Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf der Website surfen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
ZustimmenEinstellungenWir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern.
Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
DatenschutzDiese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Website verfügbaren Dienste zur Verfügung zu stellen und einige ihrer Funktionen zu nutzen.
Da diese Cookies zur Bereitstellung der Website unbedingt erforderlich sind, können Sie sie nicht ablehnen, ohne die Funktionsweise unserer Website zu beeinträchtigen. Sie können sie blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Website erzwingen.
DatenschutzDiese Cookies sammeln Informationen, die entweder in aggregierter Form verwendet werden, um zu verstehen, wie unsere Website genutzt wird oder wie effektiv unsere Marketingkampagnen sind, oder um uns zu helfen, unsere Website und Anwendung für Sie anzupassen, um Ihre Erfahrung zu verbessern.
Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihren Besuch auf unserer Website verfolgen, können Sie das Tracking in Ihrem Browser hier deaktivieren:
Wir verwenden auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten wie Ihre IP-Adresse sammeln, können Sie diese hier blockieren. Bitte beachten Sie, dass dies die Funktionalität und das Erscheinungsbild unserer Website stark beeinträchtigen kann. Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Seite neu laden.

Deutsche sparen aktiv – digitale Geldanlage gewinnt an Bedeutung
Die Deutschen legen im europäischen Vergleich besonders viel Geld zurück und kümmern sich aktiv um ihre Ersparnisse. Viele vergleichen regelmäßig Sparangebote, prüfen ihre Geldanlage und nutzen dafür digitale Anwendungen. Gleichzeitig wächst die Offenheit gegenüber künstlicher Intelligenz – allerdings nicht uneingeschränkt.
Nach einer aktuellen Untersuchung fühlen sich fast drei Viertel der Deutschen sicher, wenn sie ihre Ersparnisse online verwalten. Rund jeder Zweite gehört zu den besonders digitalaffinen Sparern, die digitale Plattformen selbstverständlich nutzen und auch KI-gestützten Funktionen offen gegenüberstehen. Dennoch möchten viele nachvollziehen können, wie solche Systeme arbeiten, bevor sie ihnen bei finanziellen Entscheidungen vertrauen.
Für Sparer bleibt deshalb entscheidend, digitale Angebote als Unterstützung zu verstehen – nicht als Ersatz für die eigene Entscheidung. Wer regelmäßig verschiedene Sparformen vergleicht, seine Ziele überprüft und Chancen sowie Risiken im Blick behält, kann seine Geldanlage gezielt an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Quelle: Crédit Agricole European Savings Barometer mit Occurrence-Ifop | April 2026
Gewitter und Starkregen: So schützen Sie Haus und Keller vor Schäden
Hitze bringt oft nicht nur Sonnenschein, sondern auch heftige Gewitter mit Starkregen. Binnen weniger Minuten können Keller volllaufen, Äste abbrechen oder lose Gegenstände zu gefährlichen Geschossen werden. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann das Risiko für teure Schäden deutlich verringern.
Vor einem Unwetter sollten Gartenmöbel, Sonnenschirme und andere lose Gegenstände gesichert werden. Fenster und Türen gehören geschlossen, damit Regen und Wind nicht ins Gebäude eindringen. Besonders anfällige Zugänge lassen sich im Ernstfall mit Sandsäcken oder mobilen Hochwassersperren zusätzlich schützen. Im Keller empfiehlt es sich, wichtige Unterlagen sowie wertvolle Gegenstände nicht auf dem Boden zu lagern. Waschmaschinen und andere Geräte stehen sicherer auf erhöhten Podesten.
Kommt Wasser ins Haus, hat die eigene Sicherheit oberste Priorität. Bereits wenige Zentimeter Wasser können Türen blockieren oder in Verbindung mit Strom lebensgefährlich werden. Wer einen überfluteten Keller bemerkt, sollte ihn nicht leichtfertig betreten und – sofern gefahrlos möglich – die Stromversorgung abschalten. Sachwerte lassen sich ersetzen, Menschenleben nicht.
