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Sport hält fit und gesund. Doch beim Fußball, Skifahren oder Radfahren kommt es immer wieder zu Unfällen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, bei welchen Freizeitaktivitäten sich Menschen besonders häufig verletzen.

Regelmäßige Bewegung gilt als wichtiger Ausgleich zum Alltag. Dennoch lassen sich Verletzungen beim Sport nicht immer vermeiden. Besonders bei einigen beliebten Freizeitaktivitäten ist das Risiko höher als bei anderen.

Einer aktuellen Unfallauswertung zufolge ereignen sich die meisten gemeldeten Sportunfälle beim Fußball. Mehr als jeder dritte registrierte Unfall entfiel auf den beliebten Mannschaftssport. Gründe sind unter anderem schnelle Richtungswechsel, Zweikämpfe und das hohe Spieltempo.

Auf Platz zwei folgt der Skisport. Vor allem Stürze und Zusammenstöße auf der Piste führen regelmäßig zu Verletzungen. Die Folgen sind oft besonders schwerwiegend, weshalb Skiunfälle zu den teuersten Sportunfällen zählen.

Den dritten Platz belegt das Fahrradfahren. Obwohl die Zahl der gemeldeten Unfälle zuletzt zurückging, gehören Stürze und Kollisionen weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen.
Ebenfalls in den Top Ten der unfallträchtigsten Sportarten finden sich Handball, Reitsport, Volleyball, Basketball und Tennis. Dabei unterscheiden sich die Risiken je nach Sportart deutlich. Während beim Reiten Stürze vom Pferd schwere Folgen haben können, führen beim Volleyball oder Basketball häufig Sprünge und abrupte Bewegungen zu Verletzungen an Gelenken und Bändern.
Viele Unfälle lassen sich jedoch vermeiden. Experten empfehlen, vor dem Training ausreichend aufzuwärmen, passende Schutzausrüstung zu tragen und die eigenen körperlichen Grenzen realistisch einzuschätzen. Auch regelmäßige Pausen und ausreichend Erholung können dazu beitragen, Verletzungen vorzubeugen.

Sport bleibt damit ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden. Wer umsichtig trainiert und auf die richtige Ausrüstung achtet, kann das Risiko deutlich senken und lange Freude an seiner Lieblingssportart haben.

Quelle: Unfallstatistik 2025 der ERGO Unfallversicherung. Die Auswertung basiert auf 6.487 gemeldeten Sportunfällen. Die häufigsten Unfallmeldungen entfielen auf Fußball, Skisport und Fahrradfahren.

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit – aber besser mit Maß: Sobald Alkohol im Spiel ist, kann der Versicherungsschutz schnell bröckeln. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Verivox, die typische Wiesn-Szenarien unter die Lupe genommen hat. Ergebnis: Bei vier von fünf Versicherungen kann der Schutz eingeschränkt sein oder ganz entfallen.

Kfz-Versicherung: Ab 0,3 Promille drohen Konsequenzen

Wer nach dem Volksfest ins Auto steigt, riskiert mehr als nur den Führerschein. Bereits ab 0,3 Promille und ersten Ausfallerscheinungen kann ein Unfall zu strafrechtlichen Folgen führen. Die Kfz-Haftpflicht zahlt zwar zunächst den Schaden des Unfallgegners, kann sich aber bis zu 5.000 Euro vom Verursacher zurückholen. In der Vollkasko droht sogar ein Totalausfall – je nach Promillewert darf die Versicherung ihre Leistung vollständig kürzen.

Privathaftpflicht: Wenn der Spaß teuer wird

Auch abseits der Straße kann Alkohol teuer werden. Wer etwa im Festzelt das Smartphone des Nachbarn mit einer Bierdusche trifft oder beim Tanzen das Inventar beschädigt, kann auf seine Privathaftpflichtversicherung hoffen – aber nicht immer. „In modernen Tarifen sind Schäden an gemieteten oder geliehenen Sachen oft eingeschlossen, aber längst nicht in jeder Police“, erklärt Aljoscha Ziller, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH.
Während Getränkeflecken oder Risse im Dirndl meist versichert sind, gelten Abnutzung oder Schweißspuren als Gebrauchsschäden – und bleiben damit unversichert.

