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Die Unwetter-Katastrophe durch Starkregen hat auch etliche Häuser und Wohnungen ganz oder teilweise zerstört. In einigen Orten ist der Versorgung mit Trinkwasser schwierig. Betroffen sind nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter. Unter welchen Umständen Mietminderung oder -erlass möglich sind.

Weite Teile Deutschlands sind von den Folgen heftiger Unwetter gezeichnet. Während mancherorts bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen werden kann, ist die Lage anderswo angespannt.

Sind Mieter von den Folgen der Katastrophe betroffen, stellt sich mitunter die Frage, ob Mietminderung oder gar Mietererlass möglich sind. Zum Beispiel, wenn das gemietete Haus oder die Wohnung nicht mehr genutzt werden kann. Denn dann erhält der Mieter für seine Zahlungen keine Gegenleistung. Auch eine Toilette, die nicht funktioniert, kann einen hundertprozentigen Mietererlass begründen.

Schwieriger wird es, wenn das Mietobjekt nur zu Teilen nicht genutzt werden kann. Dann richtet sich die Höhe der möglichen Mietminderung nach der Gebrauchsbeeinträchtigung. Die Minderung der Miete muss dann ‚angemessen sein‘, wie sich der Gesetzgeber sparsam ausdrückt. Was das im konkreten Einzelfall bedeutet, überlässt der Gesetzgeber den Betroffenen und letztlich Gerichten.

Die versuchen, sich mit der sogenannten ‚Hamburger Tabelle‘ weiterzuhelfen. Diese ist Ergebnis eines Streitfalls vor dem Landgericht Hamburg. Um eine Mietminderungsquote zu ermitteln, setzte das Gericht den Wohnwert der Räume ins Verhältnis zum Mietzins. Demzufolge würde ein unbenutzbares Wohnzimmer eine Mietminderung in Höhe von 12 Prozent der Bruttomiete begründen. Allerdings ist die Hamburger Tabelle keineswegs bindend und dient eher zur Orientierung.

Immerhin: 2019 gab es laut Statistischen Bundesamt so wenig Mietrechtsstreitigkeiten wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr: Vor Amts- und Landgerichten stritten Mieter und Vermieter in 213.518 Verfahren miteinander.

Überschwemmungen durch Starkregen-Ereignisse haben für enorme Schäden in weiten Teilen Deutschlands gesorgt. Besonders betroffen sind Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Worauf bei der Schadenmeldung zu achten ist.

Die Lage in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten ist nich immer angespannt. Doch klar ist bereits jetzt: Es wird eines der schadenreichsten Unwetter-Ereignisse der deutschen Versicherungsgeschichte.

Viele Versicherer haben Hotlines eingerichtet, um Betroffenen Hilfe zu leisten und Schadengutachter loszuschicken. Eine der wichtigsten Fragen: Greift überhaupt der abgeschlossene Versicherungsschutz? Damit der Versicherer leisten kann, muss sogenannter Elementarschaden-Schutz vereinbart sein. Ob der Versicherungsvertrag diese Leistung enthält, kann man auch bei seinem Versicherungsvermittler erfahren.

Doch wie sollten sich Betroffene im Schadenfall verhalten, damit die Versicherung möglichst schnell und unkompliziert handeln kann? Die folgenden Tipps sollen dabei helfen:

  1. Dokumentieren Sie die wesentlichen Schäden. Fotografien Sie auch jene Gegenstände, die nicht mehr zu gebrauchen sind.
  2. Halten Sie den Schaden gering: Dichten Sie beispielsweise zerschlagene Fenster mit Folie ab.
  3. Melden Sie den Schaden Ihrem Versicherungsvermittler.
  4. Halten Sie zur Schadenmeldung am besten Ihre Versicherungsnummer bereit, schildern Sie das Schadenausmaß und teilen mit, wie Sie für Rückfragen erreichbar sind.
  5. Keine pauschalen Angebote für Handwerker-Dienstleistungen unterschreiben! Die Schadenregulierung muss immer mit dem Versicherer abgesprochen werden.
  6. Bevor Elektrogeräte wieder in Betrieb genommen werden, sollte das Leitungssystem von einem Fachmann geprüft worden sein.
  7. Besondere Gefahr geht von Öl- und Heiztanks aus. Prüfen Sie, ob diese beschädigt wurden.

In den letzten 20 Jahren wurden rund 2,5 Millionen neue Wohngebäude in Deutschland errichtet. Doch bei der Bauplanung seien Erkenntnisse aus der Klimaforschung kaum eingeflossen, bemängeln Versicherer. 32.000 neue Wohngebäude wurden in Überschwemmungsgebieten gebaut.

