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Rund 3.400 Euro kostet ein Pkw-Führerschein derzeit im Durchschnitt. Eine geplante Reform der Fahrschulausbildung soll die Kosten senken. Dafür sollen unter anderem weniger starre Vorgaben für die praktische Ausbildung gelten und digitales Lernen eine größere Rolle spielen.

Bislang sind beim Führerschein der Klasse B zwölf besondere Ausbildungsfahrten vorgeschrieben: fünf Überland-, vier Autobahn- und drei Nachtfahrten. Künftig soll stärker der individuelle Ausbildungsstand darüber entscheiden, wie viele dieser Fahrten notwendig sind. Wer schnell die erforderliche Fahrsicherheit erreicht, könnte dadurch Kosten sparen. Wer mehr Übung benötigt, wird allerdings auch künftig entsprechend viele Fahrstunden brauchen.

Auch vollständig digitaler Theorieunterricht ist vorgesehen. Zusätzlich sollen private Übungsfahrten erprobt werden. Nach bestandener Theorieprüfung könnten Fahrschüler dabei mit einer geeigneten Begleitperson zusätzliche Fahrpraxis sammeln. Wichtig wäre dann auch der Versicherungsschutz: Bevor ein Fahrschüler ein privates Auto steuert, sollte geklärt werden, ob und unter welchen Voraussetzungen dies über die Kfz-Versicherung abgedeckt ist. Der Versicherer sollte über einen entsprechend erweiterten Fahrerkreis informiert werden.

Ob der Führerschein durch die Reform tatsächlich deutlich billiger wird, lässt sich deshalb noch nicht sagen. Fahrschüler sollten auch künftig nicht allein den Preis einer einzelnen Fahrstunde vergleichen. Gesamtkosten, benötigte Fahrstunden und Ausbildungserfolg gehören zusammen. Geplant ist, Preise und Erfolgsquoten von Fahrschulen künftig transparenter zugänglich zu machen – das könnte den Vergleich erleichtern.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr; Civey-Befragung im Auftrag der DEVK, September 2026.

„Von O bis O“ – also von Oktober bis Ostern – ist eine bekannte Faustregel für Winterreifen. Eine gesetzliche Frist steckt dahinter allerdings nicht. In Deutschland gilt vielmehr eine situative Winterreifenpflicht: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch sowie Eis- oder Reifglätte dürfen Autos nur mit geeigneter Bereifung gefahren werden.

Wer jetzt auf Winterreifen wechselt, sollte deshalb nicht nur den Termin im Blick haben. Wichtig sind Zustand und Profiltiefe der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter, der ADAC empfiehlt für Winterreifen jedoch mindestens vier Millimeter. Für die vorgeschriebene Winterbereifung ist außerdem das Alpine-Symbol – Bergpiktogramm mit Schneeflocke – entscheidend.

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen trotzdem mit Sommerreifen fährt, riskiert Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Nach einem Unfall kann die falsche Bereifung zudem Folgen für Haftung und Versicherung haben. Ob und in welchem Umfang Leistungen gekürzt werden können oder eine Mitschuld berücksichtigt wird, hängt vom konkreten Unfallhergang und den Versicherungsbedingungen ab.

Der Reifenwechsel ist zugleich ein guter Anlass für einen kurzen Wintercheck. Batterie, Beleuchtung und Scheibenwischer werden in der kalten und dunklen Jahreszeit besonders gefordert. Auch Frostschutz und Scheibenwaschanlage sollten kontrolliert werden. „Von O bis O“ ist deshalb keine gesetzliche Vorgabe – aber eine praktische Erinnerung, das Auto rechtzeitig winterfest zu machen.

Wer bei der Kfz-Versicherung sparen möchte, muss nicht immer gleich den Anbieter wechseln. Oft lohnt sich zunächst ein Blick in den bestehenden Vertrag. Denn Fahrleistung, Fahrerkreis oder andere Angaben stammen möglicherweise noch aus einer Lebenssituation, die längst nicht mehr aktuell ist.

Besonders viel kann der Fahrerkreis ausmachen. Fährt beispielsweise ein 18-Jähriger das Familienauto nicht mehr, kann seine Herausnahme aus dem Vertrag den Beitrag deutlich reduzieren. Auch weniger gefahrene Kilometer können Geld sparen: Eine aktuelle Verivox-Auswertung kommt bei einer Verringerung der jährlichen Fahrleistung von 15.000 auf 12.000 Kilometer auf durchschnittlich sieben Prozent Ersparnis, bei 10.000 Kilometern auf elf Prozent. Wichtig ist allerdings: Fahrerkreis und Kilometerleistung dürfen nicht nur auf dem Papier reduziert werden. Die Angaben müssen der tatsächlichen Nutzung des Autos entsprechen.

