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Ab dem 1. März brauchen Mofas, Mopeds, Roller und andere Kleinkrafträder ein neues Versicherungskennzeichen. Das bisherige grüne Schild verliert dann seine Gültigkeit. Wer trotzdem damit fährt, hat keinen Versicherungsschutz und begeht eine Straftat.

Das neue Kennzeichen ist schwarz. Es gilt für das gesamte Verkehrsjahr bis Ende Februar 2027.

Betroffen sind neben klassischen Kleinkrafträdern auch E-Scooter und schnelle S-Pedelecs. Auch sie benötigen jedes Jahr eine neue Versicherungsplakette.

Das Kennzeichen bestätigt, dass eine gültige Haftpflichtversicherung besteht. Sie springt ein, wenn durch das Fahrzeug Personen oder Sachen geschädigt werden. Gerade bei Unfällen mit Personenschäden können sehr hohe Kosten entstehen.

Wer sein Fahrzeug erst später im Jahr nutzt, kann das Kennzeichen auch später erwerben. Der Versicherungsbeitrag wird dann nur für die verbleibenden Monate berechnet.

Wichtig ist: Ohne gültiges Kennzeichen darf kein Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen.

2024 verursachten Wildunfälle in Deutschland Schadenkosten von über 1,1 Milliarden Euro in der Kasko-Versicherung – ein neuer Höchststand. Was bedeutet das für Autofahrer?

Im Jahr 2024 regulierten die deutschen Kfz-Versicherer Schäden aus Wildunfällen in Höhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro. Dabei wurden über 276.000 Fälle gemeldet. Diese Entwicklung wirft ein Schlaglicht auf die steigenden Belastungen in der Schadenwirtschaft.

Für einzelne Unfälle heißt das: Die durchschnittliche Schadenhöhe stieg deutlich – von rund 3.850 Euro im Vorjahr auf etwa 4.100 Euro. Hauptgründe sind deutlich erhöhte Reparaturkosten, teurere Ersatzteile und steigende Stundensätze in Werkstätten. Zudem verschärfen die Risiken saisonal: In Herbst- und Dämmerungszeiten steigt die Gefahr für Wildwechsel auf Straßen deutlich an.

Für Fahrzeughalter heißt das: Teilkaskoverträge ohne Wildschadenschutz decken Schäden an Haarwild – doch sie setzen meist den Nachweis einer Wildschadensbescheinigung voraus. Auch Folgeschäden durch Ausweichmanöver sind oft ausgeschlossen. Die praktische Bedeutung: Es lohnt sich, den eigenen Versicherungsschutz genau zu prüfen – und im Gespräch mit Ihrem Berater zu klären, wie Sie finanziell besser abgesichert sind, wenn ein Wildunfall eintritt.

E-Scooter erfreuen sich gerade bei jungen Menschen großer Beliebtheit – doch die Unfallzahlen steigen.

2024 wurden in Deutschland fast 12.000 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden registriert, 27 Menschen starben, über 1.500 wurden schwer verletzt. In mehr als der Hälfte der Fälle war ein Auto beteiligt – häufig mit schweren Folgen.

Besonders gefährlich: Fahren zu zweit, das laut Straßenverkehrsordnung verboten ist, und das Fahren unter Alkoholeinfluss. Auch die falsche Nutzung von Gehwegen und überhöhte Geschwindigkeit zählen zu den häufigsten Ursachen.

Wer E-Scooter nutzt, sollte Verkehrsregeln strikt beachten, einen Helm tragen und auf Alkohol verzichten – denn die Unfallfolgen treffen fast ausschließlich die Fahrenden selbst.

Kleine Steinschläge, große Wirkung: Sommerliche Temperaturen und Hagel machen Frontscheiben besonders anfällig – vor allem bei Temperaturschocks durch Klimaanlagen.

Ein sonniger Sommertag, das Auto steht in der Hitze, die Klimaanlage läuft auf Hochtouren – was wie eine harmlose Alltagsszene klingt, kann schnell zur Belastungsprobe für die Frontscheibe werden. Denn Glas dehnt sich bei Wärme aus. Treffen große Temperaturunterschiede auf einen bereits vorgeschädigten Bereich, kann aus einem kleinen Steinschlag ein großer Riss werden.

Besonders gefährdet ist der untere Bereich der Windschutzscheibe, an dem das Glas mit der Karosserie verklebt ist. Hagel kann den Effekt zusätzlich verstärken: Schon kleinere Körner genügen, um bestehende Schäden zu vergrößern. Daher raten Fachleute, bestehende Steinschläge vor dem Sommer prüfen und gegebenenfalls reparieren zu lassen.

