weit mehr Geld zu erhalten. Wie immer im deutschen Recht zählt aber der jeweilige Einzelfall: Jeder muss sein Recht allein durchfechten. Der BGH hat für Juli bereits die nächsten Verhandlungen angesetzt. Geklärt werden soll unter anderem, ob auch Ansprüche gegen Autohändler durchgesetzt werden können statt gegen den Autobauer – und ob Käufer Ansprüche haben, die erst nach dem Bekanntwerden des Skandals einen Diesel kauften. Auch die Ansprüche von Leasing-Nehmern sind noch ungeklärt.

Pflegevorsorge ist wichtig: Das hat auch der Staat erkannt und fördert private Pflegezusatzversicherungen mit fünf Euro im Monat. Doch die Nachfrage nach sogenannten Pflege-Bahr-Policen, benannt nach dem früheren Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), bleibt bescheiden. Auch 2019 konnte die Zahl der Verträge nicht die Millionengrenze knacken.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilkasko. Und damit bedeutet es ein echtes Armutsrisiko, wenn man selbst oder ein Mitglied der Familie plötzlich auf Pflege angewiesen ist. Im Januar 2020 betrug der Eigenanteil für die vollstationäre Unterbringung im Pflegeheim bereits 1.940 Euro im Monats-Schnitt: zusätzlich zu dem, was die Krankenkassen zuschießen.

Doch auch wenn Familienangehörige zuhause betreut werden, bedeutet das finanzielle Einbußen für die Mehrheit der Pflegenden. Im Job muss unter Umständen kürzer getreten werden, viele Pflegende wechseln in Teilzeit. Und auch der behindertengerechte Umbau der Wohnung verschlingt zusätzliche Kosten, die nicht voll von den Kassen übernommen werden. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung 2013 das “Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz” (PNG) in Kraft gesetzt: Seitdem wird die private Pflegevorsorge staatlich gefördert.

Weniger als eine Million Verträge

Aber die sogenannten Pflege-Bahr-Versicherungen bleiben trotz dem Extra vom Staat ein Nischenprodukt. Wie die Zeitschrift “Euro am Sonntag” (22. Mai) berichtet, stieg das Neugeschäft mit diesen Versicherungen zwar im Jahr 2019 um vier Prozent an: Doch noch immer sind weniger als eine Million solcher Verträge vermittelt worden. Der Bestand aller Versicherer zum Jahresende 2019 betrug demnach rund 917.500 Pflege-Bahr-Versicherungen.

Dabei hat der Gesetzgeber sehr darauf geachtet, bei diesen Pflegetagegeld-Policen die Hürden für Versicherungsnehmerinnen und -nehmer niedrig anzusetzen. Wer einen staatlich geförderten Tarif anbietet, darf demnach keine Anträge aufgrund von Vorerkrankungen, Alter und gesundheitlichen Risiken ablehnen. Lediglich wer bereits eine Pflegestufe hat, ist ausgeschlossen.

Gerade für Menschen, die aufgrund einer Vorerkrankung schwer -oder nur sehr teuer- eine “normale” Pflegezusatzversicherung bekommen, ist der Pflege-Bahr deshalb eine Option, um drohende Kosten im Pflegefall aufzufangen.

Insgesamt wenig private Vorsorge für die Pflege

Der niedrigschwellige Einstieg bei Pflege-Bahr hat allerdings auch einen Nachteil. Denn mitunter sind die staatlich geförderten Verträge teurer als andere Pflegeversicherungen, weil die Anbieter keine Risikoeinstufung vornehmen dürfen. Sie fürchten schlicht, das überproportional viele Menschen mit hohem Pflegerisiko eine solche Police abschließen.

Deshalb sollten potentielle Kundinnen und Kunden zunächst prüfen, ob nicht geförderte Tarife keine bessere Option sind. Doch auch diese Angebote sind eine Nische, wenn sie auch deutlich mehr nachgefragt werden in den letzten Jahren.

Weniger als 3,5 Millionen Bürger besaßen zum Jahresende 2019 eine Pflegezusatz-Police, geförderte und nicht geförderte Verträge zusammengerechnet: Das entspricht rund vier Prozent der Bevölkerung. Angesichts der drohenden Pflegekosten im Ernstfall ist das deutlich zu wenig. Ein Beratungsgespräch schafft Klarheit über Vor- und Nachteile der Angebote.