Weitere Sparmöglichkeiten sind mit einer bewussten Entscheidung verbunden. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt zwar den Kaskobeitrag, erhöht dafür aber die Kosten, die Versicherte im Schadenfall selbst tragen müssen. Auch eine Werkstattbindung kann den Beitrag reduzieren, schränkt bei einem Kaskoschaden jedoch die freie Werkstattwahl ein. Wer seinen Versicherungsbeitrag jährlich statt monatlich zahlt, kann ebenfalls günstiger fahren.

Deshalb lohnt sich ein jährlicher Vertragscheck: Wie viele Kilometer fahre ich tatsächlich? Wer nutzt das Auto noch? Passt die Selbstbeteiligung zu meinen finanziellen Möglichkeiten? Und benötige ich freie Werkstattwahl? Erst wenn diese Angaben stimmen, lässt sich sinnvoll beurteilen, ob sich zusätzlich ein Tarif- oder Anbieterwechsel lohnt.

Quelle: Verivox, Kfz-Versicherungsindex 2026.

Wer bei der Kfz-Versicherung sparen möchte, muss nicht immer gleich den Anbieter wechseln. Oft lohnt sich zunächst ein Blick in den bestehenden Vertrag. Denn Fahrleistung, Fahrerkreis oder andere Angaben stammen möglicherweise noch aus einer Lebenssituation, die längst nicht mehr aktuell ist.

Besonders viel kann der Fahrerkreis ausmachen. Fährt beispielsweise ein 18-Jähriger das Familienauto nicht mehr, kann seine Herausnahme aus dem Vertrag den Beitrag deutlich reduzieren. Auch weniger gefahrene Kilometer können Geld sparen: Eine aktuelle Verivox-Auswertung kommt bei einer Verringerung der jährlichen Fahrleistung von 15.000 auf 12.000 Kilometer auf durchschnittlich sieben Prozent Ersparnis, bei 10.000 Kilometern auf elf Prozent. Wichtig ist allerdings: Fahrerkreis und Kilometerleistung dürfen nicht nur auf dem Papier reduziert werden. Die Angaben müssen der tatsächlichen Nutzung des Autos entsprechen.

Weitere Sparmöglichkeiten sind mit einer bewussten Entscheidung verbunden. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt zwar den Kaskobeitrag, erhöht dafür aber die Kosten, die Versicherte im Schadenfall selbst tragen müssen. Auch eine Werkstattbindung kann den Beitrag reduzieren, schränkt bei einem Kaskoschaden jedoch die freie Werkstattwahl ein. Wer seinen Versicherungsbeitrag jährlich statt monatlich zahlt, kann ebenfalls günstiger fahren.

Deshalb lohnt sich ein jährlicher Vertragscheck: Wie viele Kilometer fahre ich tatsächlich? Wer nutzt das Auto noch? Passt die Selbstbeteiligung zu meinen finanziellen Möglichkeiten? Und benötige ich freie Werkstattwahl? Erst wenn diese Angaben stimmen, lässt sich sinnvoll beurteilen, ob sich zusätzlich ein Tarif- oder Anbieterwechsel lohnt.

Quelle: Verivox, Kfz-Versicherungsindex 2026.

Die Kfz-Haftpflicht ist auch für Elektroautos Pflicht. Wer zusätzlich eine Kaskoversicherung abschließt, sollte jedoch genauer auf deren Leistungen achten. Denn insbesondere Schäden am Akku können teuer werden – und die Absicherung unterscheidet sich je nach Tarif.

Beim Akku kann eine sogenannte All-Risk-Deckung sinnvoll sein. Dabei sind grundsätzlich Beschädigung, Zerstörung oder Verlust versichert, sofern die jeweilige Ursache nicht ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen wird. E-Auto-Fahrer sollten außerdem prüfen, ob der Akku zum Neuwert versichert ist und ob bei einem Totalschaden auch notwendige Entsorgungskosten übernommen werden.

Wichtig sind zudem Folgeschäden. Der Bund der Versicherten empfiehlt, Schäden am Akku infolge eines Tier- oder Marderbisses sowie eines Kurzschlusses mit mindestens 20.000 Euro abzusichern. Auch Überspannung und Bedienfehler können in leistungsstarken Tarifen eingeschlossen sein.

