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Wenn ein Meteorit aufs Dach fällt – welche Versicherung zahlt?
Ein Meteoriteneinschlag ist extrem selten – aber theoretisch möglich. Kommt es tatsächlich zu Schäden an Haus, Auto oder Personen, stellt sich schnell die Frage: Wer kommt für die Kosten auf?
Der Einschlag eines Meteoriten gehört zu den außergewöhnlichsten Schadenereignissen überhaupt. Doch auch für solche seltenen Fälle stellt sich die Frage nach dem Versicherungsschutz. In vielen Standardpolicen ist der direkte Einschlag eines Meteoriten zunächst nicht ausdrücklich als versicherte Gefahr aufgeführt. Schäden am Gebäude oder Hausrat durch den direkten Aufprall sind deshalb in klassischen Wohngebäude- oder Hausratversicherungen häufig nicht automatisch abgedeckt.
Versicherungsschutz kann jedoch bestehen, wenn der Einschlag Folgeschäden verursacht. Entsteht durch den Meteoriten beispielsweise ein Brand, greifen in der Regel die üblichen Feuerversicherungen innerhalb der Gebäude- oder Hausratversicherung.
Bei Fahrzeugen sieht die Situation anders aus: Wird ein Auto von einem Meteoriten getroffen, kann eine Vollkaskoversicherung den Schaden übernehmen. In bestimmten Fällen kann auch die Teilkasko leisten, etwa wenn durch die Druckwelle ein Glasbruch entsteht oder ein Brand ausgelöst wird.
Auch Personenschäden sind grundsätzlich abgesichert – etwa über Unfall-, Invaliditäts- oder Lebensversicherungen. Selbst wenn ein Meteoriteneinschlag äußerst unwahrscheinlich ist, zeigt das Beispiel: Der konkrete Versicherungsschutz hängt stark von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab.
ETF-Sparen: Schon kleine Sparraten bringen Zusatzrente
Mit regelmäßigem Sparen in ETFs lässt sich auch mit überschaubaren Monatsbeträgen ein finanzielles Polster für den Ruhestand aufbauen. Berechnungen eines Vergleichsportals zeigen: Wer früh beginnt, kann bereits mit weniger als 100 Euro monatlich eine zusätzliche Rente von rund 1.000 Euro erreichen.
Um sich im Ruhestand über einen Zeitraum von 25 Jahren eine monatliche Zusatzrente von 1.000 Euro auszahlen zu können, benötigen Sparer zum Rentenbeginn rund 246.000 Euro Kapital. In der Modellrechnung wird dieses Vermögen während der Auszahlphase zu zwei Prozent verzinst und nach und nach entnommen.
Der Aufbau dieses Kapitals erfolgt laut Berechnung über einen langfristigen ETF-Sparplan, für den eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,5 Prozent angenommen wird. Dieser Wert orientiert sich an der langfristigen Entwicklung des weltweiten Aktienindex MSCI World, abzüglich typischer ETF-Kosten.
Wie hoch die monatliche Sparrate ausfallen muss, hängt stark vom Einstiegsalter ab. Wer bereits mit 25 Jahren beginnt, benötigt demnach nur etwa 89 Euro pro Monat, um bis zum Renteneintritt genügend Vermögen aufzubauen. Startet der Sparplan erst mit 35 Jahren, steigt der monatliche Betrag auf rund 189 Euro, bei einem Einstieg mit 45 Jahren auf etwa 426 Euro. Wer dagegen erst kurz vor dem Ruhestand beginnt, muss deutlich höhere Beträge zurücklegen: Für 55-Jährige wären monatlich mehr als 1.100 Euro erforderlich.
Ein früher Beginn zahlt sich also besonders aus. Ein großer Teil des späteren Vermögens entsteht durch die langfristige Wirkung von Rendite und Zinseszins. Gleichzeitig sollten Sparer berücksichtigen, dass die Kaufkraft von Geld durch Inflation sinkt. Daher kann es sinnvoll sein, Sparraten im Laufe der Jahre – etwa nach Gehaltserhöhungen – schrittweise zu erhöhen.