Rechtsschutzversicherung: Wenn der Streit eskaliert

Ein Streit im Bierzelt kann schnell vor Gericht enden. Kommt es zu einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, greift nur ein erweiterter Straf-Rechtsschutz – Standard-Tarife decken solche Fälle in der Regel nicht ab. Wird dem Betroffenen Vorsatz oder gar ein Verbrechen vorgeworfen, entfällt der Versicherungsschutz vollständig.

Zahnzusatz- und Unfallversicherung: Wenn die Wiesn schmerzhaft wird

Ein Sturz von der Bierbank kann nicht nur peinlich, sondern auch kostspielig sein. Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Behandlungskosten häufig auch dann, wenn Alkohol im Spiel war – vorausgesetzt, der Vertrag deckt Zahnersatz zu 100 Prozent ab.

Anders bei der Unfallversicherung: Hier hängt die Leistung vom Tarif ab. Viele Anbieter schließen Alkoholunfälle unter dem Begriff „Bewusstseinsstörung“ aus. Nur wer spezielle Bausteine wie Sofortleistungen bei Knochenbrüchen oder Tagegelder vereinbart hat, kann auf Entschädigung hoffen.

Beschäftigte im ÖPNV sind überdurchschnittlich oft von Gewalt betroffen – fast jeder zehnte meldepflichtige Arbeitsunfall geht auf Bedrohungen oder Angriffe zurück.

Fahrgäste, die ausrasten, Pöbeleien im Bus, Drohungen auf dem Bahnsteig – für viele Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr ist das Alltag. Laut Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung geht rund jeder zehnte Arbeitsunfall auf Gewalt durch betriebsfremde Personen zurück. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Besonders häufig betroffen sind Fahrerinnen und Fahrer im Nahverkehr. Doch auch Beschäftigte in Taxibetrieben oder dem Fernverkehr melden regelmäßig verbale oder körperliche Übergriffe. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) betont: Gewalt ist kein hinnehmbarer Teil des Berufslebens. Deshalb wirbt sie mit der Kampagne #GewaltAngehen für Respekt gegenüber Menschen, die Bus, Bahn und Taxi sicher betreiben.

Neben Aufklärung und Appellen bietet die gesetzliche Unfallversicherung betroffenen Unternehmen konkrete Unterstützung: von Beratung zur Prävention bis hin zu Hilfsangeboten für Beschäftigte nach Gewalterlebnissen. Ihr Appell zum Ferienbeginn: Respekt ist der erste Schritt zur Sicherheit – auch auf Reisen.

Ob auf dem Fußballplatz, beim Radfahren oder auf der Skipiste: Sport macht Spaß – birgt aber auch Risiken. Das zeigt ein Blick auf aktuelle Unfallzahlen. Besonders häufig trifft es dabei die Freizeit: Über 70 Prozent aller Unfälle passieren jenseits von Schule oder Beruf. Und genau hier greift die gesetzliche Unfallversicherung meist nicht mehr.

Fußball bleibt Spitzenreiter – mit wachsenden Fallzahlen

Mit deutlichem Abstand steht Fußball auf Platz 1 der häufigsten gemeldeten Sportunfälle. Über 2.400 Fälle in einem Jahr – Tendenz steigend. Häufig betroffen: Knie, Sprunggelenke, Bänder und Schultern. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Skisport und Radfahren. Während beim Skisport die Unfallzahlen leicht rückläufig sind, steigen sie beim Radfahren weiter an – auch durch den Boom von E-Bikes.

Die Top 10 Sportunfälle (nach Häufigkeit)

  1. Fußball

  2. Skisport

  3. Radfahren

  4. Reiten

  5. Handball

  6. Volleyball

  7. Tennis

  8. Basketball

  9. Schlittschuhlaufen

  10. Wassersport

Warum Prävention wichtig ist – und Vorsorge noch mehr

Viele Verletzungen entstehen nicht durch Pech, sondern durch unzureichende Vorbereitung: fehlendes Aufwärmen, keine Schutzausrüstung, mangelndes Körpergefühl. Ein Helm etwa kann im Ernstfall Leben retten – das zeigt schon der klassische „Wassermelonentest“.

Was viele nicht wissen: Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur bei Arbeits- oder Schulunfällen – nicht aber bei Freizeitaktivitäten. Wer also am Wochenende zum Fußballspiel oder auf die Skipiste geht, sollte sich Gedanken über zusätzlichen Schutz machen. Denn die finanziellen Folgen können gravierend sein: Reha-Maßnahmen, Verdienstausfall oder Umbauten in Haus und Alltag – all das kann schnell teuer werden.