Ein Blick lohnt sich außerdem auf Leistungen rund um das Laden. Wer mit leerem Akku liegen bleibt, sollte prüfen, ob die Versicherung Pannenhilfe und das Abschleppen bis zu einer Lademöglichkeit übernimmt und welche Kostengrenzen gelten. Besitzer einer fest installierten Wallbox können zusätzlich darauf achten, ob diese etwa gegen Diebstahl, Brand, Überspannung und Tierbiss mitversichert ist. Beim Tarifvergleich für ein E-Auto zählt deshalb nicht nur der Preis: Gerade Akku, Folgeschäden und Ladeinfrastruktur können entscheidende Unterschiede ausmachen.

Quelle: Bund der Versicherten (BdV).

Die Kfz-Haftpflicht ist auch für Elektroautos Pflicht. Wer zusätzlich eine Kaskoversicherung abschließt, sollte jedoch genauer auf deren Leistungen achten. Denn insbesondere Schäden am Akku können teuer werden – und die Absicherung unterscheidet sich je nach Tarif.

Beim Akku kann eine sogenannte All-Risk-Deckung sinnvoll sein. Dabei sind grundsätzlich Beschädigung, Zerstörung oder Verlust versichert, sofern die jeweilige Ursache nicht ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen wird. E-Auto-Fahrer sollten außerdem prüfen, ob der Akku zum Neuwert versichert ist und ob bei einem Totalschaden auch notwendige Entsorgungskosten übernommen werden.

Wichtig sind zudem Folgeschäden. Der Bund der Versicherten empfiehlt, Schäden am Akku infolge eines Tier- oder Marderbisses sowie eines Kurzschlusses mit mindestens 20.000 Euro abzusichern. Auch Überspannung und Bedienfehler können in leistungsstarken Tarifen eingeschlossen sein.

Ein Blick lohnt sich außerdem auf Leistungen rund um das Laden. Wer mit leerem Akku liegen bleibt, sollte prüfen, ob die Versicherung Pannenhilfe und das Abschleppen bis zu einer Lademöglichkeit übernimmt und welche Kostengrenzen gelten. Besitzer einer fest installierten Wallbox können zusätzlich darauf achten, ob diese etwa gegen Diebstahl, Brand, Überspannung und Tierbiss mitversichert ist. Beim Tarifvergleich für ein E-Auto zählt deshalb nicht nur der Preis: Gerade Akku, Folgeschäden und Ladeinfrastruktur können entscheidende Unterschiede ausmachen.

Quelle: Bund der Versicherten (BdV).

Steigende Beiträge veranlassen viele Autofahrer, ihre Kfz-Versicherung regelmäßig zu überprüfen. Ein Preisvergleich lohnt sich – doch der günstigste Tarif ist nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, welche Leistungen im Schadenfall tatsächlich vereinbart sind.

Nach einer aktuellen Kundenbefragung spielen neben dem Beitrag vor allem verständliche Vertragsbedingungen, ein guter Schadenservice und leistungsstarke Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle für die Zufriedenheit. Wer seine Versicherung wechselt, sollte deshalb nicht nur auf den Jahresbeitrag achten, sondern auch prüfen, ob wichtige Leistungen enthalten sind. Dazu gehören beispielsweise der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, eine ausreichend hohe Deckungssumme, der Schutz bei Marderbissen und Folgeschäden sowie sinnvolle Leistungen in der Kaskoversicherung wie eine Neupreis- oder Kaufpreisentschädigung.

Mindestens ebenso wichtig ist der Blick auf den Service. Wie schnell wird ein Schaden reguliert? Gibt es im Ernstfall einen festen Ansprechpartner? Gerade nach einem Unfall zeigt sich oft, ob eine Versicherung zuverlässig unterstützt. Deshalb lohnt sich vor einem Wechsel nicht nur der Preisvergleich, sondern auch ein genauer Blick auf die Vertragsleistungen und den Schadenservice. Denn eine günstige Police kann teuer werden, wenn ausgerechnet im entscheidenden Moment wichtige Leistungen fehlen.

Viele vermuten die größte Gefahr im Winter – doch tatsächlich haben Marderschäden am Auto im Frühjahr Hochsaison. Besonders zwischen April und Juni häufen sich die Fälle deutlich.

Marderschäden am Auto treten vor allem im Frühjahr besonders häufig auf. Auswertungen der vergangenen Jahre zeigen: In den Monaten April bis Juni werden deutlich mehr Schäden gemeldet als im restlichen Jahr. Der Höhepunkt liegt meist im Mai – mit einem spürbaren Anstieg gegenüber den Wintermonaten.