Im Schadenfall greift in der Regel die Teilkaskoversicherung – vorausgesetzt, der Vorfall wird zeitnah gemeldet. Wichtig: Wer eigenmächtig in die Werkstatt fährt, riskiert Ärger bei der Kostenerstattung. Besser ist es, die Freigabe des Versicherers abzuwarten – einige bieten dafür inzwischen digitale Tools zur Schadenmeldung.

Ein Kunde wollte sein Quad online versichern – doch durch einen Fehler auf der Webseite des Versicherers wurde der Antrag fälschlich als Motorrad-Versicherung behandelt. Folge: ein höherer Beitrag.

Der Kunde hatte den Antragsprozess über den Button „Quad-Versicherung“ gestartet und alle Angaben korrekt gemacht – glaubte er. Tatsächlich war das Online-Formular aber für Motorräder ausgelegt, wie die Ombudsfrau im Beschwerdeverfahren herausfand. Sie testete die Seite selbst und bestätigte: Der Versicherer hatte einen Fehler in der Navigation seiner Webseite.

Weil das Missverständnis für den Kunden nicht erkennbar war, wurde dem Einspruch stattgegeben – der Versicherer musste den höheren Beitrag zurücknehmen.

Tipp: Wer ein Fahrzeug online versichern will, sollte beim Antrag genau hinschauen – und bei Zweifeln lieber direkt nachfragen.

E-Autos gelten als klimafreundlich – doch im Schadenfall kann es teuer werden, besonders beim Akku. Der Bund der Versicherten (BdV) rät deshalb, bei der Kaskoversicherung genau hinzuschauen. Denn die Unterschiede zwischen den Tarifen sind groß.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte laut BdV auf eine sogenannte All-Risk-Deckung achten. Diese schützt den Akku umfassend – etwa bei Tierbiss, Kurzschluss oder Totalschaden. Besonders wichtig: Folgeschäden durch Tierbisse und Kurzschluss sollten mindestens bis 20.000 Euro abgedeckt sein. Auch Entsorgungskosten und eine Neuwertentschädigung für den Akku sind empfehlenswert.

Ebenfalls sinnvoll ist ein Versicherungsschutz für Bedienfehler, Überspannungsschäden und das Abschleppen bei leerem Akku – allerdings zahlen viele Versicherer hier nur eingeschränkt. Wer eine Wallbox besitzt, sollte zudem auf deren Mitversicherung bei Brand, Diebstahl oder Überspannung achten.

Das Fazit der Verbraucherschützer: Kaskoversicherung ist beim E-Auto kein Pflichtprogramm, aber bei weitem kein Luxus. Worauf Verbraucherinnen und Verbraucher noch achten sollten, hat der BdV in einem kostenlosen Infoblatt zusammengestellt. Es kann auf der Website des Vereins heruntergeladen werden.

Im April und Mai steigt die Zahl der Wildunfälle deutlich – besonders in den frühen Morgenstunden und während der Dämmerung. Der GDV warnt: Wer aufmerksam und bremsbereit fährt, kann gefährliche Situationen entschärfen.

Autofahrer müssen sich im Frühjahr auf eine erhöhte Wildunfallgefahr einstellen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, verzeichnen die Versicherer im April und Mai besonders viele Kollisionen mit Wildtieren. Über 280.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Pkw wurden im Jahr 2023 gezählt – Tendenz: steigend.

„Vorausschauendes Fahren hilft, sich und andere bei Wildwechsel nicht zu gefährden“, betont Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV. Besonders in der Dämmerung und am frühen Morgen, wenn Wildtiere auf Nahrungssuche sind, steigt das Risiko. Durch die Zeitumstellung fällt der Berufsverkehr wieder häufiger in diese gefährliche Phase.

Doch wer plötzlich Wild auf der Straße sieht, sollte keinesfalls riskant ausweichen. „Die Kollision mit einem anderen Fahrzeug oder einem Baum ist meist gefährlicher als der Zusammenstoß mit einem Tier“, so Käfer-Rohrbach. Stattdessen empfiehlt der GDV eine kontrollierte Vollbremsung mit festgehaltenem Lenkrad.