Verspätete Rückstufung? Auch Versicherer haben Fristen einzuhalten
Ein gemeldeter Unfallschaden kann die Schadenfreiheitsklasse in der Kfz-Versicherung verschlechtern. Doch was viele nicht wissen: Auch Versicherer müssen dabei gesetzliche Fristen beachten. Versäumen sie eine Rückstufung über mehrere Jahre, können sie diese nicht beliebig nachholen.
Genau das zeigt ein Fall aus dem Jahresbericht der Versicherungsombudsfrau. Ein Schaden war bereits im Jahr 2009 gemeldet worden. Erst sieben Jahre später bemerkte der Versicherer, dass die vertraglich vorgesehene Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse nie erfolgt war. Er setzte sie daraufhin nachträglich um – zu Unrecht. Nach Auffassung der Ombudsfrau war der Anspruch bereits Ende 2012 verjährt und durfte 2016 nicht mehr durchgesetzt werden.
Für Versicherte lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Beitragsbescheide und die ausgewiesene Schadenfreiheitsklasse – insbesondere nach einem Fahrzeugwechsel oder einer Vertragsumstellung. Fallen nachträgliche Rückstufungen für lange zurückliegende Schadenfälle auf, kann es sinnvoll sein, die Begründung des Versicherers zu hinterfragen und gegebenenfalls die Versicherungsombudsstelle einzuschalten.
Notgroschen? Vielen fehlt der Plan für finanzielle Notfälle
Eine kaputte Waschmaschine, eine hohe Autoreparatur oder eine unerwartete Rechnung: Viele Menschen wären auf solche Ausgaben nur unzureichend vorbereitet. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zum Umgang mit Geld und finanzieller Vorsorge.
Finanzielle Rücklagen gelten als wichtiger Schutz gegen unerwartete Ausgaben. Dennoch haben viele Menschen in Deutschland keinen konkreten Plan für den Ernstfall. Laut einer aktuellen Befragung würden nur 21 Prozent sofort wissen, wie sie eine unerwartete Ausgabe von 2.000 Euro bewältigen könnten. Fast vier von fünf Befragten haben nach eigenen Angaben keinen klaren Finanznotfallplan.
Auch beim Aufbau eines finanziellen Polsters gibt es Nachholbedarf. Weniger als die Hälfte der Befragten verfügt über einen Notgroschen. Gleichzeitig kennt nur etwas mehr als jeder Zweite die eigenen monatlichen Fixkosten genau.
Besonders auffällig: Finanzielle Unvorbereitetheit ist nicht allein eine Frage des Einkommens. Selbst in Haushalten mit hohen Einkommen fehlt oft eine ausreichende Reserve für unerwartete Ausgaben. Die Studie zeigt damit, dass finanzielle Planung und Vorsorge für viele Menschen eine Herausforderung bleiben.
Junge Erwachsene fühlen sich dabei besonders belastet. Sie nutzen zwar häufiger digitale Finanz-Apps und Online-Tools, verfügen aber seltener über Rücklagen und schieben finanzielle Entscheidungen häufiger auf als ältere Generationen.
Experten empfehlen, zunächst einen Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu schaffen. Bereits kleine regelmäßige Sparbeträge können helfen, Schritt für Schritt einen Notgroschen aufzubauen. Als sinnvoll gilt häufig eine Reserve, die mehrere Monatsausgaben abdeckt und im Notfall schnell verfügbar ist.
Offene Gespräche über Geld können ebenfalls helfen. Denn viele Menschen sprechen selbst im Familien- oder Freundeskreis nur ungern über finanzielle Probleme oder Vorsorgefragen. Dadurch fehlen oft Orientierung und praktische Erfahrungen anderer.
Quelle: Repräsentative Studie von Consors Finanz und Nielsen IQ. Für die Erhebung wurden Anfang 2026 insgesamt 1.005 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren befragt.
Krankenversicherung im Ruhestand: Worauf es ankommt
Wer heute über seine Altersvorsorge nachdenkt, sollte auch die Krankenversicherung im Blick behalten. Denn im Ruhestand gelten für gesetzlich und privat Versicherte unterschiedliche Regeln bei Beiträgen und Einkommen.
Mit dem Eintritt in den Ruhestand verändert sich nicht nur das Einkommen, sondern oft auch die finanzielle Situation bei der Krankenversicherung. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.