Überschwemmung, Starkregen oder Hagel: In Deutschland nehmen Extremwetter-Ereignisse zu. Dennoch bleiben die Folgen solcher Ereignisse bei der Raum- und Bauplanung weitgehend unberücksichtigt, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). “Die Krisen von heute sind Folgen der Entscheidungen von gestern. Wir müssen den Schäden durch extreme Wetterereignisse auch im Bausektor vorbeugen”, fordert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. “Eine Anpassung des Baurechts an die Folgen des Klimawandels ist unabdingbar.” Ein Problem: Viele Bebauungspläne wurden zu einer Zeit beschlossen, als der Kenntnisstand bezüglich Klimaänderungen und Extremwetter-Ereignisse so noch nicht vorlagen.

Das müsse sich nun ändern, lautet eine Kernforderung der deutschen Versicherer, die ein “Positionspapier für eine nachhaltige Baugesetzgebung: Modernisierung des Bauordnungs- und Bauplanungsrecht” vorgestellt haben. In der neuen Baugesetzgebung soll auch das Schutzziel “Klimaangepasstes Bauen” festgelegt werden.

Konkret drängt der GDV auf Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Geoinformationssystems. Das soll Grundlage dafür sein, bei allen Bauvorhaben eine verpflichtende Gefährdungsbeurteilung der Naturgefahren und Extremwetterereignisse durchzuführen.

Weitere Forderung der Versicherer: typische und wirksame Schutzmaßnahmen und deren Qualitätsmerkmale sollen technisch konkretisiert und standardisiert werden.

Bereits heute können Immobilienbesitzer und Mieter auf der Onlineplattform “Naturgefahren-Check” prüfen, welche Schäden Unwetter in der Vergangenheit in ihrem Wohnort verursacht haben. Der ebenfalls von der Versicherungswirtschaft initiierte “Hochwasser-Check” liefert Details über die Gefährdung durch Flusshochwasser.

In der kalten Jahreszeit drehen die meisten Bürgerinnen und Bürger ganz freiwillig ihre Heizung auf, um sich wohlig warme Temperaturen in die Stube zu holen. Was viele nicht wissen: Es gibt durchaus eine Notwendigkeit zu heizen, wenn auch nicht mit strikten Regelungen. Das gilt besonders, wenn eine Wohngebäudeversicherung vorhanden ist.

Zunächst die gute Nachricht für Frostbeulen: Eine nicht beheizbare Wohnung muss im Herbst und im Winter niemand akzeptieren. Vermieter sind verpflichtet zu garantieren, dass die Heizung funktioniert und instand gehalten wird.

Zwar gibt es kein konkretes Gesetz, das eine genaue Heizpflicht vorschreibt. Aber mehrere Gerichtsurteile zeigen, dass sich Vermieter nicht davor drücken können ihren Mietern eine Heizmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. So urteilte 1998 das Landgericht Berlin, in der Heizperiode vom 01.10. bis zum 30.04. müssen Vermieter gewährleisten, dass die Mietwohnung nachfolgende Raumtemperaturen aufweisen kann: 20 Grad Celsius im Zeitraum von 6.00 Uhr bis um 23.00 Uhr für Wohnräume und 18 Grad in den Nachtzeiten von 23:00 bis 06:00 Uhr (LG Berlin, Urteil vom 26.05.1998, Az: 64 S 266/97). Davon abweichende Regeln können im Mietvertrag vereinbart werden.

Rohre dürfen keinen Schaden nehmen

Doch gibt es eine Heizpflicht für Mieter? Hier lautet die Antwort: jein. Zwar existiert auch hier kein generelles Gesetz, das genau vorschreibt, wann und mit welchen Temperaturen geheizt werden muss. Aber durchaus müssen Mieter einige Grundsätze beachten, um keinen Ärger zu bekommen.

Wichtig ist vor allem, dass es durch unterlassenes Heizen nicht zu Schäden an der gemieteten Wohnung oder dem Haus kommt. Das bedeutet natürlich, die Wohnung derart auf Temperatur zu halten, dass keine Rohre und Leitungen einfrieren können. Hier hilft leider das berühmte “Frostwächter”-Sternchensymbol am Heiz-Thermostat nicht immer, weil es auch bei diesen Temperaturen zum Einfrieren von Wasserleitungen kommen kann.

Manche Mietverträge schreiben sogar Mindesttemperaturen fest, die auch schon von Gerichten bestätigt wurden (OVG Berlin WuM 81, 69). Zwar muss nicht die ganze Zeit die festgeschriebene Temperatur laut Vertrag gehalten werden: aber zumindest am Tage. Ebenfalls können Mieter zur Verantwortung gezogen werden, wenn sich wegen ungenügendem Heizen Schimmel und Feuchtigkeit an den Wänden der Wohnung bildet.