Zahnzusatzversicherungen können sich lohnen: Denn Zahnersatz ist oft sündhaft teuer. Dass viele gute Tarife im Markt sind, hat nun auch die “Stiftung Warentest” bestätigt. Von 249 getesteten Zusatzversicherungen erhielten zwei Drittel die Bewertung “sehr gut”.

Zahngesundheit ist wichtig: Und das in mehrerer Hinsicht. Viele Bürgerinnen und Bürger wissen, dass der Verlust eines Zahnes oder mehrerer Zähne nicht nur das Essen erschweren kann: Je nachdem, welche davon betroffen sind. Auch das ästhetische Erscheinungsbild leidet. Mehrere Umfragen zeigen, dass Personen auch danach beurteilt werden, ob sie gepflegte Zähne haben. Mit einer Zahnlücke fällt dann nicht nur das Lächeln schwer – man riskiert auch, von den Mitmenschen vorverurteilt zu werden.

Was aber tun, wenn ein Zahn verloren geht? Gerade Kassenpatienten sehen sich dann schnell mit sehr hohen Kosten konfrontiert. Denn die Krankenkassen zahlen nur sehr geringe Zuschüsse für Zahnersatz: bei einer metallischen Brücke zum Beispiel nicht einmal 400 Euro. Wer mehrere Zähne durch ein Implantat ersetzen muss, der muss jedoch einen hohen vierstelligen, ja sogar fünfstelligen Betrag einplanen. Oft leistet die GKV weniger als 20 Prozent der entstehenden Kosten.

Hier kommen sogenannte Zahnzusatzversicherungen ins Spiel, mit denen man die finanziellen Folgen des Zahnverlustes abfedern kann. Nicht zufällig gehört diese Produktart zu den erfolgreichsten Policen der privaten Krankenversicherer. Mehr als 16 Millionen Verträge haben die Deutschen bereits abgeschlossen, um ihre Zähne zu schützen. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der Kundinnen und Kunden mehr als verdoppelt.

Dass eine hohe Qualität im Markt ist, bestätigt nun auch die “Stiftung Warentest”. Für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Finanztest” (Heft 6/2020) hat die Stiftung insgesamt 249 Tarife unter die Lupe genommen. Mehr als zwei Drittel wurden mit “sehr gut” bewertet.

Wenn der Versicherer Gesundheitsfragen stellt, müssen diese aber ehrlich und vollständig beantwortet werden: Sonst kann er im schlimmsten Fall eine sogenannte Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht geltend machen und im Leistungsfall eine Zahlung verweigern. Deshalb empfiehlt es sich, eine Expertin bzw. einen Experten hinzuzuziehen. Darüber hinaus enthalten auch die Verträge recht unterschiedliche Leistungen, etwa mit dem Blick auf Wartezeiten. Wie bei anderen Versicherungsarten auch, so gilt auch hier: Vertrag ist nicht gleich Vertrag. Ein Beratungsgespräch kann deshalb lohnen.

Am Montag hat die Versicherungswirtschaft aktuelle Zahlen zum Fahrraddiebstahl vorgelegt. Demnach wurden 2019 rund 155.000 versicherte Fahrräder gestohlen: und damit 5.000 weniger als im Vorjahr. Doch der Wert der geklauten Räder steigt seit Jahren.

Deutschland ist nach wie vor eine Fahrraddiebstahl-Hochburg: auch wenn die Zahl der Fälle zuletzt zurück ging. Demnach wurden im Jahr 2019 rund 155.000 versicherte Räder geklaut, 5.000 weniger als noch im Jahr zuvor. Das berichtet aktuell der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Während die Zahl der Fahrraddiebstähle auch im Langzeittrend deutlich zurückgeht – noch in den Jahren 1993-95 wurden rund 530.000 Velos pro Jahr geklaut -, steigt zugleich der Wert der geklauten Räder. Noch vor zehn Jahren mussten die Versicherer im Schnitt 410 Euro pro entwendetem Bike erstatten. 2019 waren es bereits 720 Euro pro Rad: ein Anstieg um 76 Prozent.

Der Trend zu höheren Schadenzahlen ist wenig verwunderlich, wenn man auf den Fahrradmarkt blickt. Denn es werden immer mehr E-Bikes verkauft. 2019 wurden in Deutschland 1,36 Millionen Elektrofahrräder abgesetzt, berichtet der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Damit ist bereits jedes dritte verkaufte Rad mit Elektromotor ausgestattet. Vor allem bei älteren Menschen erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit.