Sicher trainieren – besser vorsorgen

Egal ob Hobbysport oder ambitioniertes Training: Wer sich schützt, schützt auch seine Zukunft. Eine gezielte Vorsorge hilft dabei, die Freude am Sport langfristig zu erhalten – auch wenn mal was passiert.

Die verwendeten Zahlen beruhen auf Auswertungen der Ergo. Insgesamt flossen 6.615 gemeldete Sportunfälle zwischen 1. Januar und 19. Dezember 2024 in die Statistik ein.

Mehr Stress, mehr Gereiztheit, weniger Zeit: Viele Menschen erleben ihren Berufsalltag als zunehmend belastend. Das zeigt eine neue Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Über 50 % der Befragten berichten von steigendem Zeitdruck, 43 % spüren ein raueres Miteinander im Kollegenkreis.

Gut: Weniger Arbeitsunfälle. Aber: Mehr psychische Belastung.

Im Jahr 2024 gab es laut DGUV rund 752.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle – 4,4 % weniger als im Vorjahr. Auch tödliche Arbeitsunfälle gingen zurück. Doch parallel nehmen die psychischen Belastungen zu. DGUV-Chef Dr. Stefan Hussy sagt: „Ihre Bedeutung wird durch den demografischen Wandel weiter steigen.“

Was hilft gegen den Stress?

Laut DGUV sollten Unternehmen nicht nur auf körperliche Sicherheit achten – auch die seelische Gesundheit gehört in den Fokus. Prävention heißt das Stichwort. Dazu zählen regelmäßige Gespräche, transparente Abläufe und mehr Pausen. Auch im Homeoffice ist gesunde Arbeit wichtig – etwa durch ergonomische Einrichtung und klare Regeln.

Skifahren macht Spaß, birgt aber auch Risiken. Skiunfälle sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch teuer werden. Wer sich vorab informiert und vorbereitet, kann sicher und sorgenfrei die Pisten unsicher machen.

Skiunfälle: Höchste Kosten unter Sportunfällen
Wintersport gehört für viele zum perfekten Urlaub, doch leider passieren gerade auf der Piste häufig Unfälle. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind Skiunfälle die teuersten Sportunfälle überhaupt. Die durchschnittlichen Behandlungskosten für Verletzungen liegen bei 2.500 Euro – deutlich höher als bei anderen Sportarten.

Doch damit nicht genug: Besonders schwerwiegende Fälle, wie ein Transport mit dem Rettungshubschrauber oder notwendige Operationen, können die Kosten schnell in die Zehntausende treiben. Für Urlauber kann das eine enorme finanzielle Belastung bedeuten, vor allem im Ausland, wo die medizinische Versorgung oft teurer ist als in Deutschland.

Mit diesen Versicherungen sind Sie gut abgesichert
Damit Sie im Ernstfall keine finanziellen Sorgen haben, ist der richtige Versicherungsschutz entscheidend. Hier sind die wichtigsten Policen, die Sie vor dem Urlaub prüfen sollten:

  1. Krankenversicherung

    • Auslandskrankenversicherung: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten im Ausland meist nur eingeschränkt. Eine Auslandskrankenversicherung deckt die Kosten, einschließlich Rücktransport nach Deutschland.
    • Privat Krankenversicherte: Informieren Sie sich, ob Ihre Police Leistungen im Ausland abdeckt.
  2. Unfallversicherung

    • Eine private Unfallversicherung zahlt bei dauerhaften Verletzungen oder Invalidität. Sie greift auch bei Unfällen im Urlaub.
  3. Haftpflichtversicherung

    • Verursachen Sie einen Unfall, haften Sie für Schäden. Eine Haftpflichtversicherung schützt Sie vor hohen Forderungen, wenn andere verletzt oder deren Ausrüstung beschädigt wird.
  4. Reiserücktrittsversicherung

    • Falls Sie wegen Krankheit oder Verletzung den Urlaub nicht antreten können, erstattet diese Versicherung die Stornokosten.