Versicherung kann Leistung verweigern

Wenn Wohnungs- und Hausbesitzer sich mit einer Wohngebäudeversicherung vor Schäden schützen, ist die Heizpflicht aber wörtlich zu nehmen: zumindest, wenn man auf eine Leistung aus dem Vertrag hofft. Denn in den Vertragsbedingungen ist häufig geregelt, dass die Versicherungsnehmer ihre Heizung regelmäßig kontrollieren und deren Funktionsfähigkeit gewährleisten müssen. Wer das nicht macht, riskiert, dass die Versicherung eine Leistung verweigert oder stark kürzt, wenn dann doch Frostschäden auftreten.

Wichtig ist das vor allem mit Blick auf Wohnungen, die gern einmal beim Kontrollieren vergessen werden: etwa nicht regelmäßig benutzte Neben-, Zweit- und Ferienwohnungen. Aber auch Wasserleitungen in selten genutzten Räumen, etwa Gäste-WCs und -zimmern, sollten kontrolliert und vor Frostabbruch zugedreht und entleert werden.

Es ist ein Klassiker in der Hausratversicherung: Blitzschäden, die aufgrund von direktem Blitzeinschlag und Überspannung entstehen. Die Versicherungswirtschaft hat nun aktuelle Zahlen dazu veröffentlicht. Und obwohl der Schutz vor solchen Schäden immer besser wird, sind die Schadenkosten noch immer enorm.

Rund 200 Millionen Euro mussten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im Jahr 2019 für Blitz- und Überspannungsschäden zahlen. Das berichtet der Versicherer-Dachverband GDV in einem aktuellen Pressetext.

Dabei zeigt sich im Schadengesehen eine sehr gegensätzliche Entwicklung. Die Zahl der Blitzschäden ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen, auch die Schadensumme in Gänze. Ein Grund ist, dass die Bürger auch besser vorsorgen und zum Beispiel einen Überspannungsschutz-Adapter für ihre Geräte verwenden. Noch ein Jahr zuvor haben die Versicherer 40 Millionen Euro mehr für Blitzschäden zahlen müssen.

Deutlich teurer wurden jedoch die Kosten je einzelnem Vorfall. Im Schnitt mussten die Versicherer 970 Euro ersetzen, wenn irgendwo ein Blitz einschlug. Der Grund ist schnell gefunden. Die Haushalte sind immer besser technisch ausgestattet und haben immer teurere Elektronik, die auch immer mehr Aufgaben in den eigenen vier Wänden übernimmt. So ist nicht nur der Fernseher oder der eigene Home-PC bedroht. Überwachungstechnik sowie Smarthome-Anwendungen, mit denen sich Heizung und Jalousien steuern lassen, gehören längst zum Standard. Die eigene Wohnung verwandelt sich in einen High-Tech-Palast.

Das alles will entsprechend abgesichert sein. Die Wohngebäudeversicherung zahlt in der Regel, wenn am Dach, an dem Gemäuer oder an fest eingebauten Installationen wie Heizungs-Steuerungen Schaden entsteht. Bewegliche Einrichtungs-Gegenstände, Fernseher und Hausrat werden hingegen von der Hausratversicherung ersetzt.

Im Vertrag sollte unbedingt geschaut werden, ob und in welchem Umfang Überspannungsschäden im Schutz inbegriffen sind. Denn besonders die Anbieter von sehr billigen Tarifen erkaufen sich diesen Preisvorteil noch immer, indem sie Überspannung vom Schutz ausschließen. Und auch in Altverträgen ist dieses Risiko oft noch nicht versichert.

Besser etwas mehr ausgeben, als im Schadenfall ohne Leistungsanspruch dazustehen. Denn immerhin verzeichneten die Versicherer auch im Vorjahr insgesamt 210.000 Blitz-Einschläge, für die sie einspringen mussten. Auch sehr gute und umfassende Angebote sind bereits sehr günstig zu haben. Hier schafft ein Beratungsgespräch Aufklärung!

Welcher Wert befindet sich in Kellern deutscher Eigenheime? Wer bei dieser Frage nur an Speisevorräte, Ausrangiertes für den Flohmarkt oder an alte Bücher denkt, der irrt sich sehr. Denn nicht erst seit Zeiten des “Smart Home” hielt immer mehr Technik Einzug in die einst dunklen und feuchten Nutzräume unter der Erde. Und wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt, sind geschätzte Werte, die in Kellern von Eigenheimen schlummern, beachtlich. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz droht demnach Ungemach.