Der Grund liegt im Verhalten der Tiere. Während der Paarungszeit sind Marder besonders aktiv und aggressiv. Sie durchstreifen größere Reviere und reagieren empfindlich auf fremde Duftmarken. Wird ein Fahrzeug von einem Marder markiert und später in einem anderen Revier abgestellt, kann es zu Attacken kommen. Dabei werden Kabel, Schläuche oder Dämmmaterial im Motorraum beschädigt.

Die Folgen können teuer werden: Von kleinen Defekten bis hin zu Motorschäden ist alles möglich. Wer sein Fahrzeug schützen möchte, kann auf verschiedene Maßnahmen setzen. Dazu gehören spezielle Abwehrsysteme, regelmäßige Kontrollen des Motorraums oder eine Motorwäsche, um Duftspuren zu entfernen.

Vollständig verhindern lassen sich Marderschäden jedoch nicht. Umso wichtiger ist es, Risiken zu kennen und frühzeitig gegenzusteuern – gerade in den Frühlingsmonaten, wenn die Aktivität der Tiere ihren Höhepunkt erreicht.

Marder können im Motorraum von Autos erhebliche Schäden anrichten. Kabel, Schläuche oder Isolierungen werden von den Tieren häufig zerbissen – mit teuren Folgen für Autofahrer.

Die Zahl der Schäden ist zuletzt deutlich gestiegen. Versicherer registrierten rund 252.000 Fälle pro Jahr, bei denen Marder Kabel oder Leitungen in Fahrzeugen beschädigten. Der Gesamtschaden lag zuletzt bei rund 157 Millionen Euro.

Besonders betroffen sind Fahrzeuge, die häufig im Freien oder in der Nähe von Grünflächen stehen. Der Motorraum bietet Mardern einen geschützten Rückzugsort – und wird von den Tieren oft als Revier markiert.

Autofahrer können das Risiko reduzieren, indem sie regelmäßig einen Blick unter die Motorhaube werfen und mögliche Schutzmaßnahmen nutzen, etwa spezielle Marderschutzsysteme oder Abschreckgeräte. Bei Schäden übernimmt in vielen Fällen die Teilkaskoversicherung die Reparaturkosten.

Ein Steinschlag ist schnell passiert – und kann teuer werden. 2024 regulierten Versicherer in Deutschland rund 2,2 Millionen Glasbruchschäden an Autos. Inzwischen kostet jeder Schaden im Schnitt rund 900 Euro. Doch wer zahlt, wenn die Scheibe reißt?

Ob auf der Autobahn oder im Stadtverkehr – ein kleiner Stein genügt, und schon entsteht ein Sprung in der Windschutzscheibe. Solche Schäden nehmen laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) deutlich zu: 2024 wurden rund 2,2 Millionen Glasbruchschäden gemeldet, die Versicherer zahlten fast 2 Milliarden Euro – ein neuer Rekord.

Die Reparatur ist heute oft teurer als gedacht. Grund dafür sind gestiegene Ersatzteilpreise und Werkstattlöhne: Windschutzscheiben kosten rund 50 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren, Rückleuchten sogar fast 90 Prozent. Außerdem sind moderne Fahrzeuge mit Sensoren und Kameras ausgestattet, die nach dem Austausch neu kalibriert werden müssen. Das treibt die Kosten zusätzlich in die Höhe.

Wann die Versicherung zahlt

Bei Glasbruch springt in der Regel die Teilkaskoversicherung ein. Sie übernimmt den Austausch oder die Reparatur der Scheibe – auch bei Steinschlägen, wenn sie rechtzeitig gemeldet werden. Eine Vollkaskoversicherung deckt Glasbruch ebenfalls ab. Wichtig: Der Schaden sollte unverzüglich gemeldet und mit Fotos dokumentiert werden.

Ein Glasbruchschaden wirkt sich nicht auf den Schadenfreiheitsrabatt aus. Dennoch kann es passieren, dass der Versicherer nach mehreren Schadenmeldungen den Vertrag kündigt. Deshalb lohnt es sich, bei kleineren Schäden zunächst die Werkstatt um Rat zu fragen, ob eine Reparatur ohne Versicherungsfall möglich ist.

Tipp: Wer sein Fahrzeug regelmäßig warten lässt und beschädigte Scheiben sofort austauscht, verhindert nicht nur Folgeschäden – sondern kann im Ernstfall auch längere Werkstattzeiten vermeiden.