Auch das richtige Verhalten im Ernstfall zählt:

  • Licht abblenden, bremsen und hupen – so lassen sich viele Tiere vertreiben.
  • Auf Fernlicht oder Lichthupe sollte verzichtet werden, da geblendete Tiere häufig stehen bleiben.
  • Unfallstelle sichern, Polizei verständigen und Wildunfallbescheinigung einholen.
  • Unfallstelle und Fahrzeug dokumentieren und Kontakt zum Versicherer aufnehmen.

Ein Wildschaden wird in der Regel durch die Teil- oder Vollkaskoversicherung abgedeckt. Inzwischen bieten viele Versicherer auch Schutz für Unfälle mit anderen Tierarten an. Ein Vorteil: Der Schadenfreiheitsrabatt bleibt dabei unangetastet. Wer hingegen nur eine Kfz-Haftpflicht abgeschlossen hat, muss den Schaden am eigenen Auto selbst tragen – rund 11 Prozent der Autofahrer verzichten laut GDV noch auf eine Kaskoversicherung.

Mit durchschnittlich 3.850 Euro pro Schaden und Gesamtkosten von mehr als einer Milliarde Euro jährlich sind Wildunfälle nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Umso wichtiger ist ein wachsames Auge – vor allem an Feldrändern, in Waldgebieten und in der Dämmerung.

Marderbisse kosten Autofahrer jedes Jahr Millionenbeträge. Besonders im Frühjahr sind die Tiere aktiv. Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich teure Schäden verhindern.

Jedes Jahr verursachen Marder zehntausende Schäden an Autos. Besonders von April bis Juni steigt die Zahl der Vorfälle deutlich an. Die Tiere nagen bevorzugt an Kabeln, Schläuchen und Isolierungen im Motorraum. Wird ein Schaden zu spät bemerkt, kann das zu gefährlichen Ausfällen der Fahrzeugtechnik führen.

Warum Marder gerade im Frühjahr besonders aktiv sind

Im Frühling markieren Marder verstärkt ihr Revier. Die Duftstoffe bleiben an Autos haften – vor allem, wenn sie in unterschiedlichen Revieren geparkt werden. Andere Marder reagieren darauf aggressiv und zerbeißen markierte Schläuche und Kabel.

So können Sie Ihr Auto vor Mardern schützen

  • Regelmäßige Kontrolle: Wer den Motorraum regelmäßig inspiziert, kann erste Anzeichen eines Marderbesuchs frühzeitig entdecken.
  • Reinigung des Motorraums: Spezielle Sprays neutralisieren Duftmarken, eine professionelle Motorwäsche bietet noch besseren Schutz.
  • Mechanische Barrieren: Ein engmaschiges Drahtgitter unter dem Motorraum erschwert den Zugang. Zusätzliche Kabelummantelungen machen Schläuche und Leitungen weniger anfällig für Bissschäden.
  • Elektronische Abwehr: Stromplättchen an den Einstiegsstellen geben leichte Stromstöße ab, ohne die Tiere zu verletzen. Auch Ultraschallgeräte können Marder vertreiben.

Wie hoch sind die Kosten für Marderschäden?

Laut aktuellen Zahlen wurden im Jahr 2023 rund 235.000 Autos durch Marder beschädigt. Die durchschnittlichen Reparaturkosten lagen bei 550 Euro, insgesamt zahlten die Versicherer rund 130 Millionen Euro für Marderschäden. Besonders betroffen sind Elektrofahrzeuge: Beschädigte Hochvoltkabel führen oft zu hohen Reparaturkosten.

Wer kommt für den Schaden auf?

  • Teilkasko und Vollkasko: Decken Marderschäden ab, allerdings gibt es Unterschiede in der Leistung. Während einige Tarife nur die beschädigten Teile ersetzen, übernehmen andere auch Folgeschäden wie defekte Motorkomponenten.
  • Kfz-Haftpflicht: Kommt nicht für Marderschäden am eigenen Fahrzeug auf. Wer keine Kaskoversicherung hat, muss die Reparaturen selbst bezahlen.

Autobesitzer sollten in den kommenden Monaten besonders wachsam sein. Mit der richtigen Vorsorge lassen sich teure Reparaturen vermeiden.

Aus Blau werde Grün: So lautet zum Monatsende das Motto für tausende Moped-Fans. Denn wer mit seinem flotten Roller auf die Straße will, muss zum 1. März das neue grüne Kennzeichen aufschrauben, um nicht ohne Haftpflichtschutz zu fahren. Wer den Wechsel verpasst, muss mit bitteren Konsequenzen rechnen.