Teuerster “Keller-Posten”: Die Haustechnik

Die GDV-Umfrage hatte zum Ziel, den durchschnittlichen Wert jener Gegenstände zu erfahren, der sich in der Unterkellerung von Ein- bzw. Zweifamilienhäusern befindet. 1.000 Hausbesitzer wurden hierzu in 2020 befragt. Sie sollten unter anderem angeben: “Was glauben Sie, wie hoch wären die Kosten insgesamt, wenn sie die genannten Dinge neu kaufen müssten?”

Und die höchsten Werte auf diese Frage wurden für die Haustechnik geschätzt – 9.700 Euro sind es, die durchschnittlich für 1.000 Hausbesitzer an Haustechnik in deutschen Kellern lagern. Der Wert erscheint keineswegs ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass immer modernere Heiz- und Lüftungstechnik, dass Energiespeicher und Heimkraftwerke in deutsche Eigenheime Einzug halten. Die Haustechnik im Keller übernimmt für moderne Häuser immer wichtigere Funktionen.

Geschätzter Wert der Gegenstände summiert sich auf 15.400 Euro

Aber auch andere Geräte, die nicht zur Haustechnik zählen, werden gern im Keller untergebracht. Demnach wird der Wert der Elektrogeräte – Waschmaschinen und Gefrier- oder Kühltruhen – von den Befragten in der Summe auf 2.300 Euro geschätzt. Und der Wert kleinerer Geräte – Bohrmaschinen, Akkuschrauber, Sägen oder Rasenmäher – beträgt laut Umfrage immerhin 1.900 Euro. Aber auch “sonstige Dinge” stehen in den deutschen Kellerräumen mit einem Wert von immerhin durchschnittlich 1.500 Euro – angefangen von Spirituosen und Möbeln bis zum raumnehmenden Spielzeug der Kinder. Demnach summiert sich der geschätzte Wert aller im Keller befindlichen Gegenstände laut Umfrage auf durchschnittlich 15.400 Euro.

Nutzungsverhalten: Lager- Heiz- und Hobbyraum

Freilich: Bei der Nutzungsweise bleibt der Keller noch immer jener Lagerraum, als der er auch früher oft diente. Bei möglichen Mehrfachnennungen für verschiedene Antworten gaben 85 Prozent der Befragten an, den Keller als Lagerraum zu nutzen. 72 Prozent der Befragten nutzen ihn zudem als Heizungskeller und 71 Prozent als Waschküche. Für immerhin 46 Prozent der Befragten dient der Keller als Hobbyraum. Freilich: Basteln wollen viele in ihrem Kellern, wohnen hingegen nicht. Denn 77 Prozent der Befragten gaben an, der Keller sei “unbewohnt”. Und nur vier Prozent der Befragten bewohnen einen Teil ihres Kellers dauerhaft.

Unterschätzt: Die Gefahr durch Überschwemmungen

Ein Wert dieser repräsentativen Umfrage aber stimmt bedenklich. Denn die Eigenheimbesitzer unterschätzen die Gefahr durch Überschwemmungen – diese können durch Hochwasser und Starkregen ausgelöst sein. Denn 43 Prozent der Befragten schätzen die Gefahr für “gering” ein und 30 Prozent der Befragten sogar für “sehr gering”. Demnach sehen 73 Prozent der Befragten ihre Technik und ihren Hausstand im Keller nicht durch Hochwasser gefährdet.

Hausratversicherung: Leistet nicht bei Überschwemmungen

Eine Tatsache, die sich auch im fehlenden Versicherungsschutz vieler Eigenheimbesitzer niederschlägt. Denn nur rund 25 Prozent aller Haushalte haben ihr Inventar gegen Starkregen und Hochwasser abgesichert, wie der GDV informiert.

Was viele nämlich nicht wissen: Die Hausratversicherung leistet nicht, wenn Regen oder Hochwasser den Keller fluten. Existiert in diesem Fall keine Naturgefahrenversicherung bzw. Elementarschadenversicherung, müssen die Eigenheimbesitzer den Schaden aus eigener Tasche stemmen – was in Zeiten immer teurerer Kellerinventare schnell zum finanziellen Risiko werden kann. Der zunehmende Wert in deutschen Kellern sollte also Grund sein für Eigenheimbesitzer, den eigenen Versicherungsschutz zu überprüfen – auch mit gutem Rat von Experten.