In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag grundsätzlich nach dem Einkommen. Für viele Rentner sinkt die Belastung daher nach dem Ende des Erwerbslebens. Allerdings gilt das nicht für alle gleichermaßen. Freiwillig gesetzlich Versicherte müssen häufig auch auf weitere Einkünfte Beiträge zahlen, etwa auf Mieteinnahmen, Kapitalerträge oder bestimmte Betriebsrenten.
Bei privat Krankenversicherten hängt die Beitragshöhe dagegen nicht vom Einkommen ab. Stattdessen spielen Alter beim Vertragsabschluss und gewählte Leistungen eine Rolle. Der Übergang in den Ruhestand führt deshalb nicht automatisch zu niedrigeren Beiträgen. Allerdings greifen im Alter verschiedene Entlastungsmechanismen. So entfällt ab einem bestimmten Alter ein gesetzlicher Zuschlag, der zuvor für die Bildung von Altersrückstellungen erhoben wurde.
Sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Rentner können Zuschüsse von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Diese sollen helfen, die Kosten der Krankenversicherung im Ruhestand zu tragen.
Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, sollte ebenfalls genau hinschauen. Zusätzliche Einkünfte können sich bei gesetzlich Versicherten auf die Beitragshöhe auswirken. In der privaten Krankenversicherung bleibt der Beitrag dagegen grundsätzlich unabhängig vom Einkommen.
Experten empfehlen, sich frühzeitig mit der eigenen Krankenversicherung im Alter auseinanderzusetzen. Besonders wichtig ist dabei die Frage, welche Einkünfte später vorhanden sein werden und welche Auswirkungen diese auf die Beiträge haben können.
Quelle: Informationen zur Krankenversicherung im Ruhestand und zu den Regelungen für gesetzlich und privat Versicherte, Stand 2026.
Krankenversicherung im Ruhestand: Worauf es ankommt
Wer heute über seine Altersvorsorge nachdenkt, sollte auch die Krankenversicherung im Blick behalten. Denn im Ruhestand gelten für gesetzlich und privat Versicherte unterschiedliche Regeln bei Beiträgen und Einkommen.
Mit dem Eintritt in den Ruhestand verändert sich nicht nur das Einkommen, sondern oft auch die finanzielle Situation bei der Krankenversicherung. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.
In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag grundsätzlich nach dem Einkommen. Für viele Rentner sinkt die Belastung daher nach dem Ende des Erwerbslebens. Allerdings gilt das nicht für alle gleichermaßen. Freiwillig gesetzlich Versicherte müssen häufig auch auf weitere Einkünfte Beiträge zahlen, etwa auf Mieteinnahmen, Kapitalerträge oder bestimmte Betriebsrenten.
Bei privat Krankenversicherten hängt die Beitragshöhe dagegen nicht vom Einkommen ab. Stattdessen spielen Alter beim Vertragsabschluss und gewählte Leistungen eine Rolle. Der Übergang in den Ruhestand führt deshalb nicht automatisch zu niedrigeren Beiträgen. Allerdings greifen im Alter verschiedene Entlastungsmechanismen. So entfällt ab einem bestimmten Alter ein gesetzlicher Zuschlag, der zuvor für die Bildung von Altersrückstellungen erhoben wurde.
Sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Rentner können Zuschüsse von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Diese sollen helfen, die Kosten der Krankenversicherung im Ruhestand zu tragen.
Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, sollte ebenfalls genau hinschauen. Zusätzliche Einkünfte können sich bei gesetzlich Versicherten auf die Beitragshöhe auswirken. In der privaten Krankenversicherung bleibt der Beitrag dagegen grundsätzlich unabhängig vom Einkommen.
Experten empfehlen, sich frühzeitig mit der eigenen Krankenversicherung im Alter auseinanderzusetzen. Besonders wichtig ist dabei die Frage, welche Einkünfte später vorhanden sein werden und welche Auswirkungen diese auf die Beiträge haben können.
Quelle: Informationen zur Krankenversicherung im Ruhestand und zu den Regelungen für gesetzlich und privat Versicherte, Stand 2026.