Trotz der rückgängigen Zahlen kann keine Entwarnung gegeben werden. So zeigt ein Blick auf die Kriminalstatistik, dass 2019 weit mehr Räder geklaut wurden: Sind doch nur 47 Prozent der Haushalte laut GDV gegen Raddiebstahl abgesichert. Laut Polizei wurden 278.000 – versicherte und nicht versicherte – Fahrräder als gestohlen gemeldet: nach 292.015 in 2018.

Die Hausratversicherung übernimmt den Schaden, wenn das Rad aus der Wohnung oder verschlossenen Räumen wie dem Keller entwendet wird. Doch das ist selten der Fall: die meisten Bikes kommen unterwegs abhanden, während sie irgendwo abgestellt sind. Deshalb empfiehlt es sich, die Hausrat-Police mit einem Fahrradbaustein zu upgraden oder eine eigenständige Fahrradversicherung abzuschließen.

Die Coronakrise hat tatsächlich auch positive Effekte. Die Kfz-Versicherer berichten, dass sie im März deutlich weniger Unfälle auf deutschen Straßen beobachtet haben. Einige haben bereits angekündigt, dies bei den Prämien positiv zu berücksichtigen.

Der Lockdown Mitte März infolge der Coronakrise brachte Deutschland und Europa zum Stillstand. Für viele Menschen sind damit existentielle Sorgen und Ängste verbunden – auch wenn die Einschränkungen schrittweise gelockert wurden. In diesen Zeiten sind positive Nachrichten umso mehr willkommen. Und tatsächlich haben die Kfz-Versicherer Positives zu berichten.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, sind den Autoversicherern zwischen Mitte März und Ende April deutlich weniger Unfälle gemeldet wurden. Verwunderlich ist das nur bedingt. Viele Menschen arbeiteten im Home Office, das öffentliche Leben war stark eingeschränkt. Entsprechend waren auch weniger Menschen im Straßenverkehr unterwegs.

Hierbei ist aber zu differenzieren, wie laut dpa Zahlen der deutschen Luftrettung zeigten (DRF). Während im April PKW-Unfälle und Unfälle mit Fußgängern im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent zurückgingen, Unfälle mit motorisierten Zweirädern noch um rund 20 Prozent, schossen zugleich die Fahrradunfälle in die Höhe: hier ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 75 Prozent zu beobachten! Ein Indiz dafür, dass viele Bürgerinnen und Bürger aus Angst vor Ansteckung den öffentlichen Nahverkehr mieden und sich stattdessen auf den Drahtesel schwangen. Diese Zahlen betreffen – wie gesagt – die Luftrettung, zumeist mit Hubschrauber.

Allerdings zeigt sich auch bereits, dass die aktuelle Situation nicht von Dauer ist. Denn der Verkehr nimmt bereits wieder deutlich zu. Ein großer Automobilclub zählte am letzten Montag des Monats März 467 Staus auf deutschen Autobahnen, am letzten Montag im April waren es bereits wieder 906 Staus. Trotzdem haben einige große Kfz-Versicherer schon angekündigt, weniger gefahrene Kilometer und weniger Unfälle im Sinne ihrer Kunden auch bei den Prämien zu berücksichtigen: ohne bereits genauere Details zu nennen. Hier gilt es, die Entwicklung im Auge zu behalten.

Die Altersrente fällt in Deutschland schon jetzt keineswegs üppig aus. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nach der Rentenerhöhung im Juli 2019 erhielten Rentnerinnen und Rentner demnach nur knapp 952 Euro im Schnitt vor Abzug der Steuern.

Wie hoch sind in Deutschland eigentlich die gesetzlichen Altersrenten? Eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist: Müssen doch die verschiedenen Rentenarten berücksichtigt werden, auch abhängig von der Dauer der gezahlten Beiträge. Aber fest steht: ein Durchschnittsrentner bzw. -rentnerin kann nicht auf allzu hohe Bezüge hoffen. Das zeigt die Statistik “Die Rentenbestände in der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bundesrepublik Deutschland”, die das Arbeitsministerium vor wenigen Tagen vorgelegt hat.

Im Bundesschnitt erhielten Männer von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) demnach eine Rente von 1.187,10 Euro monatlich, während Frauen 764,29 Euro ausgezahlt bekamen. Das betrifft den sogenannten Rentenzahlbetrag. Hier wurden die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bereits abgezogen, aber nicht die Steuern. Knappschaftliche Zahlungen (Altersvorsorge des Bergbaus) sind hierbei nicht berücksichtigt. Stichtag für die Zahlen war der 1. Juli 2019.