Die Zahlen des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) sprechen eine deutliche Sprache: 1,3 Millionen Schäden verursachten Starkregenfälle binnen 16 Jahren, die Kosten summieren sich auf 6,7 Milliarden Euro. Und die Kosten werden aufgrund zunehmender extremer Wetterereignisse weiter ansteigen. Denn aufgrund des Klimawandels nehmen auch extreme Wetterereignisse wie Starkregen zu – und damit auch die Gefahr für Hochwasser und Überschwemmungen. Irrtümer zum Versicherungsschutz aber sorgen immer wieder dafür, dass Menschen sich gegen dieses Risiko nicht genügend absichern. Auf seiner Verbraucherseite “Die Versicherer” klärt deswegen der GDV aktuell über “die drei häufigsten Irrtümer bei Hochwasser” auf.

Wohngebäudeversicherung: Leistet nicht bei einem so genannten “Elementarschaden”

Irrtum eins: Wer eine Gebäudeversicherung hat, der brauche sich “nicht kümmern”. Was viele aber nicht wissen: Die Wohngebäudeversicherung bietet keinen ausreichenden Schutz gegen drohende Hochwasserschäden. Denn zwar versichert die Wohngebäudeversicherung gegen Naturgefahren wie Sturm, Blitz oder Hagel. Sie sichert aber nicht gegen Elementargefahren wie Hochwasser.

Für diesen Versicherungsschutz nämlich braucht es eine erweiterte Naturgefahrenversicherung: Die sogenannte Elementarschadenversicherung. Die Elementarschaden-Deckung wird laut GDV als optionaler Zusatzbaustein zur Wohngebäude- und Hausratversicherung angeboten. Nur durch Abschluss dieses Zusatzbausteins sind Hausbesitzer und Mieter damit vor Zerstörungen geschützt, die auf Hochwasser, Starkregen oder Überschwemmungen zurückgehen.


Auch fern großer Flüsse droht Gefahr

Ein zweiter Irrtum, über den der GDV aufklärt, ist in die Aussage gefasst: “Mein Haus ist nicht gefährdet, ich wohne weit weg vom Wasser”. So würden sich Menschen oft in Sicherheit wiegen, solange sie nicht an großen Flüssen – an der Donau zum Beispiel oder dem Rhein oder an der Elbe – wohnen würden. Doch diese vermeintliche Sicherheit entpuppt sich schnell als tückischer Trugschluss.

Denn große Regenmengen können in sehr kurzer Zeit auch kleine Gewässer überfluten lassen. Auch reicht als Ursache großer Schäden eine überlastete Kanalisation oder wild abfließendes Hangwasser bereits aus. Und diese Schäden verursachen hohe Kosten – häufig eine Summe von über 100.000 Euro.

Mehr noch: Wird ein Haus so stark beschädigt, dass es abrissgefährdet ist, sind in der Regel sogar bis zu sechsstellige Beträge nötig, um das Haus wieder aufzubauen oder von Grund auf zu sanieren. Solche Zahlen veranschaulichen, wie wichtig ein ausreichender Versicherungsschutz mit genügender Deckung aufgrund von Elementargefahren ist.

“Vater Staat” – gab die Verantwortung ab

Aber hilft nicht im Notfall auch Vater Staat? Mit Blick auf den Fluthilfefonds, der nach der Flutkatastrophe 2013 durch den Bundestag aufgelegt wurde, könnte man dies in der Tat glauben. Jedoch: Erneut handelt es sich um eine irrtümliche Annahme. Denn mit einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder aus dem Jahr 2017 wurden Nothilfen bei Hochwasser stark eingeschränkt.

Demnach erhalten nun nur noch jene Betroffene eine Leistung, die sich aufgrund der Lage ihres Anwesens oder ihres Hauses erfolglos um eine Versicherung bemüht haben oder denen ein Versicherungsangebot zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten wurde – eine Verhärtung der Regeln, die zu mehr Eigenvorsorge gegen die Elementargefahr des Hochwassers führen soll. Freilich: Laut Angaben des GDV betrifft es nur wenige, denn 99 Prozent aller Häuser seien problemlos versicherbar. Folglich können auch nur noch wenige mit Hilfe von Vater Staat aufgrund von Hochwasserschäden oder von Überschwemmungen rechnen.

Die Hinweise zeigen: Eine Elementarschaden-Police ist also Pflicht – oder zumindest das Bemühen darum. Sollte man aber doch zu jenen wenigen Betroffenen gehören, die wirklich keinen solchen Zusatzbaustein abschließen können, lohnt das Beratungsprotokoll von Versicherungsvermittlern als Beweisstück.