Praktische Tipps für sicheres Skifahren
Neben der richtigen Versicherung können Sie auch durch umsichtiges Verhalten Risiken minimieren:

  • Fahren Sie nur Strecken, die Ihrem Können entsprechen.
  • Tragen Sie einen Helm – er ist in vielen Ländern mittlerweile Pflicht.
  • Achten Sie auf Ihre Ausrüstung und lassen Sie diese regelmäßig warten.
  • Schließen Sie sich bei Bedarf einem Skikurs an, um Ihre Technik zu verbessern.

Das EM-Fieber zeigt es: Fußball ist unbestritten die beliebteste Sportart in Deutschland. Das gilt nicht nur auf der Fanmeile. Denn mit rund 7,4 Millionen aktiven Spielerinnen und Spielern in über 24.000 Vereinen nimmt Fußball eine zentrale Rolle im Breitensport ein. Doch die Begeisterung hat auch Schattenseiten: Jeder dritte Sportunfall geht auf Fußball zurück, wie aktuell der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) informiert.

Laut Statistik der Unfallversicherung, die vom GDV ausgewertet wurde, entfallen etwa 33,5 Prozent aller Sportunfälle auf den Fußball. Damit liegt Fußball deutlich vor anderen Sportarten wie Skifahren (20,1 Prozent) und sonstigen Ballsportarten wie Handball (11,7 Prozent). Reitsport verursacht 6,2 Prozent der Unfälle, während 28,6 Prozent auf sonstige Sportarten entfallen.

Verletzungen können langwierig sein

Die häufigsten Verletzungen im Fußball sind Zerrungen, Verrenkungen, Muskel- und Bänderrisse, die 46,3 Prozent aller Verletzungen ausmachen. Knochenbrüche folgen mit 29,1 Prozent. Weitere Verletzungen werden als „unbekannt“ (14,9 Prozent) oder „sonstige“ (5,8 Prozent) erfasst. Verstauchungen, Quetschungen und Prellungen sind ebenfalls häufig.

Versicherungsschutz für Amateurfußballer: privater Unfallschutz ist wichtig

Fußballer, die in einem Verein spielen, sind über die Vereinsversicherung abgesichert. Diese umfasst in der Regel Haftpflicht-, Unfall-, Rechtsschutz- und Vertrauensschadenversicherung. Der Versicherungsbeitrag ist Bestandteil des Vereinsbeitrags.

Es ist aber wichtig, zu beachten: Dieser Versicherungsschutz gilt nur für Aktivitäten im Verein. Viele Menschen betreiben jedoch auch außerhalb des Vereins Sport – sei es, dass sie Joggen, Radfahren oder im Urlaub ihrem Sport nachgehen. Daher ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, um auch in diesen Situationen abgesichert zu sein. Kostet doch jeder Unfall im Fußball die Versicherer im Schnitt 5.300 Euro.

Haftpflichtversicherung schützt vor Forderungen anderer Sportler

Zwar besteht durch die Vereinsversicherung auch Haftpflicht-Schutz im Verein. Dennoch aber sollte man sich auch um einen privaten Haftpflichtschutz bemühen, wenn man außerhalb des Vereins Fußball spielt. Denn fügt man anderen Verletzungen zu – zum Beispiel durch ein Foul – kann es schnell sehr teuer werden.

Man stelle sich nur einmal vor, durch ein Foul beim Fußballspiel wird ein gegnerischer Spieler zum Invalide oder kann seinen Beruf nicht mehr ausüben – und man selber muss dann für die finanziellen Folgen aufkommen. Dies kann schnell zum Ruin einer Privatperson führen.

Auch Arbeitskraftabsicherung beachten

Zu guter Letzt sollte man sich auch über die Absicherung der Arbeitskraft – und zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung – Gedanken machen. Denn wenn man selbst eine schwere Verletzung beim Sport erleidet, kann auch für einen selbst ein längerer Ausfall der Arbeitskraft oder gar die Berufsunfähigkeit drohen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt aber nicht nur vor Risiken beim Freizeitsport, sondern auch vor weiteren BU-Risiken (wie zum Beispiel psychische Erkrankungen). Wer zum Versicherungsschutz von Freizeitsportlern mehr wissen will, sollte sich dringend an eine Expertin oder einen Experten wenden.

Während des Schulbesuchs genießen Schüler normalerweise den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine Ausnahme bildet jedoch das Sporttraining in einem externen Kooperationsverein, wie das Landessozialgericht Baden-Württemberg feststellte.