Bei näheren Blick ist aber zwischen einzelnen Rentenarten zu unterscheiden. Die sogenannte Regelaltersrente fällt demnach niedriger aus. Sie erhält, wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und zudem die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllen kann. Frauen und Männer in Westdeutschland erhielten durchschnittlich circa 610 Euro Regelaltersrente, in Ostdeutschland betrug sie circa 1.066 Euro. Knapp 7,5 Millionen Menschen haben hierauf aktuell Anspruch. Die Daten zeigen aber deutlich: Allein auf die Rente dürfen sich die wenigsten Menschen verlassen. Zusätzliche Altersvorsorge ist dringend anzuraten.

45 oder 35 Beitragsjahre zur Rentenkasse?

Am besten stehen jene da, die die sogenannte “Altersrente für besonders langjährig Versicherte” erworben haben. Hierfür müssen 45 Beitragsjahre zur Rentenkasse vorgewiesen werden und die Regelaltersgrenze erreicht sein, sofern nicht von der Sonderregel “Rente mit 63” Gebrauch gemacht wird. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte betrug in Westdeutschland im Schnitt 1.409 Euro, in Ostdeutschland 1.222 Euro. Doch nur wenige erfüllen die lange Beitragszeit: Anspruch haben aktuell 1,25 Millionen Seniorinnen und Senioren.

Einfacher zu erfüllen sind die Vorgaben für die Altersrente für langjährig Versicherte. Hierfür sind 35 Beitragsjahre zur Rentenkasse notwendig. Entsprechend niedriger sind aber auch die Rentenzahlungen: Sie betrugen zum 1. Juli 2019 im Schnitt 1.153 Euro in West und 1.118 Euro in Ost. Hier waren 1,91 Millionen Menschen anspruchsberechtigt.

Eine besondere Rentenart ist die sogenannte Altersrente für Frauen nach § 237a SGB VI. Anspruch mit Abschlägen haben vor dem 1. Januar 1952 geborene weibliche Versicherte, die das 60. Lebensjahr vollendet, die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt und nach Vollendung des 40. Lebensjahres mehr als 10 Jahre an Pflichtbeitragszeiten zurückgelegt haben. Sie ist die Rentenart mit den meisten Leistungsbeziehern bzw. – in diesem Fall – Bezieherinnen. Immerhin 3,45 Millionen Seniorinnen hatten Anspruch darauf. Und sie erhielten im Schnitt nur 868 Euro pro Monat in Westdeutschland und 1.046 Euro in Ost.

Wer Altersrente für Schwerbehinderte bezieht, erhält in Westdeutschland im Schnitt 1.203 Euro, in Ostdeutschland 1.114 Euro. Knapp 1,76 Millionen Seniorinnen und Senioren wurden zum Stichtag 1. Juli 2019 dieser Rentenart zugerechnet.

Welche Rentenarten es noch gibt und wie man zusätzlich für das Alter vorsorgen kann, klärt ein Beratungsgespräch mit einer Expertin bzw. einem Experten.

Das Risiko “Berufsunfähigkeit” ist seit einer Rentenreform im Jahr 2001 nicht mehr durch den staatlichen Schutz versichert. Seitdem erbringt die Rentenkasse nur noch Leistungen bei Erwerbsminderung. Bedingungen für eine Erwerbsminderungsrente aber sind äußerst rigoros:

  • Volle Erwerbsminderung nach dem 6. Sozialgesetzbuch liegt demnach erst dann vor, wenn Betroffene wegen Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden täglich arbeiten können — egal in welcher Tätigkeit. Demnach sind Menschen, die als erwerbsgemindert gelten, in ihrer Lebensweise schon auf das Äußerste eingeschränkt.
  • Zwar gibt es auch eine Rente bei teilweiser Erwerbsminderung. Doch auch hier sind medizinische Voraussetzungen streng: Die Rente erhält nur, wer wegen Krankheit oder Behinderung weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann — egal in welcher Tätigkeit.

Nun veröffentlichte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales neue Zahlen für die Rentenbestände in der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese Zahlen zeigen unter anderem, wie hoch die durchschnittlichen Erwerbsminderungsrenten in Ost- und Westdeutschland sind. Die Rentenhöhe unterscheidet sich durch verschiedene Leistungsvorgaben für die allgemeine und die knappschaftliche Rentenversicherung. Im Folgenden sind jedoch nur die Zahlen für Erwerbsminderungsrenten der allgemeinen Rentenversicherung angegeben.