Mietwagen im Urlaub: So vermeiden Reisende teure Überraschungen
Ein Mietwagen macht im Urlaub unabhängig und flexibel. Doch zwischen Buchung, Fahrzeugübernahme und Rückgabe lauern einige Kostenfallen. Wer vor Reisebeginn genau hinschaut, kann unnötigen Ärger und zusätzliche Ausgaben vermeiden.
Viele Urlauber achten bei der Buchung vor allem auf den Preis. Doch besonders günstige Angebote enthalten nicht immer alle wichtigen Leistungen. Ein ausreichender Versicherungsschutz, faire Tankregelungen und mögliche Zusatzkosten für weitere Fahrer oder Grenzübertritte sollten vor der Buchung geprüft werden. Auch bei der Bezahlung lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte, da viele Vermieter eine Kreditkarte mit ausreichend hohem Verfügungsrahmen verlangen.
Bei der Fahrzeugübernahme empfiehlt es sich, den Mietwagen sorgfältig zu kontrollieren. Kratzer, Dellen oder Schäden an Scheiben und Felgen sollten dokumentiert und möglichst fotografiert werden. So lassen sich spätere Streitigkeiten vermeiden. Auch der Tankstand und die vorgeschriebene Sicherheitsausstattung sollten überprüft werden.
Kommt es während der Reise zu einem Unfall oder Schaden, sollten Reisende Ruhe bewahren, den Vorfall dokumentieren und – wenn erforderlich – die Polizei verständigen. Bei der Rückgabe ist ein schriftliches Rückgabeprotokoll hilfreich. Es dokumentiert den Zustand des Fahrzeugs und kann später als Nachweis dienen, falls Forderungen des Vermieters auftauchen.
Wer Mietvertrag, Versicherungsschutz und Fahrzeugzustand vorab sorgfältig prüft, kann viele typische Probleme vermeiden und den Urlaub deutlich entspannter genießen.
Unfallversicherung: Nicht jeder Vergiftungsfall ist versichert
Die private Unfallversicherung schützt bei vielen Unfällen im Alltag. Doch nicht jede Gesundheitsschädigung fällt automatisch unter den Versicherungsschutz. Das zeigt ein Fall aus dem Jahresbericht der Versicherungsombudsfrau.
Die private Unfallversicherung leistet grundsätzlich bei Gesundheitsschäden, die durch ein plötzliches und unfreiwilliges Ereignis entstehen. Was genau als Unfall gilt, kann im Einzelfall jedoch zu Streit führen.
Mit einem ungewöhnlichen Fall beschäftigte sich die Versicherungsombudsfrau im vergangenen Jahr. Eine Versicherte hatte ein hochgiftiges Frostschutzmittel getrunken und dadurch schwere Gesundheitsschäden erlitten. Die Frage war, ob die Unfallversicherung für die Folgen aufkommen muss.
Nach den gesetzlichen Regelungen wird zunächst vermutet, dass ein Unfall unfreiwillig geschieht. Allerdings gilt das Trinken einer Flüssigkeit normalerweise als bewusste und freiwillige Handlung. Deshalb fällt ein solcher Vorgang in der Regel nicht unter den Schutz der Unfallversicherung.
Besonders war in diesem Fall, dass die betroffene Frau an Demenz erkrankt war. Dadurch stellte sich die Frage, ob die Erkrankung die Freiwilligkeit der Handlung ausschließen könnte. Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Ob eine Demenz die freie Willensbildung tatsächlich beeinträchtigt hat, muss stets im Einzelfall geprüft werden.
Letztlich spielte dies in dem konkreten Fall jedoch keine entscheidende Rolle. Der Versicherungsvertrag enthielt einen ausdrücklichen Ausschluss für Gesundheitsschäden durch Vergiftungen nach dem Verschlucken fester oder flüssiger Stoffe. Damit bestand unabhängig von der Demenzerkrankung kein Versicherungsschutz.
Der Fall zeigt, wie wichtig ein Blick in die Vertragsbedingungen ist. Gerade bei Unfallversicherungen können bestimmte Risiken oder Schadensursachen ausdrücklich ausgeschlossen sein.
Quelle: Jahresbericht 2025 der Versicherungsombudsfrau. Der geschilderte Fall betrifft eine Beschwerde aus der privaten Unfallversicherung.