Allen Hausbesitzern aber, die eine Elementarschadenversicherung erhalten, sei der Abschluss einer solchen Police angeraten. Und auch zur nötigen Deckungssumme hilft der Rat einer Fachfrau oder eines Fachmanns.

Der Herbst ist da. Haus- und Grundbesitzer sollten eigene Gebäude nun auf die Sturmsicherheit prüfen. Denn ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart zeigt hohe Haftungsrisiken. Demnach haftet der Grundbesitzer nicht nur für entstandene Schäden. Er kann für Schaden auch durch Versicherungen in Regress genommen werden. Wer sich vor derartigen Haftungsrisiken absichern will, dem hilft eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.

Grundstückbesitzer: Anforderungen an die Sturm-Sicherheit hoch

Anforderungen an die Sorgfaltspflicht eines Grundstücksbesitzers sind hoch. Denn durch herabfallenden Gebäudeteile drohen “erhebliche Gefahren” für die Gesundheit und das Eigentum Unbeteiligter. Nur ein fehlerfrei errichtetes und mit Sorgfalt gewartetes Gebäude entlässt den Besitzer folglich aus der Haftungspflicht. Das musste auch die evangelische Kirche in Stuttgart aufgrund eines verlorenen Streits vor Gericht erfahren.

Ursache des Rechtsstreits waren Folgen eines schweren Sturms. Am 31.3. 2015 lösten sich durch Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h etwa 60 Ziegel vom Turmdach eines alten Kirchengebäudes und beschädigten ein geparktes Auto. Das Fahrzeug wurde dem Fahrer zunächst durch dessen Kfz-Versicherung ersetzt. Nun aber wandte sich die Versicherung an die Kirche und wollte sie für den Schaden in Regress nehmen. Sei es doch Aufgabe der Kirche gewesen, die Sicherheit des Kirchengebäudes zu überwachen.

Die Kirche jedoch wollte nicht zahlen und wurde in der Folge durch die Versicherung verklagt. Folgendes wollte die Kirche entlastend geltend machen: Da sich der Turm in 35 Metern Höhe befindet, müsse von wesentlich höheren Windgeschwindigkeiten als den gemessenen 100 km/h in Bodennähe ausgegangen werden. Auch hätte eine Windhose nach oben gestiegen sein können und dadurch die Ziegel lösen. Die Kirche wollte sich demnach auf ein außergewöhnliches Naturereignis berufen, um den Schaden nicht zu ersetzen.

Mit dieser Argumentation aber erlitt die evangelische Kirche eine Niederlage vor zwei Gerichtsinstanzen – zunächst durch Urteil des Landgerichts (LG) Stuttgart und dann durch Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart: Die Kirche musste zahlen. Das Oberlandesgericht verdeutlichte in seinem Urteil die hohen Anforderungen an die Sorgfaltspflicht. Denn zu bedenken ist: Herabfallende Teile eines Gebäudes können auch einen Menschen verletzten oder sogar töten. So gesehen gab es Glück im Unglück, da nur ein Kfz-Fahrzeug zu Schaden kam.

So wäre es zum Beispiel laut Oberlandesgericht geboten gewesen, dass die Kirche in regelmäßigen Abständen das Kirchturmdach kontrolliert. Hierbei hätte die Gefahr durch herunterfallende Dachziegel dazu führen müssen, durch Einsatz eines Hubsteigers die Festigkeit jedes einzelnen Ziegels zu kontrollieren. Auch muss der Grundbesitzer sogar noch bei Windstärke 13 und damit bei orkanartigem Sturm für herabfallende Gebäudeteile haften. Wären doch größere Windstärken in Zeiten des Klimawandels nicht mehr als außergewöhnliches Naturereignis anzusehen, weswegen Gerichte höhere Anforderungen an die Sicherheit von Gebäuden stellen.

Anscheinsbeweis: Grundstückbesitzer muss Sorgfalt beweisen

Es gilt der Anscheinsbeweis: Demnach spricht das Ablösen von Gebäudeteilen grundsätzlich für eine mangelhafte Unterhaltung, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Auf ein außergewöhnliches Naturereignis hingegen kann sich erst ab Windgeschwindigkeiten im mittleren Bereich von 14 Beaufort und demnach von mehr als 150 km/h berufen werden, wie das Gericht unter Verweis auf weitere Urteile ausführt.

Aufgrund derartiger Haftungsrisiken lohnt es sich für Haus- und Grundbesitzer, nicht nur die Gebäude, sondern auch ihren Versicherungsschutz zu überprüfen. So tritt zum Beispiel eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht dann ein, wenn Gegenstände vom Eigenheim andere schädigen. Ist jedoch kein Eigentum vorhanden, sondern ein Blumentopf fällt bei Sturm vom Fensterstock einer Mietwohnung, greifen private Haftpflichtversicherungen.