Renten wegen voller Erwerbsminderung: Das erhalten Betroffene

  • Männer in Ostdeutschland erhalten eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in Höhe von durchschnittlich 795,36 Euro monatlich. Frauen in Ostdeutschland erhalten durchschnittlich 943,28 Euro monatlich. Bedingung für diese Rente ist eine Mindestversicherungszeit von fünf Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung.
  • Männer in Westdeutschland erhalten eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in Höhe von monatlich durchschnittlich 838,08 Euro. Frauen in Westdeutschland erhalten durchschnittlich etwas weniger: 830,14 Euro monatlich. Bedingung für diese Renten ist eine Mindestversicherungszeit von fünf Jahren.

Es gibt auch Renten, die gezahlt werden an Menschen, die bei Eintritt der Erwerbsminderung noch nicht die Mindestversicherungszeit erfüllten – zum Beispiel, weil sie vor Erfüllung der allgemeinen Wartezeit schon voll erwerbsgemindert waren. Dann aber gilt bis zum Erhalt der Rente eine lange Wartezeit von 20 Jahren (gemäß Paragraph 43 des Sechsten Sozialgesetzbuchs). Für diese Menschen werden folgende Renten gezahlt:

  • Männer in Ostdeutschland erhalten durchschnittlich 932,56 Euro monatlich bei voller Erwerbsminderung, weil sie vor Erfüllung der allgemeinen Wartezeit bereits voll erwerbsgemindert waren und 20 Jahre Wartezeit vorweisen konnten. Frauen erhalten unter dieser Maßgabe eine durchschnittliche Rente von 941,26 Euro monatlich.
  • Männer in Westdeutschland erhalten hier 797,08 Euro monatliche Rente, weil sie vor Erfüllung der allgemeinen Wartezeit bereits voll erwerbsgemindert waren und 20 Jahre Wartezeit vorweisen konnten. Frauen in Westdeutschland erhalten unter dieser Maßgabe durchschnittlich 789,64 Euro monatliche Rente.

Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung: Starke Beeinträchtigung, wenig Geld

Geringer fallen die Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung aus. Bedacht werden sollte: Teilweise erwerbsgemindert sind Personen, sobald sie wegen Krankheit oder Behinderung außerstande sind, unter üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich zu arbeiten – egal in welcher Arbeit. Die Krankheit oder Behinderung muss also schon zu einer sehr starken Beeinträchtigung des Lebens geführt haben, bevor man überhaupt eine Erwerbsminderungsrente wegen teilweiser Erwerbsminderung erhält.

  • In Ostdeutschland erhalten Männer dann eine Rente in Höhe von durchschnittlich 489,20 Euro im Monat wegen teilweiser Erwerbsminderung. Frauen erhalten in Ostdeutschland durchschnittlich 565,16 Euro im Monat.
  • In Westdeutschland erhalten Männer wegen teilweiser Erwerbsminderung eine Rente in Höhe von durchschnittlich 534,27 Euro im Monat. Frauen erhalten in Westdeutschland durchschnittlich nur 492,18 Euro Rente.

Berufsunfähigkeit: Warum sich privater BU-Schutz lohnt

Eine volle Erwerbsminderung im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung liegt stets erst dann vor, wenn die Person nicht mehr in der Lage ist, für mindestens drei Stunden täglich irgendeinem Beruf nachzugehen. Und eine teilweise Erwerbsminderung liegt erst dann vor, wenn Betroffene nicht mehr in der Lage sind, für mindestens sechs Stunden irgendeinem Beruf nachzugehen. Hierfür ist nicht einmal relevant, welchen Beruf die oder der Betroffene ausübte – jeder Beruf wird durch den Gesetzgeber zugemutet. Damit droht Betroffenen sogar, dass sie unliebsame Jobs annehmen müssen, ohne eine Rente zu erhalten.

Ein Chirurg, der durch eine medizinische Beeinträchtigung als Pförtner arbeiten oder geringe Arbeiten wie das Sortieren von Schrauben ausüben muss? Aus Sicht des Sechsten Sozialgesetzbuchs ist dies durchaus eine zumutbare Vorstellung. Denn sobald dies für mindestens drei Stunden möglich ist, gibt es höchstens eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Und ist dies gar für sechs Stunden möglich, gibt es durch die gesetzliche Rentenversicherung gar keine Leistungen mehr.