Freie Wahl der Krankenversicherung bleibt vielen wichtig
Sollten Angestellte frei zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen können? Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet weiterhin diese Wahlmöglichkeit. Gleichzeitig wird über Änderungen beim Wechselrecht diskutiert.
Die Frage, wie viel Wahlfreiheit Bürger bei ihrer Krankenversicherung haben sollten, sorgt immer wieder für politische Diskussionen. Eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt nun, dass viele Menschen an der bestehenden Wahlmöglichkeit festhalten möchten.
Demnach sprechen sich 52 Prozent der Befragten dafür aus, dass Angestellte unabhängig von ihrem Einkommen zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen können. Nur 15 Prozent lehnen dies ab, während ein Drittel unentschieden ist oder keine Angabe macht.
Hintergrund ist die Diskussion über eine mögliche Anhebung der Einkommensgrenze, ab der Arbeitnehmer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln dürfen. Kritiker befürchten, dass dadurch für viele Beschäftigte der Zugang zur privaten Krankenversicherung erschwert würde. Befürworter sehen darin dagegen einen Beitrag zur Stabilisierung des gesetzlichen Systems.
Für Verbraucher bleibt die Entscheidung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung eine weitreichende Weichenstellung. Neben den monatlichen Beiträgen spielen Leistungen, Familienplanung, Einkommen und die langfristige finanzielle Entwicklung eine wichtige Rolle. Experten empfehlen daher, vor einem möglichen Wechsel die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen und die eigene Lebenssituation zu berücksichtigen.
Quelle: Repräsentative INSA-Umfrage vom Juni 2026. Danach wünschen sich 52 Prozent der Befragten eine freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.
Sportunfälle: Wo das Verletzungsrisiko besonders hoch ist
Sport hält fit und gesund. Doch beim Fußball, Skifahren oder Radfahren kommt es immer wieder zu Unfällen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, bei welchen Freizeitaktivitäten sich Menschen besonders häufig verletzen.
Regelmäßige Bewegung gilt als wichtiger Ausgleich zum Alltag. Dennoch lassen sich Verletzungen beim Sport nicht immer vermeiden. Besonders bei einigen beliebten Freizeitaktivitäten ist das Risiko höher als bei anderen.
Einer aktuellen Unfallauswertung zufolge ereignen sich die meisten gemeldeten Sportunfälle beim Fußball. Mehr als jeder dritte registrierte Unfall entfiel auf den beliebten Mannschaftssport. Gründe sind unter anderem schnelle Richtungswechsel, Zweikämpfe und das hohe Spieltempo.
Auf Platz zwei folgt der Skisport. Vor allem Stürze und Zusammenstöße auf der Piste führen regelmäßig zu Verletzungen. Die Folgen sind oft besonders schwerwiegend, weshalb Skiunfälle zu den teuersten Sportunfällen zählen.
Den dritten Platz belegt das Fahrradfahren. Obwohl die Zahl der gemeldeten Unfälle zuletzt zurückging, gehören Stürze und Kollisionen weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen.
Ebenfalls in den Top Ten der unfallträchtigsten Sportarten finden sich Handball, Reitsport, Volleyball, Basketball und Tennis. Dabei unterscheiden sich die Risiken je nach Sportart deutlich. Während beim Reiten Stürze vom Pferd schwere Folgen haben können, führen beim Volleyball oder Basketball häufig Sprünge und abrupte Bewegungen zu Verletzungen an Gelenken und Bändern.
Viele Unfälle lassen sich jedoch vermeiden. Experten empfehlen, vor dem Training ausreichend aufzuwärmen, passende Schutzausrüstung zu tragen und die eigenen körperlichen Grenzen realistisch einzuschätzen. Auch regelmäßige Pausen und ausreichend Erholung können dazu beitragen, Verletzungen vorzubeugen.
Sport bleibt damit ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden. Wer umsichtig trainiert und auf die richtige Ausrüstung achtet, kann das Risiko deutlich senken und lange Freude an seiner Lieblingssportart haben.
Quelle: Unfallstatistik 2025 der ERGO Unfallversicherung. Die Auswertung basiert auf 6.487 gemeldeten Sportunfällen. Die häufigsten Unfallmeldungen entfielen auf Fußball, Skisport und Fahrradfahren.