Zudem entwickeln sich Börsenkurse in der Realität nicht gleichmäßig. Zwischenzeitliche Rückgänge sind möglich. Wer langfristig investiert und nicht in Krisenzeiten verkaufen muss, hat jedoch bessere Chancen, Marktschwankungen auszusitzen und langfristig vom Wachstum der Kapitalmärkte zu profitieren.
Zur Berechnung:
Die Berechnungen von Verivox basieren auf einem ETF-Sparplan mit einer angenommenen jährlichen Rendite von 7,5 Prozent während der Ansparphase. Zum Rentenbeginn wird das angesparte Kapital in der Modellrechnung zu zwei Prozent verzinst und über 25 Jahre für die monatlichen Auszahlungen genutzt.
Altersvorsorge: Sicherheit wichtiger als Rendite
Wer privat vorsorgt, denkt nicht zuerst an hohe Gewinne. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Für viele Menschen steht der Schutz des angesparten Kapitals an erster Stelle. Auch die Betriebsrente stößt auf breite Akzeptanz.
Wenn es um zusätzliche Altersvorsorge geht, wünschen sich viele Menschen vor allem eines: Verlässlichkeit. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage nennen 31 Prozent der erwerbstätigen Befragten einen besseren Schutz ihrer Ersparnisse als wichtigsten Anreiz für private Vorsorge. Bei Frauen liegt dieser Wert sogar bei 34 Prozent.
Höhere Renditen folgen mit 27 Prozent deutlich dahinter, staatliche Förderung mit 24 Prozent.
Das zeigt: Die Angst vor Kapitalverlust wiegt schwerer als die Hoffnung auf hohe Gewinne.
Betriebsrente gewinnt an Akzeptanz
Auch die betriebliche Altersversorgung stößt auf Offenheit. 52 Prozent der berufstätigen Befragten würden ein automatisches Angebot ihres Arbeitgebers annehmen, sofern sie nicht aktiv widersprechen müssten. Nur 12 Prozent lehnen ein solches Modell klar ab.
Das sogenannte Opt-out-Modell soll die Hürde zur Vorsorge senken – insbesondere für Beschäftigte, die sich bisher nicht aktiv mit dem Thema befassen.
Warum zusätzliche Vorsorge wichtiger wird
Die Menschen werden immer älter – bereits heute sind rund drei Millionen Menschen in Deutschland älter als 85 Jahre. Gleichzeitig geraten umlagefinanzierte Systeme unter Druck.
Für Verbraucher bedeutet das:
Über die Studie:
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 23. und 26.01.2026 insgesamt 2.234 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politisches Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
Jede zweite Frau sorgt sich vor Altersarmut
Viele Frauen in Deutschland blicken mit Sorge auf ihre finanzielle Situation im Alter. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Angst vor Altersarmut ist bei ihnen deutlich stärker verbreitet als bei Männern.
Fast jede zweite Frau in Deutschland schätzt ihre finanzielle Absicherung im Alter als schlecht oder sehr schlecht ein. Insgesamt 47 Prozent äußern entsprechende Sorgen, weitere zehn Prozent sind unsicher. Bei Männern ist die Skepsis deutlich geringer: 35 Prozent rechnen damit, dass ihre Mittel im Ruhestand nicht ausreichen werden.
Mit zunehmendem Alter wächst die Verunsicherung. Während bei den 18- bis 29-Jährigen noch rund 39 Prozent der Frauen finanzielle Engpässe im Alter befürchten, steigt dieser Anteil bei den 50- bis 79-Jährigen auf 50 Prozent. Auch unter Männern nehmen die Sorgen mit dem Lebensalter zu, bleiben jedoch in allen Altersgruppen unter dem Niveau der Frauen.
Besonders betroffen sind Alleinlebende, Geschiedene oder Verwitwete sowie Haushalte mit niedrigem Einkommen. In Haushalten mit weniger als 1.500 Euro Nettoeinkommen rechnen 59 Prozent mit finanziellen Problemen im Rentenalter.