Hingegen orientiert sich die Berufsunfähigkeit für den privaten BU-Schutz an dem bisher ausgeübten Beruf. Auch tritt Berufsunfähigkeit in der Regel schon ab 50 Prozent Beeinträchtigung ein, die ein weiteres Ausüben des bisherigen Berufs unmöglich macht – und damit wesentlich eher als Erwerbsminderung. Weil demnach auch berufsunfähig sein kann, wer noch keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hat, ist die Überprüfung des privaten Versicherungsschutzes dringend geboten.

Kontinuierlich nehmen Wohnungseinbrüche ab. Das zeigt aktuell die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die im März diesen Jahres veröffentlicht wurde. Demnach gingen die Wohnungseinbrüche von 97.504 Fällen in 2018 auf 87.145 Fälle in 2019 zurück. Hinzu kommen 86.604 Fälle von Diebstahl aus Keller- und Dachbodenräumen in 2019.

Trotz des Rückgangs absoluter Zahlen gibt es allerdings durch die deutschlandweite Schadensumme der Einbrüche auch einen Wermutstropfen zu schlucken – denn diese stieg von 260,7 Millionen Euro in 2018 auf 291,9 Millionen Euro in 2019.

Einbruchshochburg Deutschlands: Bremen

Geht man nach absoluten Zahlen, fanden die meisten Diebstähle 2019 in Berlin statt mit 7.965 erfassten Fällen für den so genannten “Wohnungseinbruchsdiebstahl”. Es folgen Hamburg mit 4.312 erfassten Fällen und Köln mit 2.482 Fällen in 2019. Freilich: Solche hohen absoluten Werte begründen sich auch durch die hohe Einwohnerzahl der genannten Städte.

Denn geht man statt nach absoluten Zahlen nach der “Häufigkeitszahl je 100.000 Einwohner” und betrachtet so die Wohnungseinbruchsdiebstähle in Relation zur Einwohnerzahl, ändert sich die Rangliste der Einbruchshochburgen. Dann nämlich gilt nicht mehr Berlin, sondern Bremen als Einbruchshochburg Deutschlands. So müssen in Bremen 278 Einbrüchen je 100.000 Einwohner verzeichnet werden. Es folgt Bonn mit 253 Einbrüchen je 100.000 Einwohner und Bremerhaven mit 246 Einbrüchen je 100.000 Einwohner. Auf Rang vier dieser negativen Wertung liegt Saarbrücken mit 245 Einbrüchen je 100.000 Einwohner.

Berlin hingegen bringt es hier, mit 219 Einbrüchen je 100.000 Einwohner, nur auf Rang neun der Einbruchshochburgen Deutschlands.

Es gilt die Regel: Man mache es Einbrechern so schwer wie möglich

In Einfamilienhäuser dringen Einbrecher zumeist über Fenstertüren und Fenster ein. Hingegen dringen die Täter in Mehrfamilienhäuser zumeist über Wohnungstüren ein – jedoch auch über jene Fenstertüren und Fenster, die leicht erreichbar sind. Zur Verhinderung der Einbrüche sollte die Regel beachtet werden: Man mache es Einbrechern so schwer wie möglich.

Denn statt Ehrgeiz treibt die Täter Eile. So scheiterten in 2019 immerhin 45,3 Prozent der Einbruchsversuche – davon viele, weil die Täter nicht schnell genug ins Innere des Hauses gelangten. Demnach kann bereits helfen, Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit stets zu verschließen oder gekippte Fenster zu vermeiden. Rolladen sollten zudem zur Nachtzeit – keineswegs aber tagsüber – geschlossen werden. Denn geschlossene Rolladen am Tag signalisieren dem Einbrecher “Abwesenheit”.

Ein absolutes Tabu sind zudem versteckte Schlüssel außerhalb der Wohnung – Täter kennen derartige Verstecke gut. Weitere Sicherheitstips gibt die Polizei auf der Seite www.k-einbruch.de

Mit der Hausratversicherung gegen Einbruch versichern

Mit einer Hausratversicherung können Mieter und Hausbesitzer ihr Eigentum vor dem materiellen Verlust durch Einbruch und Vandalismus, Feuer, Sturm, Hagel oder vor Leitungswasserschäden schützen. Die Hausratversicherung übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Reparaturmaßnahmen – beispielsweise nach einem Einbruch aufgrund aufgebrochener Fenster und Türen.

Jedoch: 25 Prozent aller Haushalte in Deutschland besitzen laut Institut für Demoskopie Allensbach keine Versicherung für die eigenen vier Wände – und stehen damit beim Wohnungseinbruch ohne finanzielle Hilfe da. In diesem Falle ist Beratung zum Versicherungsschutz dringend geboten.