Am 13. September wird offiziell der Rauchmeldertag begangen. Er soll die Bürger dafür sensibilisieren, dass Rauchmelder Leben retten. Denn oft sterben Menschen, weil sie ein Feuer nicht rechtzeitig bemerken.

Freitag ist nicht nur “Freitag der 13.”, sondern auch Rauchmeldertag. Initiiert wurde er, um für ein wichtiges Thema zu sensibilisieren: ein solcher Rauchmelder kann Leben retten. Rund 200.000 Brände müssen die Feuerwehren jährlich in Deutschland löschen, pro Monat verlieren 30 Menschen dabei ihr Leben. Oft, weil sie von den Flammen im Schlaf überrascht werden oder den Brand nicht zu einem Zeitpunkt bemerken, zu dem man noch fliehen oder eingreifen könnte.

Aus diesem Grund besteht mittlerweile in allen 16 Bundesländern eine Rauchmelderpflicht für privaten Wohnraum: Neu- und Umbauten müssen verpflichtend mit den Geräten ausgestattet werden. Für den Wohnungsbestand gibt es Übergangsfristen, die je nach Bundesland verschieden sind. Während in der Regel die Eigentümer und Vermieter für die Installation verantwortlich sind, kommen auch auf die Mieter Pflichten zu. Sie müssen die Geräte in vielen Bundesländern warten: wobei es auch hier von Land zu Land Unterschiede gibt. Die Details sind in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt.

Manche Versicherer wollen sich querstellen

Auch mit Blick auf den Versicherungsschutz ist das Thema “Rauchmelder” von Belang. Zwar verzichten die Wohngebäude- und Hausratversicherer mehrheitlich auch auf Einrede grober Fahrlässigkeit bzw. zahlen grundsätzlich, wenn kein Melder installiert wurde. Aber einige wollen dies wiederum nicht. Ein Versicherer schreibt zum Beispiel auf Anfrage:

“Sofern die Installation von Rauchmelder behördlich vorgeschrieben ist (z.B. in einer Mietwohnung), der VN, sofern er Eigentümer des Hauses ist, dieser Auflage jedoch nicht nachkommt, handelt es sich um eine Obliegenheitsverletzung, die im Schadenfall zu einer Kürzung führen kann”.

Zwar argumentiert der Versicherer-Dachverband GDV, dass ein fehlender Rauchmelder den Schutz nicht einschränkt. Auf der Webseite berichtet er: “Praktisch gibt es keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz, weil der fehlende oder unsachgemäß betriebene Rauchmelder für den Schaden bzw. die Schadenhöhe ursächlich sein müsste. Ein solcher Zusammenhang kann in der Regel nicht hergestellt werden. Das zeigen auch die bisherigen Schadenerfahrungen: Fälle, in denen ein fehlender oder unsachgemäß betriebene Rauchmelder negativen Einfluss auf die Entschädigung eines versicherten Sachschadens hatte, sind uns nicht bekannt”. Dennoch müssen lange Rechtsstreite mit einigen Versicherern befürchtet werden, wenn ein solcher Schutz nicht installiert wurde.

Schon im eigenen Interesse sollten Rauchmelder eingebaut werden: zumindest in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungsweg gedacht sind. Extra dem Versicherer gemeldet werden muss ein solcher Einbau nicht. Wenn es brennt und der Rauchmelder Alarm schlägt, dann gilt: Oft bleiben nur 120 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Statt Wertgegenstände zu retten, sollte man folglich schnell die Wohnung verlassen. Hier sei auch daran erinnert, dass viele Menschen nicht an den Flammen sterben, sondern an einer Rauchgasvergiftung: Schon wenige Atemzüge können tödlich enden.

Brennt hingegen das Treppenhaus oder ist verraucht, so dass die Fluchtwege bereits versperrt sind, sollten die Betroffenen in der Wohnung bleiben und die Feuerwehr über den Notruf 112 rufen, informiert aktuell ein Versicherer. Wichtig ist, alle Türen zu schließen, damit Feuer und Rauch nicht in die Wohnung eindringen. Über richtiges Verhalten im Brandfall informieren die Feuerwehren.

Es wird heiß in Deutschland! Sehr heiß sogar. Bis zu 40 Grad sind am Mittwoch angekündigt, es könnte in einigen Regionen Hitzerekorde geben. Damit steigt auch die Brandgefahr, wie aktuell die Versicherungswirtschaft warnt.