Zwar geben zwei Drittel der Deutschen an, privat für das Alter vorzusorgen. Doch viele Frauen können nur geringe Beträge zurücklegen. Häufig werden monatlich weniger als 100 Euro gespart, während Männer deutlich öfter höhere Summen investieren. Als Hauptursachen nennen Frauen ein geringeres Einkommen sowie Teilzeitphasen oder Erwerbsunterbrechungen.
Die Ergebnisse zeigen: Finanzielle Spielräume und Erwerbsbiografien prägen die Altersvorsorge – und verstärken bestehende Unterschiede bis ins Rentenalter.
Über die Studie:
Für die repräsentative Online-Umfrage wurden im Januar 2026 insgesamt 1.014 Personen in Deutschland befragt.
Generation Z besonders gestresst
Homeoffice und flexible Arbeitszeiten gelten als Fortschritt. Doch beim Thema Stress zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Generationen – besonders junge Beschäftigte fühlen sich stark belastet.
In der deutschen Arbeitswelt zeigt sich ein deutlicher Generationenunterschied beim Thema Stress. Während 37 Prozent der Generation Z moderne Arbeitsformen wie Homeoffice und flexible Arbeitszeiten als stressreduzierend empfinden, teilen nur 17 Prozent der Babyboomer diese Einschätzung. Gleichzeitig berichten 48 Prozent der jüngsten Erwerbstätigen von hohem Stress – mehr als doppelt so viele wie in der älteren Generation.
Zwar empfinden 73 Prozent derjenigen, die Homeoffice nutzen können, diese Möglichkeit grundsätzlich als hilfreich. Jüngere schätzen vor allem den wegfallenden Arbeitsweg und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Ältere Beschäftigte sehen hingegen häufiger Nachteile wie ständige Erreichbarkeit oder steigenden Arbeitsdruck.
Auffällig ist zudem die hohe Zahl stressbedingter Beschwerden. 82 Prozent der Befragten litten in den vergangenen drei Monaten unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder innerer Unruhe. Als Hauptbelastungen nennen viele Leistungsdruck, Überforderung und Zeitmangel.
Trotz dieser Entwicklung fühlen sich nur 20 Prozent der Erwerbstätigen gut über Angebote zur Stressreduktion informiert. Mental-Health-Programme oder psychologische Beratung sind in vielen Betrieben noch selten. Die Ergebnisse verdeutlichen: Stressprävention wird zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen – insbesondere im Umgang mit unterschiedlichen Generationen.
Über die Studie:
Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online-Umfrage unter 2.004 Personen in Deutschland, durchgeführt im Oktober 2025 im Auftrag von Swiss Life Deutschland.
Rente als Gerechtigkeitsfrage: Viele zweifeln am System
Nur knapp ein Drittel der Deutschen empfindet die gesetzliche Rente als generationengerecht. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Das Vertrauen in die Reformfähigkeit ist gering – und der Wunsch nach strukturellen Veränderungen groß.
Die gesetzliche Rente steht nicht nur finanziell unter Druck – auch das Vertrauen vieler Bürger bröckelt. Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) halten nur 29 Prozent der Befragten das Rentensystem für generationengerecht.
Das bedeutet: Mehr als zwei Drittel sehen ein Ungleichgewicht zwischen jüngeren und älteren Generationen. Gerade in Zeiten steigender Lebenserwartung und sinkender Geburtenraten wird deutlich, dass das umlagefinanzierte System vor strukturellen Herausforderungen steht.
Auch mit Blick auf die neu eingesetzte Rentenkommission überwiegt Skepsis. 68 Prozent der Befragten sind wenig oder gar nicht zuversichtlich, dass die Kommission tragfähige Reformvorschläge erarbeiten wird.
Mehr Beitragszahler – aber reicht das?
62 Prozent sprechen sich dafür aus, die Beitragsbasis zu verbreitern, also mehr Menschen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Doch selbst zusätzliche Einzahler lösen das demografische Problem nicht dauerhaft – denn sie erwerben ebenfalls eigene Rentenansprüche.
Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) befürwortet daher eine stärkere Förderung betrieblicher und privater Vorsorgeformen. Kapitalgedeckte Elemente gelten vielen als wichtiger Baustein für langfristige Stabilität.
Was bedeutet das für Verbraucher?
Für Bürgerinnen und Bürger bleibt entscheidend:
Wer frühzeitig vorsorgt, schafft sich mehr Planungssicherheit – unabhängig davon, wie politische Entscheidungen ausfallen.
Über die Studie:
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 23. und 26.01.2026 insgesamt 2.234 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politisches Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
Neues Versicherungskennzeichen: Ab März gilt Schwarz
Ab dem 1. März brauchen Mofas, Mopeds, Roller und andere Kleinkrafträder ein neues Versicherungskennzeichen. Das bisherige grüne Schild verliert dann seine Gültigkeit. Wer trotzdem damit fährt, hat keinen Versicherungsschutz und begeht eine Straftat.
Das neue Kennzeichen ist schwarz. Es gilt für das gesamte Verkehrsjahr bis Ende Februar 2027.
Betroffen sind neben klassischen Kleinkrafträdern auch E-Scooter und schnelle S-Pedelecs. Auch sie benötigen jedes Jahr eine neue Versicherungsplakette.
Das Kennzeichen bestätigt, dass eine gültige Haftpflichtversicherung besteht. Sie springt ein, wenn durch das Fahrzeug Personen oder Sachen geschädigt werden. Gerade bei Unfällen mit Personenschäden können sehr hohe Kosten entstehen.
Wer sein Fahrzeug erst später im Jahr nutzt, kann das Kennzeichen auch später erwerben. Der Versicherungsbeitrag wird dann nur für die verbleibenden Monate berechnet.
Wichtig ist: Ohne gültiges Kennzeichen darf kein Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen.
Die häufigsten Gründe für Rechtsstreitigkeiten
Ob Gebrauchtwagenkauf, Verkehrsunfall oder Nebenkostenabrechnung: Immer mehr Menschen nehmen juristischen Beistand in Anspruch. Eine aktuelle Auswertung zeigt, wo es besonders häufig kracht.
Wenn Privatpersonen rechtliche Hilfe benötigen, geht es am häufigsten um Vertragsstreitigkeiten. Rund ein Viertel aller Fälle betrifft Auseinandersetzungen rund um Kauf-, Dienstleistungs- oder Vertragsbedingungen. Typische Beispiele sind verschwiegene Mängel beim Gebrauchtwagenkauf, strittige Stromrechnungen oder lange Kündigungsfristen bei Fitnessstudioverträgen. Zunehmend geraten auch Coachingverträge in den Fokus, etwa wenn Leistungen nicht wie vereinbart erbracht werden oder Rechnungen als überhöht empfunden werden.
An zweiter Stelle stehen Schadenersatzforderungen, häufig nach Verkehrsunfällen. Dabei geht es nicht nur um Reparaturkosten, sondern teilweise auch um Schmerzensgeld nach persönlichen Auseinandersetzungen. Arbeitsrechtliche Streitigkeiten folgen auf Platz drei – oft im Zusammenhang mit Kündigungen, Versetzungen oder unbefriedigenden Arbeitszeugnissen.
Auch Ordnungswidrigkeiten, meist im Straßenverkehr, führen regelmäßig zu anwaltlicher Unterstützung. Immobilienbezogene Konflikte – etwa Nebenkostenabrechnungen, Mieterhöhungen oder Streit um Mängel wie Schimmel – zählen ebenfalls zu den häufigsten Gründen.
Auffällig ist zudem ein neuer Trend: Immer mehr Menschen greifen bei rechtlichen Fragen auf künstliche Intelligenz zurück. Doch automatisierte Antworten können fehlerhaft oder unvollständig sein. Gerade in komplexen Streitfällen bleibt fachkundige Beratung entscheidend.
Waschmaschine läuft – und das Wasser auch?