Ein Schüler eines Eishockey-Sportinternats erlitt beim abendlichen Training in einem externen Verein, mit dem eine Kooperation bestand, einen Oberschenkelhalsbruch. Das Internat berücksichtigte die Trainingszeiten des Vereins bei der Planung von Lernzeiten, Mahlzeiten und anderen schulischen Betreuungsangeboten. Zudem erhielt der Schüler für die Schulgebühren des Internats ein monatliches Stipendium des Vereins.

Trotz dieser Verbindung fällt der Trainingsunfall nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Az. L 10 U 2662/21). Ein entscheidender Faktor war, dass das Training nicht in den organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule fiel.

Die finanzielle Handlungsfähigkeit im Falle eines Unfalls oder einer schwerwiegenden Erkrankung ist bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung nur unzureichend abgesichert.

53 Prozent der erwachsenen Deutschen haben weder eine Unfall- noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Lediglich 8 Prozent der Deutschen verfügen über beide Absicherungen gleichzeitig. Weitere 9 Prozent haben ausschließlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung, während 23 Prozent lediglich eine Unfallversicherung abgeschlossen haben.

Die Ursache für diese mangelhafte Absicherung könnte in dem weit verbreiteten Irrglauben liegen, dass in solchen Situationen ausreichender staatlicher Schutz greift. Laut der Studie glauben 30 Prozent der Deutschen, dass der Staat für den Wegfall des laufenden Einkommens durch Unfall oder Krankheit eher gut bis sehr gut absichert. Diese Fehlannahme ist besonders unter den Jüngeren verbreitet, da 49 Prozent der 18- bis 24-Jährigen davon ausgehen. Bei der Generation 55+ sind es hingegen nur noch 22 Prozent. Zusätzlich sind 26 Prozent der Meinung, dass der Staat eher gut bis sehr gut für unvorhersehbare Kosten, wie zum Beispiel Wohnungsumbauten, aufkommt.

Über die Studie:
Die Daten wurden mittels repräsentativer Umfrage durch YouGov unter 2133 Personen ab 18 Jahren in Deutschland im Auftrag der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. ermittelt.

Welche Versicherungen halten die Deutschen für so wichtig, dass jeder so eine haben sollte? Das zeigen aktuelle Studien-Ergebnisse.

Welche Versicherungen sind so wichtig, dass jeder sie haben sollte? Das ließ ein großer Versicherer untersuchen. Die Ergebnisse zeigen: Im Vergleich zur Absicherung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden, spielt die Absicherung der Arbeitskraft eher eine untergeordnete Rolle.

  • Risikolebensversicherung
    Sechs Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass eine Risikolebensversicherung zu den wichtigsten Versicherungen zählt, die jeder besitzen sollte.
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
    Auf die Frage, welche Versicherung so wichtig ist, dass jeder sie haben sollte, nannten neun Prozent die Erwerbsunfähigkeitsversicherung.
  • Wohngebäudeversicherung
    15 Prozent halten diese Versicherung für so wichtig, dass jeder sie haben sollte.
  • Unfallversicherung
    Eine Unfallversicherung nennen 22 Prozent der Deutschen.
  • Altersvorsorge
    29 Prozent der Deutschen finden, dass jeder Produkte zur Altersvorsorge sein Eigen nennen sollte.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
    Auf diesen Wert (29 Prozent) kommt auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie ist neben der Erwerbsunfähigkeitsunfähigkeitsversicherung die einzige Möglichkeit zur Absicherung der Arbeitskraft, die es in diese Liste geschafft hat.
  • Hausratversicherung
    Die Hausratversicherung kommt auf 39 Prozent. Also deutlich mehr als Altersvorsorge oder die Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Kfz-Versicherung
    Auch die Kfz-Versicherung (40 Prozent) ist den Deutschen wichtiger als die Absicherung der eigenen Arbeitskraft.
  • Haftpflichtversicherung
    Mit 79 Prozent der Nennungen ist die Haftpflichtversicherung in den Augen der Deutschen die wichtigste Versicherung.

Über die Studie:
Für die Studie wurden 1.200 Personen im Alter von 18 bis 60 Jahren im Juli 2023 online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die berufstätige Bevölkerung Deutschlands sowie für Menschen, die noch vor dem Eintritt in ihr Berufsleben stehen (Auszubildende/Studierende). Es sind nur jene Versicherungen, die mehr als fünf Prozent der Nennungen erreichten, dargestellt.