Ein wichtiges Datum für die Fans der kleinen Flitzer ist jedes Jahr der 1. März. Dann verlieren die alten Kfz-Kennzeichen ihre Gültigkeit und dürfen nicht mehr benutzt werden. 2016 ist grün die Farbe der neuen Nummernschilder. Wer noch keinen neuen Vertrag hat, muss folglich in den nächsten Tagen tätig werden!

Ohne gültige Versicherung sollte man sich hingegen nicht auf die Straße wagen. Dann ist nicht nur der Haftpflichtschutz fort, der Fahrer macht sich zudem strafbar. Das neue grüne Mopedkennzeichen brauchen alle motorisierten Zweiräder bis 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h. Auch Krankenfahrstühle und Fahrräder mit Hilfsmotor dürfen nicht ohne entsprechende Haftpflicht fahren.

Kommt es ohne Versicherungsschutz zu einem selbstverschuldeten Unfall und eine fremde Person wird dabei verletzt, muss der Verursacher mit seinem Vermögen für die Kosten einstehen. Hier droht die Verschuldung. Bei einem bleibenden Gesundheitsschaden, etwa einer Querschnittslähmung, kann schnell ein sechs- oder gar siebenstelliger Betrag an Schadensforderungen zusammenkommen!

Diebstahlschutz nur mit Teilkasko

Je nach Wert des Mofas empfiehlt sich der Abschluss einer Teilkaskoversicherung. Nur mit diesem Upgrade des Schutzes leistet die Versicherung auch, wenn das Moped entwendet wird. Leider kein unrealistisches Szenario. Aus Daten des GDV geht hervor, dass pro Tag circa 20 Zweiräder in Deutschland geklaut werden! Tatsächlich werden Roller im Vergleich zu Motorrädern weit häufiger gestohlen, berichtet der Versicherer-Dachverband.

Um ein neues Kennzeichen zu erhalten, ist die Betriebserlaubnis für das Mofa erforderlich. Diese ist auch immer mitzuführen, da sie den rechtmäßigen Eigentümer des Fahrzeuges ausweist. Aber Vorsicht! Wer die Erlaubnis im Helmfach liegen lässt, macht es potentiellen Dieben einfach. Dann haben die Langfinder nicht nur das Zweirad in ihren „Besitz“ gebracht, sondern obendrein die erforderlichen Zulassungspapiere. Ohne Dokumente wäre der Nachweis eines Diebstahls auch gegenüber dem Versicherer schwierig.

Die Zahl der Wildunfälle hat 2023 einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt wurden rund 282.000 Kollisionen mit Wildtieren wie Rehen und Wildschweinen gemeldet. Die Schäden überschritten dabei erstmals die Milliarden-Euro-Grenze. Welche Versicherung für Wildunfälle aufkommt und was Autofahrer beachten sollten.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland fast 282.000 Wildunfälle registriert – 17.000 mehr als im Vorjahr. Das zeigt die aktuelle Schadenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die durch diese Unfälle verursachten Schäden stiegen erstmals auf über eine Milliarde Euro. Laut GDV mussten Kfz-Versicherer insgesamt 1.085 Millionen Euro zahlen, ein Anstieg von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Die Versicherer haben 2023 erstmals mehr als eine Milliarde Euro für Wildschäden ausgeben müssen – das sind fast drei Millionen Euro pro Tag“, erklärt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV. Die durchschnittlichen Kosten pro Unfall stiegen ebenfalls: Im Schnitt zahlten die Versicherer 3.850 Euro, im Jahr 2022 waren es noch 3.600 Euro.

Die Gefahr von Wildunfällen ist saisonal unterschiedlich: Im Frühjahr und im Herbst gibt es besonders viele Unfälle mit Wildtieren. Dabei kommen oft Karosserieteile zu Schaden, die aufgrund steigender Preise und höherer Werkstattkosten zunehmend teurer werden.

Welche Versicherung zahlt?

Die Kfz-Teilkaskoversicherung deckt Schäden ab, die durch Kollisionen mit Haarwild wie Rehen, Wildschweinen oder Hirschen verursacht werden. Für den Fall, dass der Unfall durch andere Tiere wie Kühe oder Schafe ausgelöst wird, ist meist eine Vollkasko-Police erforderlich oder eine entsprechende Vertragserweiterung in der Teilkasko.

Verhalten nach einem Wildunfall:

  • Unfallstelle sichern (Warnblinklicht, Warndreieck)
  • Polizei benachrichtigen
  • Fotos vom Unfallort und Fahrzeug machen
  • Wildunfallbescheinigung vom Förster oder Jagdpächter einholen