Ein geplatzter Schlauch, eine undichte Dichtung oder ein verstopftes Flusensieb – und plötzlich steht die Wohnung unter Wasser. Täglich werden tausende Wasserschäden gemeldet, häufig ausgelöst durch Waschmaschinen.
Kleine Ursache, großer Schaden
Waschmaschinen zählen zu den häufigsten Auslösern von Leitungswasserschäden im Haushalt. Besonders anfällig sind:
Bereits ein kleiner Riss im Schlauch kann innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schäden verursachen – nicht nur in der eigenen Wohnung, sondern auch bei Nachbarn.
Unbeaufsichtigt waschen – riskant?
Viele Menschen lassen die Waschmaschine laufen, während sie einkaufen oder kurz außer Haus sind. Gerichte werten eine übliche Abwesenheit während des Waschgangs in der Regel nicht als grob fahrlässig.
Problematisch kann es jedoch werden, wenn das Gerät über längere Zeit unbeaufsichtigt betrieben wird – etwa während einer mehrstündigen Abwesenheit oder über Nacht. In solchen Fällen können Versicherer Leistungen kürzen, wenn grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
Aquastop und Wartung: Kleine Maßnahmen, große Wirkung
Zur Schadenvorsorge empfehlen Fachleute unter anderem:
Solche Maßnahmen reduzieren nicht nur das Schadensrisiko, sondern stärken im Ernstfall auch die eigene Position gegenüber dem Versicherer.
Was im Schadenfall zu tun ist
Kommt es dennoch zu einem Wasseraustritt, sollten Betroffene:
Babyboomer im Netzwerk – und was das für ihre Sicherheit bedeutet
Immer mehr Menschen ab 65 entdecken soziale Netzwerke für sich. Was früher vor allem Jüngeren vorbehalten schien, gehört heute auch für viele Seniorinnen und Senioren zum Alltag. Doch wer online aktiv ist, ist auch digitalen Risiken ausgesetzt – und genau diese werden häufig unterschätzt.
Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage nutzen inzwischen 44 Prozent der über 65-Jährigen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder X. Vor fünf Jahren waren es erst 15 Prozent. Besonders aktiv zeigt sich die Gruppe der 65- bis 69-Jährigen: Zwei Drittel sind dort unterwegs. Ab 75 Jahren sinkt die Nutzung deutlich – dennoch bleibt die digitale Vernetzung für viele Ältere ein wichtiges Instrument, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, sich zu informieren oder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Mit der wachsenden Nutzung steigen jedoch auch die Gefahren. Phishing-Nachrichten, Fake-Gewinnspiele, Identitätsdiebstahl oder betrügerische Kontaktanfragen treffen längst nicht mehr nur junge Internetnutzer. Gerade ältere Menschen gelten für Kriminelle häufig als besonders attraktive Zielgruppe. Hinzu kommt: Viele unterschätzen ihr persönliches Risiko. Wer soziale Medien nur „zum Lesen“ nutzt, fühlt sich oft sicher – übersieht aber, dass bereits geteilte Informationen, öffentliche Profildaten oder unbedachte Klicks ausreichen können, um Schaden anzurichten.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Digitale Risiken werden oft nicht als solche wahrgenommen. Während klassische Gefahren wie Einbruch oder Haftpflichtschäden selbstverständlich abgesichert werden, denken viele bei Social-Media-Nutzung nicht an mögliche finanzielle Folgen. Dabei können kompromittierte Accounts, missbrauchte Fotos oder betrügerische Transaktionen schnell spürbare Auswirkungen haben.
Die digitale Teilhabe älterer Menschen ist ein positives Signal für gesellschaftliche Vernetzung und Lebensqualität. Gleichzeitig zeigt der Trend: Mit wachsender Online-Präsenz wächst auch der Bedarf an Aufmerksamkeit, Aufklärung und einem bewussten Umgang mit persönlichen Daten. Denn Sicherheit endet nicht an der Wohnungstür – sie beginnt heute oft im eigenen Profil.