Deutschland schwitzt in der Hitze: Schon ab Montag werden 35 Grad und mehr erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Da wird es selbst am Badesee schwierig zu entspannen, weil der Kreislauf enorm belastet wird. Und eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht. “Die Hitze kommt, um zu bleiben”, teilte der DWD mit. “Nach derzeitigem Stand bleiben vor allem in der Mitte und im Süden die heißen Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad bis über das Wochenende hinweg erhalten”.

Mit der Hitze steigt auch die Brandgefahr an, wie der Dachverband der Versicherungswirtschaft (GDV) aktuell warnt. Was das bedeutet, wird anhand der enormen Anzahl der Schäden deutlich. Allein die Wohngebäudeversicherer mussten 2018 für rund 200.000 Feuerschäden am Haus erstatten, so geht aus vorläufigen GDV-Daten hervor. Mit anderen Worten: Alle drei Minuten brennt es irgendwo! Auf rund 1,2 Milliarden Euro werden die Gesamtkosten hierfür geschätzt: Brände in Landwirtschaft und Gewerbe nicht mit eingerechnet.

Hauptursache für Wohnungsbrände: Elektrik und sorgloses Verhalten

Wer auf die Hauptursachen für Wohnungsbrände schaut, könnte sich wundern. Denn keineswegs ist der Umgang mit offenem Feuer häufigste Brandursache. Dieser ist zwar auch gefährlich, betrifft aber nur drei Prozent aller Schadensfälle.

Stattdessen wird eine andere Brandursache häufig unterschätzt: Elektrizität. Diese ist mit 32 Prozent aller Fälle Hauptursache für derartige Schäden am Haus. Brandherd ist hier häufig ein defektes Kabel, ein unsicheres elektrisches Gerät oder ein Lithium-Ionen-Akku, wie er zum Beispiel in Elektrofahrrädern eingesetzt wird. Beim Kauf derartiger Technik sollte man deshalb unbedingt darauf achten, dass sie ein Sicherheitszertifikat haben! Wer billig kauft, gefährdet im schlimmsten Fall Gesundheit und Leben.

Zweithäufigste Ursache: menschliches Fehlverhalten mit rund 17 Prozent aller Fälle. “Klassiker” sind hierbei mit Fett vollgesogene Abzugshauben oder die Pfanne voll Fett, die für ein paar Minuten unbeobachtet gelassen wird, berichtet der GDV in einem Artikel. Wichtig: Ein solches Feuer kann sich immens schnell ausbreiten und auf die gesamte Wohnung ausdehnen. “Nur in den ersten zwei bis vier Minuten kann man einen Brand selbst löschen”, sagt Hermann Drews, Geschäftsführer vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS). “Danach bleibt nur noch die Flucht.” Beachtet werden sollte, dass nicht nur die Flammen selbst gefährlich sind. Die meisten Menschen sterben durch eine Rauchgasvergiftung.

Positiv: Zumindest mit Blick auf das Feuerrisiko sind die Deutschen gut abgesichert, Wohngebäude-, und Hausratpolicen weit verbreitet. Die Aufklärung über die Risiken hat auch dazu beigetragen, die Zahl der getöteten und schwer verletzten Menschen deutlich zu reduzieren. Vor allem Rauchmelder und strenge Brandschutz-Vorschriften haben bewirkt, die Zahl der Todesfälle von 787 im Jahr 1990 auf 367 (2015) mehr als zu halbieren.

Waldbrandgefahr: Zigaretten sind tabu

Während in der Wohnung die Auswirkungen der Hitzewelle weniger spürbar sind, ist es in der Natur ganz anders: Jede Unachtsamkeit kann zu einem großen Brand führen. Und das ist leider keine Ausnahme: Laut Bundesregierung brannten allein 2018 mehr als 1.700 Wälder.

Auch hier sind es oft Kleinigkeiten, die als Brandursache dienen. Der Deutsche Wetterdienst nennt die achtlos weggeworfene Zigarette und Holzkohle vom Grill, aber auch Glasscherben als Auslöser für Waldbrände.

Fakt ist: Feuer im Wald ist verboten! In vielen Bundesländern ist das Rauchen im Wald ebenfalls tabu. Von März bis Oktober gilt ein grundsätzliches Rauchverbot im gesamten Bundesgebiet. Schwere Verstöße können nicht nur mit einem hohen Bußgeld, den Kosten eines Feuerwehreinsatzes sowie Schadensersatz einhergehen, sondern sogar mit einer Gefängnisstrafe. In der Regel hilft eine private Haftpflichtversicherung, wenn man unachtsam einen Waldbrand verursacht hat: Hier sollte aber bedacht werden, dass der drohende Schaden immens hoch sein kann.